Unser Präventionskonzept

Ziel des Präventionskonzeptes am Hegel ist es jedes Schuljahr in den Klassenstufen 5 bis 10 eine Veranstaltung durch ausgebildete Fachkräfte der Stuttgarter Beratungsstellen durchzuführen, um wiederkehrende, altersgemäße Denkanstöße zu geben. Bisher galt das Augenmerk den klassischen Drogen, doch die Lebenswelt unser SchülerInnen hat sich stark verändert und so ist auch eine Prävention in die unterschiedlichsten Richtungen notwendig geworden.

In den Klassen 5 klärt die Polizei über Mediengefahren, z. B. Cybermobbing, Persönlichkeits- und Urheberrechte, Fake-Profile u.ä. auf. In den Klassen 6 werden in geschlechtergetrennten Workshops zu dem Thema Medien und Schönheitsideal gearbeitet. In Klasse 7 hat sich die Wilde Bühne e.V. mit ihrem theaterpädagogischen Programm „Future for all“ fest etabliert. In diesem erzählen ehemals Süchtige sehr offen von ihrem Weg in die Sucht und die SchülerInnen sind jedes Jahr sehr beeindruckt, da auch jede Frage sehr offen beantwortet wird. Ob der dazugehörende Elternabend in diesem Schuljahr durchgeführt werden kann ist noch offen.

In die Klassen 8 kommt eine Referentin der evangelischen Gesellschaft mit Ihrem Präventionsprogramm „Verrückt? Na und!“ zu uns. Schwerpunkt wird hier auf das Thema psychische Krisen in der Schule gelegt, es sollen Ängste und Vorurteile abgebaut und Zuversicht und Lösungswege vermittelt werden, um das Wohlbefinden in der Klasse zu fördern. In Klasse 9 wird Herr Weber, Schulsozialarbeiter des Hegels gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin des Fanny-Leicht Gymnasium das Projekt „Taffe Mädels – starke Jungs“ in geschlechtergetrennten Gruppen durchführen. Da die jetzigen SchülerInnen der Klasse 10 noch nach dem „alten“ Konzept an einer Präventionswoche in Klasse 7 teilgenommen haben, findet in diesem Schuljahr 2020/21 keine Veranstaltung für diese Jahrgangsstufe statt.

Das Konzept wird jedes Schuljahr evaluiert, um aus dem vielfältigen Programm der Stuttgarter Beratungsstellen das jeweils Passende zu finden.