Von Verkündigungen, Opferungen und Passionen – das Leistungsfach Bildende Kunst K2 besucht die Alte Pinakothek in München
Da wir zu Ende des alten Schuljahres noch der Fotografin Sibylle Bergemann in der Göppinger Kunsthalle einen Besuch abstatten wollten, stand der inzwischen traditionelle Besuch des Kunst-Leistungsfaches in den Münchner Kunstsammlungen nun am Beginn des neuen Schuljahres – wie schon in der Vergangenheit wurde auch diese Exkursion ermöglicht durch eine großzügige Unterstützung von Seiten der Schulfamilie des Hegel-Gymnasiums, für die wir sehr dankbar sind!
Der Besuch insbesondere der Alten Pinakothek soll nicht nur einen genaueren Blick auf Originale der jeweiligen Schwerpunktthemen – in unserem Fall die Malerei Giottos – ermöglichen; darüber hinaus dient er vor allem dazu, inmitten einer Fülle von Meisterwerken aus den letzten 800 Jahren einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung der europäischen Malerei seit dem 13. Jahrhundert zu gewinnen und durch die besondere Ausstrahlung der Werke und auch des Ortes selbst eine Ahnung davon zu bekommen, was Kunst ausmachen kann.
Auch wenn unsere Gruppe an diesem 25. September bereits von der ersten Virenwelle gestreift wurde, war es wieder ein ganz besonderer Tag. Der anfänglich so lang anmutende Zeitraum von mehreren Stunden in den Sälen der Alten Pinakothek verging wie im Flug – aber da wir einen intensiven Streifzug von der Protorenaissance (mit Giotto) bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts (in der ausgelagerten Neuen Pinakothek mit den Impressionisten, Cézanne, van Gogh, Klimt und Hodler) unternahmen, erschien uns der Tag nur wie ein Wimpernschlag.
Was in derAlten Pinakothek besonders beeindruckt, ist der unmittelbare Vergleich der Kunstentwicklung in verschiedenen Gegenden Europas – neben der italienischen Renaissance mit bekannten Vertretern wie Perugino, Raffael und Leonardo da Vinci bewunderten wir die altdeutsche (Pacher, Dürer und Altdorfer) und altniederländische Malerei,die Ausläufer der Renaissance im Manierismus sowie den Barock in sämtlichen Spielarten und Motiven (Flandern und Holland, Rubens und Rembrandt, Historienmalerei, Gruppenportraits und Stillleben) – um unseren Rundgang in der Alten Pinakothek mit den prachtvollen und teils delikaten Bilderfindungen des Rokoko sowie teils gestochen scharf gemalten Stadtansichten verschiedener europäischer Städte im 18. Jahrhundert von Guardi und Canaletto zu beschließen.
Da die Neue Pinakothek noch immer geschlossen ist, blieb uns hier nur ein kurzer Blick auf einige Höhepunkte der Malerei des 19. Jahrhunderts, von denen Turner, Monet, van Gogh und Klimt sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Sobald die Neue Pinakothek ihre Pforten wieder öffnet, wären wir auch bereit für einen noch ausführlicheren Besuch bei den Werken, die unser Kunstverständnis bis heute prägen.
Claudia Bahmer
Fotos: aufgenommen von Schüler*innen des Leistungsfaches Bildende Kunst K2 / freigegeben mit freundlicher Genehmigung der Alten Pinakothek München
Zuletzt aktualisiert: 9. Oktober 2026 von Newsfeed
Von Verkündigungen, Opferungen und Passionen – das Leistungsfach Bildende Kunst K2 besucht die Alte Pinakothek in München
Da wir zu Ende des alten Schuljahres noch der Fotografin Sibylle Bergemann in der Göppinger Kunsthalle einen Besuch abstatten wollten, stand der inzwischen traditionelle Besuch des Kunst-Leistungsfaches in den Münchner Kunstsammlungen nun am Beginn des neuen Schuljahres – wie schon in der Vergangenheit wurde auch diese Exkursion ermöglicht durch eine großzügige Unterstützung von Seiten der Schulfamilie des Hegel-Gymnasiums, für die wir sehr dankbar sind!
Der Besuch insbesondere der Alten Pinakothek soll nicht nur einen genaueren Blick auf Originale der jeweiligen Schwerpunktthemen – in unserem Fall die Malerei Giottos – ermöglichen; darüber hinaus dient er vor allem dazu, inmitten einer Fülle von Meisterwerken aus den letzten 800 Jahren einen anschaulichen Eindruck von der Entwicklung der europäischen Malerei seit dem 13. Jahrhundert zu gewinnen und durch die besondere Ausstrahlung der Werke und auch des Ortes selbst eine Ahnung davon zu bekommen, was Kunst ausmachen kann.
Auch wenn unsere Gruppe an diesem 25. September bereits von der ersten Virenwelle gestreift wurde, war es wieder ein ganz besonderer Tag. Der anfänglich so lang anmutende Zeitraum von mehreren Stunden in den Sälen der Alten Pinakothek verging wie im Flug – aber da wir einen intensiven Streifzug von der Protorenaissance (mit Giotto) bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts (in der ausgelagerten Neuen Pinakothek mit den Impressionisten, Cézanne, van Gogh, Klimt und Hodler) unternahmen, erschien uns der Tag nur wie ein Wimpernschlag.
Was in der Alten Pinakothek besonders beeindruckt, ist der unmittelbare Vergleich der Kunstentwicklung in verschiedenen Gegenden Europas – neben der italienischen Renaissance mit bekannten Vertretern wie Perugino, Raffael und Leonardo da Vinci bewunderten wir die altdeutsche (Pacher, Dürer und Altdorfer) und altniederländische Malerei, die Ausläufer der Renaissance im Manierismus sowie den Barock in sämtlichen Spielarten und Motiven (Flandern und Holland, Rubens und Rembrandt, Historienmalerei, Gruppenportraits und Stillleben) – um unseren Rundgang in der Alten Pinakothek mit den prachtvollen und teils delikaten Bilderfindungen des Rokoko sowie teils gestochen scharf gemalten Stadtansichten verschiedener europäischer Städte im 18. Jahrhundert von Guardi und Canaletto zu beschließen.
Da die Neue Pinakothek noch immer geschlossen ist, blieb uns hier nur ein kurzer Blick auf einige Höhepunkte der Malerei des 19. Jahrhunderts, von denen Turner, Monet, van Gogh und Klimt sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Sobald die Neue Pinakothek ihre Pforten wieder öffnet, wären wir auch bereit für einen noch ausführlicheren Besuch bei den Werken, die unser Kunstverständnis bis heute prägen.
Claudia Bahmer
Fotos: aufgenommen von Schüler*innen des Leistungsfaches Bildende Kunst K2 / freigegeben mit freundlicher Genehmigung der Alten Pinakothek München
Kategorie: Exkursion, Fächer Tags: Bildende Kunst