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Durch die Corona-Krise mussten auch wir, die Klasse 9a, im Hegel-Gymnasium zu anderen digitalen Mitteln greifen. So zum Beispiel auch im Fach WBS, in welchem die virtuelle Betriebserkundung eingeführt wurde. [Eine Betriebserkundung ist eine Exkursion von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des Unterrichts einen Betrieb besuchen und Einblicke in den Arbeitsalltag der jeweiligen Firma bekommen.] Dies bot sich für uns bei dem Unternehmen Google in Hamburg an. Diese Firma gibt mit einem YouTube-Video virtuelle Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

In Deutschland gibt es insgesamt 250 Leute, die für Google arbeiten, davon in Hamburg 160. Dort sind die Mitarbeiter auf 3 Stockwerke verteilt und der Aufgabenbereich betrifft hauptsächlich die Verwaltung, Marketing und Finanzen.
Was in dem Video von Google sehr hervorgehoben wird ist, dass im Unternehmen die Mitarbeiter sehr weit oben stehen. Der Betrieb legt nicht viel Wert auf Insignien, d.h. der Chef wird nicht besonders oder anders behandelt. Er bekommt beispielsweise kein größeres Büro, sondern ist an die gleichen Dinge angepasst.
Zur Motivation der Mitarbeiter stehen immer Süßigkeiten und Getränke zur Verfügung. Außerdem gibt es einen gemütlichen Raum, in dem man zum einen relaxen kann und zum anderen aber auch Meetings stattfinden. Das Unternehmen bietet alle möglichen Spielfelder, wie man sich am besten unterhalten oder auch nur Ruhe haben kann. Außerdem erhält jede Abteilung pro Jahr einen Geldbetrag von 100 Euro, womit sie ihren Arbeitsbereich verschönern kann. Es gibt aber nicht nur Aktionen für die Mitarbeiter, sondern auch für Menschen weltweit. Diese haben die Möglichkeit, einmal im Jahr ein Google Logo zu gestalten.
Damit sich die vielen Google Abteilungen austauschen können, gibt es ein internationales Konferenzsystem, in dem sich die Mitarbeiter austauschen können. Der Flur mit den Konferenzräumen ist mit vielen roten Lichtern übersäht und wird Rotlichtviertel genannt. Jeder Konferenzraum trägt einen besonderen Namen eines Ortes in Hamburg. Dieser Gag soll die Mitarbeiter motivieren.
Für Pausen oder einfach zum Luft ablassen gibt es ein Spielezimmer für die Mitarbeiter, mit einer Tischtennisplatte, Darts, Tischkicker, Wii, Playstation und einem Fernseher.
Letztendlich ist also festzustellen, dass das Unternehmen sehr viel Wert auf das Wohlergehen seiner Mitarbeiter legt, um diesen ein möglichst effektives Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Dementsprechend profitieren beide Seiten, die Mitarbeiter und das Unternehmen.

Anhand des Betriebs Google Hamburg haben wir die Vor- und Nachteile, die eine virtuelle Betriebserkundung mit sich bringt, ermittelt und herausgearbeitet. Mit denen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, konnten wir die gestellten Fragen über das Unternehmen gut beantworten und Informationen herausfiltern. Außerdem hatte man einen guten Einblick in die Abläufe und den Aufbau des Unternehmens. Ein Nachteil ist, dass man offen gebliebene Fragen oder persönliches nicht nachfragen kann, da man keine Möglichkeit hat mit einem Mitarbeiter live zu interagieren.
Trotzdem kann man abschließend sagen, dass die virtuelle Betriebserkundung eine gute neue Alternative bildet, ein Unternehmen besser kennenzulernen und auch für Unternehmen vorteilhaft ist, da sie selbst entscheiden können, was sie dem Zuschauer zeigen möchten, um ihn am besten anzulocken.
Ein aktuelles Beispiel, in welchem solch eine virtuelle Betriebserkundung sehr hilfreich sein kann, ist die Corona Pandemie. Noch dazu gibt es viel mehr Möglichkeiten, da auch internationale Unternehmen an einer solchen Betriebserkundung teilhaben können.

Carolin Burkhardt, Liselotte Grunenberg und Leni Janser (Klasse 10)