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USA - Austausch mit der Parkway South High School in St. Louis, Missouri


alt Der Austausch mit St. Louis, MO besteht seit 2006 und 11 Hegel Schüler flogen im Mai diesen Jahres erstmals in die amerikanische Partnerstadt von Stuttgart. 2008/9 und 2009/10 haben jeweils Besuche und Gegenbesuche innerhalb eines Schuljahres stattgefunden. Kurz vor Ostern 2010 halten sich die diesjährigen Besucher für zehn Tage hier auf. Weiter unten:



Zwei Berichte von Teilnehmerinnen
- Elisabet Georgiadou
- Sira Schoc

 

 

 

 

USA-AUSTAUSCH

Als man sich für den Amerikaaustausch angemeldet hatte, hoffte man Einer der 10 ausgelosten Glücklichen zu sein, die mit nach Amerika dürften. Man hatte ein paar Bilder, wie es dort sein könnte durch Filme, Reiseführer, usw., ... man wusste ''Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten'', doch keiner wusste so recht, was ihn da erwarten würde.   
Als man dann wusste '' JUHU ICH BIN DABEI '' war man total aufgeregt und hat fleißig Informationen über Saint Louis im Internet studiert!  
Die wichtigsten Fragen, die man sich gestellt hat:
-Was muss ich sehen, wenn ich dort bin?
-Was für ein Wetter hat es dort um die Zeit, wenn wir dort sind?
-Wie viele Stunden Unterschied haben wir zu Saint Louis?
-Was bringe ich meinem Austauschpartner für ein Geschenk mit???
-usw...
Und dann ging es los: 20. Mai morgens um 7:30 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof. Der Abschied von Eltern und Freunden. 
Jetzt heißt es ''AMERIKA WIR KOMMEN''!
Nach insgesamt 13 Stunden Flug inklusive Aufenthalt in Charlotte kamen wir in Saint Louis an.
Jeder war gespannt auf seinen Austauschpartner.
Und dann das Zusammentreffen! Die ersten Sätze, die man (am besten fehlerfrei) auf Englisch von sich gibt, sonst denkt der Austauschpartner wohlmöglich noch: Oh god, how shall I speak with him/ her the next 2 weeks ?
Jeder verstand sich auf Anhieb mit seinem Austauschpartner. Manche Amerikaner konnten deutsch, für die Deutschen, deren Austauschpartner kein deutsch konnte, waren diese zwei Wochen eine besonders gute Übung für die englische Sprache!!!
Keiner von uns hatte Probleme, die Amerikaner zu verstehen (an dieser Stelle einen lieben Dank an unsere Englischlehrer, die gute Arbeit geleistet haben:) )..
Alle Amerikaner waren sehr gastfreundlich und haben sich um unser aller Wohl bemüht; das war sehr erfreulich für uns! Die Familien waren immer bereit, uns Sachen zu erklären, die wir nicht verstanden haben, und haben sich auch sehr interessiert gezeigt, indem sie selber Fragen stellten, wie z. B.:
-Was ist der größte Unterschied zwischen Amerika und Deutschland?
-Wie ist das Schulsystem bei euch?
-Gefällt es euch hier?
-Schmeckt euch das Essen?
Und manchmal kamen auch Fragen, wo wir uns dann gefragt haben, ob die glauben, dass wir hinter dem Mond leben:
-Gibt es in Deutschland auch Kinos???
''Ähm jaaa schon ...'' :) Da das Wetter auch auf unserer Seite war und wir warme Tage und viel Sonne abgekriegt haben, konnten wir auch viel von Saint Louis sehen. Die Ausflüge waren immer sehr schön und wir haben viele interessante Sachen gesehen. Aber bei dem tollen Wetter konnte man nicht nur Ausflüge machen, man konnte sich zum Beispiel auch ganz entspannt in den Garten legen und sich sonnen oder das tolle Wetter bei einen leckeren Eis genießen. 
Die zwei Wochen vergingen wie im Flug, weil wir so viel Spaß hatten. Am Ende der zwei Wochen hatte jeder mächtig viel eingekauft (die Shoppingtouren in Amerika sind einfach ein MUSS!!!), die Geschenke, Eindrücke, tollen Erlebnisse und ganz viel Sonne waren im Koffer und alle waren mehr oder weniger bereit, die weite Heimreise anzutreten. Am 5. Juni sollte alles vorbei sein! Tränenreicher Abschied am Flughafen von Saint Louis, Versprechen sich so oft wie möglich zu melden, man würde sich ganz bestimmt wiedersehen!!!!
Montagmorgen nach einem anstrengenden Flug und einer schlaflosen 'Nacht' kamen wir total übermüdet um 9:12 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof an. Doch alle Müdigkeit wurde von der Freude seine Familie und Freunde wieder in Arme schließen zu können vergessen. WIR WERDEN LOUIS VERMISSEN - ES WAR EINE WUNDERBARE ZEIT!!!!!

Bericht: Elisabet Georgiadou

 

Am 22. Mai gingen wir um 7.30 Uhr zum ersten Mal in die Schule unserer Austauschpartner. Dort trafen wir alle Anderen in der Schulbibliothek, wo von jeden von uns deutschen Austauschpartnern ein Foto gemacht wurde und wir dann schließlich unsere IDs bekommen haben. Danach gingen unsere Austauschpartner in ihren Unterricht und wir besuchten das Zimmer von Mr. Jendusa, ein Geschichtslehrer. Dieser erzählte uns die Geschichte von St. Louis aber auch etwas über die Cahokia Mounds, die wir am Freitag der nächsten Woche besuchten. Nach einer Schulstunde holten uns unsere Austauschpartner ab, um mit ihnen in ihren Unterricht zu gehen. Ich besuchte den Unterricht meines Host-Bruders. Es war eine Art Kochunterricht, in dem sie ein Hauptgericht kochten. Die Gruppe meines Host-Bruders bereiteten Nudeln mit einer Soße und eine Pizza zu. Danach besuchte ich den Matheunterricht. Dort bekamen die Schüler Tests zurück und Wiederholungsblätter, da in der nächsten Woche schon die Prüfungen waren. In der Schulstunde rechnete die Lehrerin ein paar Übungen vor und beantwortete Fragen der Schüler. Die nächste Unterrichtsstunde war Deutsch, aber wir mussten am Anfang der Stunde in die Schulbibliothek gehen, weil die Klasse einen Test schrieb. Ungefähr nach 20 Minuten konnten wir in die Klasse wieder zurückkommen. Dort waren 5 kleine Gruppen von Amerikanern, zu denen jeweils ein Deutscher ging. Dann konnten uns die Amerikaner auf Deutsch Fragen stellen. Nach dieser Befragung schauten wir uns einen deutschsprachigen Film an. Nachdem die Schulstunde zu Ende war, kamen wir zurück nach Hause. Dort fuhr ich mit meiner Austauschpartnerin Kate und ihrer Mutter zum Wal-Markt. Es war ein riesengroßer Supermarkt, indem man alles kaufen konnte was man braucht. Später kehrten wir nach Hause zurück, wo ich dann den Rest des Tages mit meiner Host-Familie verbrachte.

Bericht:Sira Schock