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Voller Vorfreude aber auch mit einer gewissen Portion Aufregung versammelten sich am Dienstag, den 19.11.2019 etwa 100 Sechstklässler im kleinen Pub, um ihre jeweiligen Klassensieger voller Stolz bei der Entscheidung zum Schulsieger zu unterstützen.

Für die Klasse 6a trat Anna Keifer, für die Klasse 6b Magdalena Borchers, für die Klasse 6c Lilli Beuttenmüller und für die Klasse 6d Jan Vedder an.
Nach einer kleinen Begrüßung durch Frau Hirling, die durch die Veranstaltung führte, wurde es mucksmäuschenstill im Raum. Zunächst lasen alle vier Klassensieger ihren vorbereiteten Text aus einer Lektüre ihrer Wahl - die mal spannend, mal sehr lustig, mal nachdenklich war -  vor.  Anschließend stellten die SchülerInnen ihre Lesekompetenzen beim Vorlesen eines Fremdtextes unter Beweis. Das Publikum hörte den vier Teilnehmenden aufmerksam zu und belohnte diese mit einem tosenden Applaus.

Im Anschluss zog sich die Jury, welche aus den Deutschlehrkräften der 6. Klassen,  zwei Schülerinnen der Kursstufe (Carolin Schene und Pauline Fritsch) und einer Mutter bestand, zurück, um den Schulsieger zu küren. Die mit Spannung erwartete Entscheidung war knapp, doch am Ende konnte nur eine Schülerin oder ein Schüler gewinnen: Wir gratulieren herzlich Magdalena Borchers aus der Klasse 6b. Magdalena erhielt eine Urkunde sowie das Buch „Schlangenjagd“ von C. Hiaasen und wird nun auf der nächsten Ebene des Vorlesewettbewerbs, dem Kreisentscheid, unsere Schule vertreten. Auch die Klassensieger wurden mit einem Buchgutschein sowie der Klassensiegerurkunde geehrt. 
Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern für ihren Vorlesebeitrag, mit dem sie Lust darauf machten, die vorgelesenen Bücher einmal selbst zu lesen. Außerdem bedanken wir uns bei der Schulfamilie, die die Sachpreise stiftete.


Der Vorlesewettbewerb wird traditionell jedes Jahr vom Börsenverein initiiert. Die Teilnehmer lesen aus einem Buch ihrer Wahl einen vorbereiteten Text vor, der nach den Kriterien Lesetechnik, Textauswahl und Interpretation bewertet wird.  In den Wochen vor dem Schulentscheid fand in jeder 6. Klasse die Wahl zum Klassensieger statt.

Ann-Kathrin Löffler

Vom 9. Bis zum 11. Oktober ging es für die Schülerinnen und Schüler der SMV auf "Freizeit". Gleich nach der Ankunft in Tübingen wurde fleißig geplant, organisiert und diskutiert. Neue Ideen wurden besprochen und alte Projekte optimiert. Kurzum: alle waren am Arbeiten. Da Arbeit ohne Freizeit aber auch keinen Spaß macht, haben wir uns natürlich auch mal eine kleine Auszeit gegönnt. Bei einem gemeinsamen Stocherkahn fahren wurden wir von Olli Kahns Meinung zum Effekt der menschliche CO2-Emissionen „bereichert“ und bei einem, von unseren K2ern geplanten, Abendprogramm kamen die Beer-Pong-Fähigkeiten eines jeden gut zum Vorschein. Eine sehr gelungene Freizeit mit einer wundervoll produktiven Arbeitsatmosphäre und viel Spaß also!

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an die Schulfamilie am Hegel, die der teilnehmenden Schülerschaft durch ihre großzügige finanzielle Unterstützung eine günstigere Fahrt ermöglicht hat.

Luise Queckenberg

Maya Aul und Luise Queckenberg, beide Schülervertreterinnen am Hegel-Gymnasium, wurden beauftragt, während der Gedenkfeier des Volksbundes für Kriegsgräber vorzulesen. Die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich auf beiden Seiten des Denkmals versammelt. Anwesend war eine Delegation der Bundeswehr und der amerikanischen Armee.

Die Veranstaltung begann mit zwei Musikstücken, die vom Reservistenmusikzug 28 Ulm gespielt wurden. Anschließend sprach Bürgermeister Dr. Martin Schairer Gedenkworte über die Gefallenen des Ersten und des Zweiten Weltkriegs, wobei er an sowohl an jene Menschen erinnerte, die damals ihre Heimat verlassen mussten als auch an die Opfer der Judenverfolgung. Er schloss seine Ansprache mit einem Zitat des Preisträgers des Deutschen Buchpreis 2019 sinngemäss: "Wer den Krieg vergessen will, bereitet den nächsten Krieg vor".


Danach gingen Maya Aul und Luise Queckenberg ans Pult. Mit ruhiger und deutlicher Stimme lasen sie alternierend die sieben Abschnitte des Textes von Bundespräsident Theodor Heuss (1952) "Totengedenken" vor. Ein Abschnitt schien mir besonders eindrucksvoll:

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden,

weil sie einem anderen Volk gehörten,

einer anderen Rasse zugerechnet wurden,

Teil einer Minderheit waren oder deren Leben

wegen einer Krankheit oder Behinderung als

lebensunwert bezeichnet wurde.

Maya und Luise danken wir dafür, dass sie diesen Text für alle Zuhörer zugänglich gemacht haben. Es folgte dann das Soldatenlied mit Solotrompete:

Ich hatte einen Kameraden

Einen besseren findest du nicht

Nach Kranzniederlegungen am Denkmal "Mutter der Heimat" endete die Veranstaltung.

Jean Chauvet

Nachdem das Hegel-Gymnasium im Juli mit dem BoriS-Berufswahlsiegel für sein Konzept zur Berufs- und Studienorientierung ausgezeichnet wurde folgte am 11.10.2019 die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“. Damit ist es uns gelungen, innerhalb kürzester Zeit in gleich zwei Bereichen eine Anerkennung für die hohe Qualität unserer Arbeit zu bekommen.
Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann und der Kultusministerkonferenz (KMK).
„Die ausgezeichneten Schulen begeistern junge Menschen für die MINT-Berufe und stärken die Ausbildung junger MINT-Nachwuchskräfte. Damit setzen sie das zentrale Anliegen der Landesregierung, die Bildung von Kindern und Jugendlichen in den MINT-Fächern zu fördern, vorbildhaft um“, sagt Michael Föll, Ministerialdirektor im Kultusministerium, und fügt an: „Diese Schulen bieten einen fruchtbaren Nährboden, auf dem die MINT-Expertise von Schülerinnen und Schülern gut gedeihen kann. Diese wiederum schlüpfen mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten in eine Multiplikatorenrolle, um für Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu werben. Und am Ende profitiert der gesamte Südwesten von diesem MINT-Ruck. Denn dieser hilft, den digitalen Wandel sowie die technologischen Herausforderungen zu meistern und trägt zum Erfolg einer Region in der Zukunft bei. Auch daher gilt unser Dank den Schulleitungen, Lehrkräften und Schülern für deren Engagement.“
 „Die ausgezeichneten Schulen leisten eine herausragende Arbeit und machen Lust auf mehr MINT. Sie setzen die Standards in der Vermittlung sogenannter „Future Skills“ und einer zielgerichteten Berufsorientierung. Umso mehr freue ich mich, dass sich das Netzwerk der MINT-freundlichen und Digitalen Schulen immer mehr vergrößert.“, sagt Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt der Arbeitgeber Baden-Württemberg und von Südwestmetall. „Das ist eine gute Nachricht für die dringend benötige Fachkräftesicherung in unserem Land.“

Foto (c) Frank Eppler


„Die ausgezeichneten Schulen öffnen sich stärker und stärker für Informatische Bildung und die Digitalisierung. Sie wollen sich entwickeln und die eigene digitale Transformation vorantreiben. Um Schulen zu motivieren, ihr digitales Profil zu schärfen und informatische Inhalte verstärkt in den Unterricht zu bringen, haben wir die Auszeichnung „Digitale Schule“ ins Leben gerufen. Mit dem Signet wollen wir das Engagement all der Schulleitungen und Lehrkräfte würdigen und bestärken, die sich für eine zeitgemäße Bildung in der digitalen Welt stark machen“, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.
Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

Foto © Frank Eppler


Die Partner und somit diejenigen, die die MINT-freundlichen Schulen ehren, sind: Arbeitgeber Baden-Württemberg, SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg, BWINF Bundeswettbewerb Informatik, Cisco Systems (Cisco Networking Academies), Deutsche Bahn AG, Deutsche Mathematiker-Vereinigung DMV, Deutsche Telekom Stiftung, Dr.-Ing. Paul Christiani GmbH & Co. KG, HANDS on TECHNOLOGY e.V. (FIRST LEGO League), Klett MINT GmbH, MNU – Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V., Technik begeistert e.V. (Organisator der WRO World Robot Olympiad), VDE/VDI (VDE Kurpfalz und VDI Bezirksverein Nordbaden-Pfalz), Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V.
Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

Bei Sonnenschein und bestem Laufwetter gingen die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen, Lehrer und Eltern des Hegel-Gymnasiums am 23. Juni an den Start, um für den Spendenlauf 2019 fleißig Runden zu laufen und Spenden für das Kranich – Aids in Afrika e.V. Projekt in Uganda und der Schulfamilie des Hegel-Gymnasiums zu sammeln. Die grandiose Stimmung ließ die Läuferinnen und Läufer zu Höchstformen auflaufen. Insgesamt wurden 5.987 Runden bzw. 4.190,9 Kilometer gelaufen. Wenn man nach Uganda laufen würde, hätte man damit schon etwa die Hälfte der Distanz geschafft!
 
 
Eine unglaubliche sportliche Leistung der ganzen Schule, die zusätzlich noch durch die Spendensumme gekrönt wurde. Insgesamt wurden 10.403,26€ gespendet, wovon die Schulfamilie einen Anteil von 4.171,84 € und das Kranich - Aids in Afrika e.V. Projekt 6.231,42 € erhält. 
Wir danken allen Läuferinnen und Läufer, Spenderinnen und Spender, Helferinnen und Helfer herzlichst für ihre tatkräftige Unterstützung und den vielen Zuschauerinnen und Zuschauern, die die Läuferinnen und Läufer Runde für Runde mit ihren Zurufen angefeuert und motiviert haben. Es war ein toller Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird und uns mit Vorfreude auf den nächsten Spendenlauf blicken lässt.