Im Rahmen unserer diesjährigen Adventsaktion hat die Klasse 9a im Kunstunterricht ein Logo zum Thema „Miteinander“ am Hegel-Gymnasium entworfen. Wir zeigen hier alle Entwürfe der Klasse; sie entstanden sowohl in Einzel- als auch in Partnerarbeit und waren zwischen dem 8. und 21. Dezember 2023 im Eingangsbereich des Hegel-Gymnasiums ausgestellt.
Das Schuljahr wurde eingeläutet mit einer Planeten-Arbeit der 7. Klasse aus dem Kunstunterricht, nun es soll am Schuljahresende noch einmal in ferne Galaxien gehen.
Die 6a des Schuljahres 2025/26 hat in vielfältigen und phantasievollen Arbeiten Malerei und Materialcollage miteinander verbunden; dabei entstanden faszinierende Farblandschaften, bevölkert von ganz besonderen Bewohner*innen. Farbmischungen von je zwei Primärfarben bildeten die Grundlage für drei Außerirdische, die sich jeweils auf einem Planeten treffen; dessen Farbigkeit wiederum leitet sich ebenfalls aus der Mischung je zweier Primärfarben her.
Das Collagematerial für die Außerirdischen wurde selbst aus Gouachefarben gemischt, für die Planeten wurden auch Stoffe, Zeitungsausschnitte und andere Materialien aller Art verwendet.
Diese Arbeiten zeigen, das Malerei ein weites Feld ist, denn der bewusste Umgang mit Farbe beginnt bereits in unserem Alltag – mit der Wahrnehmung all dessen, was uns in seiner eigenen Farbigkeit begegnet.
„Venite!“ So forderte der Gladiator uns, die Lateinklassen 7ABCD, im Amphitheater auf, ihm zu folgen. Dochwie waren wir eigentlich nach Trier gekommen?
Los ging’s mit dem Bus am Mittwoch (9.7.2026) um 8 Uhr am Hegel. Einen Zwischenstopp legten wir in Scharzenacker im Saarland ein. Hier, an der Kreuzung zweier römischer Fernstraßen, befand sich einst eine römische Kleinstadt, von der man ein paar Straßenzüge besichtigen kann. Wir haben hier antike Kühl-Tricks bewundert, leckeres römisches Essen gekocht und verkostet. Außerdem führten wir eine Ausgrabung durch, für die wir wie echte Archäologen alles genau protokollieren mussten. Der Lohn? Eine Säule, ein steinerner Schmuck-Pinienzapfen und viele Scherben. Danach fuhren wir weiter nach Trier, checkten in der Jugendherberge ein, erkundeten in einem Spaziergang die Umgebung und übersetzten nach dem Abendessen gemeinsam ein paar Texte über Trier.
Am Donnerstag beeindruckte uns die Porta Nigra mit ihren großen schwarzen Steinen und natürlich mit der Tatsache, dass sie über 1800 Jahre alt ist. Außerdem versteckt die Porta Nigra viele Geheimnisse in sich: Wie die Römer bauten, dass sich ein Mönch in ihr jahrelang einmauern ließ, dass sie einmal eine Kirche war. Schließlich steht ganz oben in einem Turm, von dem man eine tolle Aussicht hat, ein 3D-Modell des römischen Triers, das man direkt mit der aktuellen Stadt vergleichen kann.
So sieht man direkt, dass schon bei den Römern hinter der Porta Nigra eine Hauptstraße in die Stadt hineinging, die jetzige Simeonstraße. An ihren beiden Seiten finden sich heute viele Sehenswürdigkeiten: Das Geburtshaus von Karl Marx, das Dreikönigshaus mit seinen schicken Verzierungen und dem Eingang im 1. Stock, die Judengasse, der Marktplatz mit vielen Läden und barocken Gebäuden wie das rote Haus, das Marktkreuz und der prächtige Petrusbrunnen, den Figuren wichtiger Tugenden wie der Klugheit verzieren. Direkt am Markt liegt versteckt die Kirche St. Gangolf und der Frankenturm, ein massiver Wohnturm aus dem Mittelalter. Schließlich besuchten wir die Konstantinbasilika. Sie war einst der Thronsaal der römischen Kaiser und ist immer noch so groß, dass die Porta Nigra locker reinpasst: ein gewaltiger Anblick.
Nach einer Mittagspause, die manche nur für Essen, andere für Shoppen, wieder andere für beides genutzt haben, besuchten wir das Rheinische Landesmuseum. Hier kann man alte Grabsteine der Römer (sogar eine richtige Gräberstraße!) und den Trierer Goldschatz mit über 2.500 römischen Münzen sehen. Abends haben wir im Amphitheater bei einer spannenden Schauspiel-Führung vom Gladiator Valerius erfahren, wie es früher dort ablief.
Nach der Mittagspause (Aktivitäten: siehe oben) gab es eine echte Premiere: Noch nie zuvor hatten „Hegelianer“ die „Schatzkammer“ besucht, die Museumsräume des Trierer Stadtarchivs. In einer Führung konnten viele alte Bücher und Bibeln aus dem frühen und späten Mittelalter betrachten. Highlights waren eine originale Gutenberg-Bibel (also das erste Buch, das mit moderner Druck-Technik hergestellt wurde) und zwei riesige Erd- und den Himmelsglobus.
Die Schatzkammer hat einen weiteren Vorteil: Sie ist klimatisiert! Dadurch besitzt sie eine Gemeinsamkeit mit den spätantiken Kaiserthermen. Warum? Die Kaiserthermen sind nicht nur eine der größten römischen Badeanlagen nördlich der Alpen. Als Besucher kann man in das weitverzweigte und kühle (!) Tunnelsystem steigen, das früher als Heizsystem fungierte. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen bei über 30°C im Schatten! Am Abend haben bei in einem Trier-Activity noch einmal alle Erlebnisse Revue passieren lassen.
Am Samstag ging es zurück. Auf dem Rückweg machten wir bei zwei römischen Villen Halt. In der Villa Nennig kann man heute noch ein Mosaik über römische Gladiatoren betrachten, das gerade so in die Hegel-Mensa passen würde. Die Villa Borg ist sogar in großen Teilen rekonstruiert, sodass man das prächtigen Herrenhaus mit seinem kleinen Spa-Bereich (also der Therme) begehen kann. Mittagspause machten wir am Baumwipfelpfad bei der Saarschleife (also diesmal kein Shoppen) und rauschten dann zurück zum Hegel.
Vielen Dank an unseren Busfahrer für die Navigation und an Herrn Hanstein und Frau Kupke für die Organisation und Begleitung. Denn auch wenn am Samstag unsere Kräfte und unser Datenvolumen (fast) am Ende waren, so ist das vielleicht das beste Zeichen für eine echt gelungene Trier-Fahrt. (Schüler der 7ABCD)
Jugend forscht – 1. Platz Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar - Sparte Geo- und Raumwissenschaften
Regionalwettbewerb Jugend forscht (von links: Dr. Ralf Kirchner-Heßler, Julia Borns, Emily Moczko - Sindelfingen, 27.2.2026; Foto: Kirchner-Heßler)
Emily Moczko und Julia Borns vom Hegel-Gymnasium Stuttgart haben beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht Region Mittlerer Neckar“ am 27.2.2026 in Sindelfingen den 1. Platz in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften gewonnen (Abbildungen 1, 2, 12). Im Zentrum ihrer Arbeiten stand die Forschungsfrage, wie die Bewirtschaftungsform (zum Beispiel organische Düngung versus Mineraldünger, Direktsaat versus Pflug) und Kulturart (Monokultur Mais, Fruchtfolge mit Winterweizen, Dauerkultur Miscanthus) den Humusgehalt im Boden – den wichtigsten terrestrischen Kohlenstoffspeicher – beeinflussen. Die praxisnahe Erkenntnis der Jungforscherinnen: Mehr Humus auf den Ackerflächen bedeutet mehr Klimaschutz – und das lässt sich durch eine angepasste Feldarbeit fördern.
Regionalwettbewerb Jugend forscht Mittlerer Neckar – Teilnehmer, -innen und Betreuer, -innen von rund 50 Wettbewerbsbeiträgen (Sindelfingen, 27.2.2026¸ Foto: Kirchner-Heßler)
Zur Reduzierung der Treibhausgase gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Kohlenstoffdioxidkonzentration in der Luft besteht darin, den infolge der Fotosynthese organisch gebundenen Kohlenstoff in Form von Humus im Boden anzureichern. Als Humus bezeichnet man die abgestorbene, organische Substanz im Boden. Die Humusbildung wird heute als Prozess der Speicherung organischer Substanzen in unterschiedlichem Abbaugrad in der Bodenstruktur verstanden.
Die beiden Jung-Forscherinnen der 12. Klassenstufe sind Mitglied der sechsköpfigen AG NwT (Arbeitsgemeinschaft Naturwissenschaft und Technik) des Hegel-Gymnasiums unter Leitung von Dr. Ralf Kirchner-Heßler. Die Untersuchungen starteten im Jahr 2024 mit der Probenahme auf zwei Versuchsbetrieben der Universität Hohenheim. Dr. Reiner Ruser (Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, Fachgebiet Düngung und Bodenstoffhaushalt) und Szandor Knecht von der Universität Hohenheim, unterstützen das Auffinden und die Probenahme von Marie Nitsche und Lina Vohl (Abbildungen 3, 4, 5).
Von den Schülerinnen und Schülern der AG NwT wurden im darauffolgenden Jahr 2025 am Hegel-Gymnasium die rund 80 Bodenproben zur Vorbereitung der nachfolgenden Analysen getrocknet, gemörsert und gesiebt (Abbildung 6).
Abbildung 6: David Emhardt mörsert die getrockneten Bodenproben am Hegel-Gymnasium (Foto: Kirchner-Heßler)
Ebenfalls an der Schule konnten die ersten Bestimmungen von Bodenfarbe (Abbildung 7) und pH-Wert (Abbildung 8) durchgeführt werden. Es wurde untersucht, inwieweit die Merkmale Bodenfarbe und pH-Wert Indikatoreigenschaften für den Humusgehalt besitzen.
Abbildung 7: Bestimmung der Bodenfarbe mit Farbtafel nach Munsell (Foto: Kirchner-Heßler)
Abbildung 8: Julia Borns und Michael Bayer bestimmen den des pH-Werts der Bodenproben (Foto: Kirchner-Heßler)
Die Masse des organischen Kohlenstoffs (Corg) in den Bodenproben wurde parallel mit zwei unterschiedlichen Methoden an der Universität untersucht. Dr. Reiner Ruser (Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, Fachgebiet Düngung und Bodenstoffhaushalt) begleitete und unterstützte die Arbeiten der Arbeitsgruppe.
Abbildung 9: Emily Moczko und Timo Gendreizig wiegen an der Universität Hohenheim Bodenproben für die Analyse des Humusgehalts durch Glühverlust ein (Foto: Kirchner-Heßler)
Abbildung 10: Vortrocknung der Bodenproben bei 106°C im Trockenschrank (Universität Hohenheim, Foto: Kirchner-Heßler)
Eine Methode zur Bestimmung des organischen Kohlenstoffs (Corg) in den Bodenproben bestand im „Vermuffeln“ der organischen Substanz. Dazu wurden die Proben nach der Vortrocknung (Abbildung 10) im Muffelofen für 4 Stunden einer Temperatur von 500°C ausgesetzt (Abbildung 11). Aus dem dann gemessenen Massenverlust lässt sich der Humusgehalt berechnen. Die zweite Analyse wurde mit einem organischen Elementaranalysator durchgeführt. Hierbei werden nach einer Hochtemperaturverbrennung (1200°C) die entstehenden Verbrennungsgase analysiert.
Abbildung 11: Bodenproben nach der Humusverbrennung bei 500°C im Muffelofen (Universität Hohenheim, Foto: Kirchner-Heßler)
Mit den Untersuchungen konnten wir u.a. folgende Zusammenhänge aufzeigen:
Die Ergebnisse zeigen, dass Bewirtschaftungsform, Düngung und Kulturart den Humusgehalt landwirtschaftlicher Böden maßgeblich beeinflussen. Die Zufuhr von organischem Dünger erhöht den Humusanteil des Bodens. Die ergänzende Zugabe von Mineraldünger zum organischen Dünger wirkt sich nicht spürbar positiv auf die Humusbildung aus. Die alleinige mineralische Düngung kann ebenso zu einer Humusanreicherung (organische Substanz durch Ernterückstände, Wurzeln) führen, die aber nur rund halb so groß ist wie eine vergleichbare Düngung mit organischem Dünger.
Die hohen organischen Kohlenstoffgehalte im Grünland (53 t/ha im Oberboden) sowie unter Miscanthus (65,1 t/ha) deuten darauf hin, dass dauerhafte Bodenbedeckung und ein durchgängiger Biomasseeintrag zur Stabilisierung und Erhöhung des Bodenkohlenstoffspeichers beitragen können. Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass eine intensive Bewirtschaftung nicht zwangsläufig mit einer erhöhten Kohlenstoffspeicherung einhergeht, insbesondere wenn ein hoher Biomasseentzug erfolgt. Dies spiegeln die höheren Kohlenstoffgehalte der ungedüngten Flächen im Oberboden wieder, welche 10 Tonnen Kohlenstoff mehr speichern könnten.
Eine gezielte Einbringung von organischem Material in Ackerflächen durch Ernterückstände (z.B. Stroh, Bioenergiepflanzen), Kompost, Schnittgut aus der Landschaftspflege erhöht somit den Corg-Gehalt, reduziert den Anteil des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid und trägt zudem zur Verbesserung der Bodenqualität bei.
Die geringen Kohlenstoffwerte auf gepflügten Flächen unterstreichen die Bedeutung reduzierter Bodenbearbeitung für den Erhalt des organischen Kohlenstoffs im Boden. Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Landnutzung weisen die Ergebnisse darauf hin, dass extensivere Nutzungssysteme, mehrjährige Kulturen sowie reduzierte Bodenbearbeitung ein erhöhtes Potenzial zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung im Boden haben.
Abbildung 12: Urkunde „jugend forscht“ von Julia Borns (Foto: Julia Borns)
Auch in diesem Jahr haben sich gleich 9 Teilnehmerinnen der DELF-AG dazu entschieden, die Prüfung für das DELF scolaire (in Zusammenarbeit mit dem Institut français Stuttgart) auf dem Niveau B1 abzulegen – und alle 9 haben mit Erfolg bestanden!
Die offiziellen Urkunden aus Paris werden erst Ende des Jahres eintreffen, die Attestations de réussite liegen aber schon vor (hier ausgedruckt auf blauem Papier). Wir gratulieren Anna, Janina, Julia, Ronja und Victoria aus der 10a sowie Amelie, Hannah, Lara (nicht im Bild) und Marlen aus der 10d ganz herzlich!
Das DELF (= Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das eine gute Kenntnis der französische Sprache in Wort und Schrift nachweist. Um es zu erlangen, müssen eine schriftliche und eine mündliche Prüfung abgelegt werden. Auf diese Prüfung bereitet die DELF-AG am Hegel-Gymnasium vor, die sich in der Regel an Schüler*innen der 10. Klassen richtet.
Auch im kommenden Schuljahr steht die DELF-AG wieder allen Teilnahmewilligen offen. Ihr Besuch bedingt nicht automatisch die Teilnahme an der Prüfung, sondern ist auch als zusätzliche Übungsmöglichkeit denkbar.
Mal eben die Marketing-Strategie wechseln? Der Wi-Kurs (Jg1) beim Management Simulation Day.
Eine schöne Möglichkeit, Wirtschaft hautnah zu erleben, ist der Management Simulation Day an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Unser Wirtschaft Leistungskurs (K1) hat dieses Jahr daran teilgenommen.
Das Projekt fand am Donnerstag, den 16. Juli 2026, von 9 bis 13 Uhr in Stuttgart statt. Dabei wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, die alle ein eigenes Unternehmen leiteten, nämlich einen Snow- und Wakeboard-Hersteller. Ausgehend von ein paar grundlegenden Daten zu Produktions- und Lagerkosten entschieden wir nun Quartal für Quartal, wie viele Boards wir produzieren und verkaufen und wie viel Geld wir für Werbung bzw. Weiterentwicklung ausgeben wollten. Außerdem gab es einen kurzen Exkurs, wie man im Unternehmen selbst Kosten sparen kann und welche Auswirkungen dies für die Mitarbeiter hat.
Ziel des Planspiels war es, mit dem Startkapital einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Die Herausforderung: saisonale Schwankungen der Produktverkaufszahlen im Sommer und Winter und die Konkurrenz der anderen Gruppen.
Am Anfang war es ziemlich schwierig, gute Entscheidungen zu treffen, da wir mit dem Planspiel noch nicht vertraut waren. Schon bald wurde klar, dass jede Gruppe eine andere Strategie entwickelte, um erfolgreich zu sein. Sehr geholfen hat, dass wir nach jedem Quartal unsere Entscheidungen mit einem Profi analysieren konnten. Mit Sebastian Schwägele, unserem Planspielleiter, haben wir nämlich immer wieder die Strategien verglichen und reflektiert. Also: Mal eben von Billig- auf Hochpreisstrategie setzen, während man das Marketing- und Entwicklingsbudget kürzt? Keine gute Idee!
Rückblickend hat sich der Management Simulation Day richtig gelohnt. Indem wir erlebten , wie Wirtschaft unter (fast) realen Bedingungen funktioniert, ergänzte er den naturgemäß theoretischen Wirtschaftsunterricht perfekt.
Unser Dank geht an Herrn Schwägele, dem Spielleiter, und an unseren Wi-Lehrer Herrn Hanstein für die Organisation! (Ilja)
In den 1950er und 60er Jahren boomte die deutsche Wirtschaft, ein echtes „Wirtschaftswunder“. Doch hinter den Fabriktoren und Baustellen steckte die harte Arbeit von Millionen Menschen, die aus dem Ausland nach Deutschland kamen. Um herauszufinden, wie das Leben der sogenannten „Gastarbeiter“ damals wirklich aussah, hat unsere Klasse 10c eine Exkursion nach Cannstatt gemacht.
Bei einer spannenden Führung quer durch den Stadtbezirk wurde Geschichte für uns deutlich greifbarer als aus dem Schulbuch zu lesen. An verschiedenen Stationen bekamen wir einen Einblick in den damaligen Alltag: Wir hörten von den oft engen und menschenunwürdigen Bedingungen in den Wohnunterkünften, aber auch von den schönen Seiten, wie dem ersten echten Kulturaustausch mit den Einheimischen, gemeinsamen Freizeitaktivitäten und der großen Sehnsucht bei den Reisen zurück in die Heimat.
Nach der Tour ging es für uns ins Stuttgarter Stadtarchiv. In Kleingruppen haben wir in einem Workshop mit echten historischen Quellen gearbeitet. Dabei haben wir uns mit sensiblen und wichtigen Themen wie dem alltäglichen Rassismus, dem wirklichen Leben in den Unterkünften oder den ersten Schritten zur Integration beschäftigt. Am Ende des Tages haben wir unsere Ergebnisse präsentiert.
Was bleibt, ist der Eindruck, dass Geschichte nicht nur in dicken Lehrbüchern steht, sondern direkt vor unserer Haustür in Cannstatt zu finden ist.
Zum Schuljahresende wollen wir noch einige kleine, aber feine Arbeiten der 6a zeigen, die eher “zwischendrin“ entstanden… als Übungen des „zeichnerischen Auges“ und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu sehen sind zwei kleine Reihen, die jeweils eine Auswahl an feinfühlig zu Papier gebrachten Beobachtungen zeigen… zum einen von „Augen“, die den Betrachtenden auf je eigene Weise lebendig entgegenblicken.
Zum anderen zeichnete die 6a Pflanzen nach Fotografien von Karl Blossfeldt aus dem Band „Urformen der Kunst“ von 1928 – zum einen in ihrer ganzen Gestalt, zum anderen in einem selbstgewählten Detail; hier werden nicht nur Einzelheiten des gegenständlichen Motivs, sondern auch gestalterische Mittel selbst erkundet.
Vielleicht regen diese kleinen Zeichnungen, die in einer größeren Auswahl im Schulhaus zu sehen sind, ihre Betrachter*innen ja sogar selbst zum Zeichnen an…
„Richte den Mast und spanne die schimmernden Segel...“
Zechende Freier, die ihre Mafiakontakte spielen lassen wollen, ein Held, der lieber Schokoriegel als Wachteleier isst, und ein Göttervater, der gerne einmal von Kanal zu Kanal zappt …
Das ist „Die Heimkehr des Odysseus“ in einer etwas anderen Version, die von den Schülern und Schülerinnen des Mittelstufentheaters unter der Leitung von Frau Krebs-Eckstein aufgeführt wird. Fans des antiken Epos werden in einem modernen Arrangement vielleicht sogar Originalverse von Homer wiedererkennen, während Odysseus-Neulinge auf unterhaltsame Weise die Strapazen und Abenteuer des Titelhelden miterleben. Die 17 in Leintuchtogen gekleideten Schauspieler und Schauspielerinnen der Jahrgangsstufen 7-10 wollen Sie mit auf die Reise in die Antike nehmen und freuen sich über zahlreiche Zuschauer.
Die Aufführungen finden am Donnerstag, den 23. Juli und Freitag, den 24. Juli jeweils um 19 Uhr in der Aula des Hegel-Gymnasiums statt (Einlass 18:30, freie Platzwahl).
Zur besseren Planung und auch für eure Sicherheit einen guten Platz zu bekommen: Tragt euch bitte vorab (unverbindlich) in die Liste im Glasgang ein, ob ihr am Donnerstag oder am Freitag dabei seid.
Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch,
eure Theater AG der Mittelstufe
Die Plakate zu unserer Aufführung, die aktuell auch im Schulhaus aushängen, wurden gestaltet von Frederike und Greta, beide aus dem Kunst-Leistungsfach K1.
In der KUNST-AG, die einmal als „Zeichnen-AG“ begann, haben sich Schüler*innen der Klassen 5, 6, 7 und 10 ein Schuljahr lang für eine Stunde pro Woche mit ganz verschiedenen Techniken und Motiven des bildnerischen Gestaltens auseinandergesetzt – dabei ging es weniger darum, ein bestimmtes „Ziel“ zu erreichen, als eher um den Prozess des Machens und um die künstlerische Erfahrung selbst. Nichtsdestoweniger – oder vielleicht gerade deshalb – können sich die Ergebnisse sehen lassen. Obwohl unsere AG-Teilnehmer*innen aus ganz unterschiedlichen Klassenstufen kommen, sieht man den Arbeiten den Altersunterschied ihrer Urheber*innen nicht unbedingt an – wie die Fotos zeigen, sind die Ergebnisse gerade auch unserer jüngeren Künstler*innen ganz erstaunlich.
Was man den Bildern aber vor allem ansieht, ist die Freude, die alle beim Malen und Zeichnen hatten – sie ist die Basis für die vielen beeindruckenden Zeichnungen und Malereien. Obgleich die Arbeiten immer in ein gemeinsames Thema hatten, sind sie alle sehr unterschiedlich und zeugen von der Individualität und Kreativität ihrer Schöpfer*innen.
Einen Eindruck von den Techniken und Motiven, mit denen wir uns im zurückliegenden Schuljahr beschäftigt haben, geben die Fotos in der Galerie.
Wir hoffen, dass die KUNST-AG auch im kommenden Schuljahr wieder viele begeisterte Teilnehmer*innen findet.
Die Ausstellung ist aktuell zu sehen im Glasgang des Hegel-Gymnasiums, sie dauert noch bis zum 21. Juli 2026.
Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2024 von Newsfeed
Die 9a entwirft ein „Miteinander“-Logo
Im Rahmen unserer diesjährigen Adventsaktion hat die Klasse 9a im Kunstunterricht ein Logo zum Thema „Miteinander“ am Hegel-Gymnasium entworfen. Wir zeigen hier alle Entwürfe der Klasse; sie entstanden sowohl in Einzel- als auch in Partnerarbeit und waren zwischen dem 8. und 21. Dezember 2023 im Eingangsbereich des Hegel-Gymnasiums ausgestellt.
Text und Fotos: Claudia Bahmer
Erstellt am 3. August 2026 von Newsfeed
Rot, Blau oder Gelb? Zu Besuch auf leuchtenden Farbplaneten
Das Schuljahr wurde eingeläutet mit einer Planeten-Arbeit der 7. Klasse aus dem Kunstunterricht, nun es soll am Schuljahresende noch einmal in ferne Galaxien gehen.
Die 6a des Schuljahres 2025/26 hat in vielfältigen und phantasievollen Arbeiten Malerei und Materialcollage miteinander verbunden; dabei entstanden faszinierende Farblandschaften, bevölkert von ganz besonderen Bewohner*innen. Farbmischungen von je zwei Primärfarben bildeten die Grundlage für drei Außerirdische, die sich jeweils auf einem Planeten treffen; dessen Farbigkeit wiederum leitet sich ebenfalls aus der Mischung je zweier Primärfarben her.
Das Collagematerial für die Außerirdischen wurde selbst aus Gouachefarben gemischt, für die Planeten wurden auch Stoffe, Zeitungsausschnitte und andere Materialien aller Art verwendet.
Diese Arbeiten zeigen, das Malerei ein weites Feld ist, denn der bewusste Umgang mit Farbe beginnt bereits in unserem Alltag – mit der Wahrnehmung all dessen, was uns in seiner eigenen Farbigkeit begegnet.
Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2026 von Newsfeed
„Venite!“ Trier 2026
„Venite!“ So forderte der Gladiator uns, die Lateinklassen 7ABCD, im Amphitheater auf, ihm zu folgen. Doch wie waren wir eigentlich nach Trier gekommen?
Los ging’s mit dem Bus am Mittwoch (9.7.2026) um 8 Uhr am Hegel. Einen Zwischenstopp legten wir in Scharzenacker im Saarland ein. Hier, an der Kreuzung zweier römischer Fernstraßen, befand sich einst eine römische Kleinstadt, von der man ein paar Straßenzüge besichtigen kann. Wir haben hier antike Kühl-Tricks bewundert, leckeres römisches Essen gekocht und verkostet. Außerdem führten wir eine Ausgrabung durch, für die wir wie echte Archäologen alles genau protokollieren mussten. Der Lohn? Eine Säule, ein steinerner Schmuck-Pinienzapfen und viele Scherben. Danach fuhren wir weiter nach Trier, checkten in der Jugendherberge ein, erkundeten in einem Spaziergang die Umgebung und übersetzten nach dem Abendessen gemeinsam ein paar Texte über Trier.
Am Donnerstag beeindruckte uns die Porta Nigra mit ihren großen schwarzen Steinen und natürlich mit der Tatsache, dass sie über 1800 Jahre alt ist. Außerdem versteckt die Porta Nigra viele Geheimnisse in sich: Wie die Römer bauten, dass sich ein Mönch in ihr jahrelang einmauern ließ, dass sie einmal eine Kirche war. Schließlich steht ganz oben in einem Turm, von dem man eine tolle Aussicht hat, ein 3D-Modell des römischen Triers, das man direkt mit der aktuellen Stadt vergleichen kann.
So sieht man direkt, dass schon bei den Römern hinter der Porta Nigra eine Hauptstraße in die Stadt hineinging, die jetzige Simeonstraße. An ihren beiden Seiten finden sich heute viele Sehenswürdigkeiten: Das Geburtshaus von Karl Marx, das Dreikönigshaus mit seinen schicken Verzierungen und dem Eingang im 1. Stock, die Judengasse, der Marktplatz mit vielen Läden und barocken Gebäuden wie das rote Haus, das Marktkreuz und der prächtige Petrusbrunnen, den Figuren wichtiger Tugenden wie der Klugheit verzieren. Direkt am Markt liegt versteckt die Kirche St. Gangolf und der Frankenturm, ein massiver Wohnturm aus dem Mittelalter. Schließlich besuchten wir die Konstantinbasilika. Sie war einst der Thronsaal der römischen Kaiser und ist immer noch so groß, dass die Porta Nigra locker reinpasst: ein gewaltiger Anblick.
Nach einer Mittagspause, die manche nur für Essen, andere für Shoppen, wieder andere für beides genutzt haben, besuchten wir das Rheinische Landesmuseum. Hier kann man alte Grabsteine der Römer (sogar eine richtige Gräberstraße!) und den Trierer Goldschatz mit über 2.500 römischen Münzen sehen. Abends haben wir im Amphitheater bei einer spannenden Schauspiel-Führung vom Gladiator Valerius erfahren, wie es früher dort ablief.
Nach der Mittagspause (Aktivitäten: siehe oben) gab es eine echte Premiere: Noch nie zuvor hatten „Hegelianer“ die „Schatzkammer“ besucht, die Museumsräume des Trierer Stadtarchivs. In einer Führung konnten viele alte Bücher und Bibeln aus dem frühen und späten Mittelalter betrachten. Highlights waren eine originale Gutenberg-Bibel (also das erste Buch, das mit moderner Druck-Technik hergestellt wurde) und zwei riesige Erd- und den Himmelsglobus.
Die Schatzkammer hat einen weiteren Vorteil: Sie ist klimatisiert! Dadurch besitzt sie eine Gemeinsamkeit mit den spätantiken Kaiserthermen. Warum? Die Kaiserthermen sind nicht nur eine der größten römischen Badeanlagen nördlich der Alpen. Als Besucher kann man in das weitverzweigte und kühle (!) Tunnelsystem steigen, das früher als Heizsystem fungierte. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen bei über 30°C im Schatten! Am Abend haben bei in einem Trier-Activity noch einmal alle Erlebnisse Revue passieren lassen.
Am Samstag ging es zurück. Auf dem Rückweg machten wir bei zwei römischen Villen Halt. In der Villa Nennig kann man heute noch ein Mosaik über römische Gladiatoren betrachten, das gerade so in die Hegel-Mensa passen würde. Die Villa Borg ist sogar in großen Teilen rekonstruiert, sodass man das prächtigen Herrenhaus mit seinem kleinen Spa-Bereich (also der Therme) begehen kann. Mittagspause machten wir am Baumwipfelpfad bei der Saarschleife (also diesmal kein Shoppen) und rauschten dann zurück zum Hegel.
Vielen Dank an unseren Busfahrer für die Navigation und an Herrn Hanstein und Frau Kupke für die Organisation und Begleitung. Denn auch wenn am Samstag unsere Kräfte und unser Datenvolumen (fast) am Ende waren, so ist das vielleicht das beste Zeichen für eine echt gelungene Trier-Fahrt. (Schüler der 7ABCD)
Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2026 von Newsfeed
Mehr Humus – mehr Klimaschutz?
Jugend forscht – 1. Platz Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar - Sparte Geo- und Raumwissenschaften
Emily Moczko und Julia Borns vom Hegel-Gymnasium Stuttgart haben beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht Region Mittlerer Neckar“ am 27.2.2026 in Sindelfingen den 1. Platz in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften gewonnen (Abbildungen 1, 2, 12). Im Zentrum ihrer Arbeiten stand die Forschungsfrage, wie die Bewirtschaftungsform (zum Beispiel organische Düngung versus Mineraldünger, Direktsaat versus Pflug) und Kulturart (Monokultur Mais, Fruchtfolge mit Winterweizen, Dauerkultur Miscanthus) den Humusgehalt im Boden – den wichtigsten terrestrischen Kohlenstoffspeicher – beeinflussen. Die praxisnahe Erkenntnis der Jungforscherinnen: Mehr Humus auf den Ackerflächen bedeutet mehr Klimaschutz – und das lässt sich durch eine angepasste Feldarbeit fördern.
Zur Reduzierung der Treibhausgase gibt es unterschiedliche Ansätze. Eine Möglichkeit zur Verringerung der Kohlenstoffdioxidkonzentration in der Luft besteht darin, den infolge der Fotosynthese organisch gebundenen Kohlenstoff in Form von Humus im Boden anzureichern. Als Humus bezeichnet man die abgestorbene, organische Substanz im Boden. Die Humusbildung wird heute als Prozess der Speicherung organischer Substanzen in unterschiedlichem Abbaugrad in der Bodenstruktur verstanden.
Die beiden Jung-Forscherinnen der 12. Klassenstufe sind Mitglied der sechsköpfigen AG NwT (Arbeitsgemeinschaft Naturwissenschaft und Technik) des Hegel-Gymnasiums unter Leitung von Dr. Ralf Kirchner-Heßler. Die Untersuchungen starteten im Jahr 2024 mit der Probenahme auf zwei Versuchsbetrieben der Universität Hohenheim. Dr. Reiner Ruser (Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, Fachgebiet Düngung und Bodenstoffhaushalt) und Szandor Knecht von der Universität Hohenheim, unterstützen das Auffinden und die Probenahme von Marie Nitsche und Lina Vohl (Abbildungen 3, 4, 5).
Von den Schülerinnen und Schülern der AG NwT wurden im darauffolgenden Jahr 2025 am Hegel-Gymnasium die rund 80 Bodenproben zur Vorbereitung der nachfolgenden Analysen getrocknet, gemörsert und gesiebt (Abbildung 6).
Ebenfalls an der Schule konnten die ersten Bestimmungen von Bodenfarbe (Abbildung 7) und pH-Wert (Abbildung 8) durchgeführt werden. Es wurde untersucht, inwieweit die Merkmale Bodenfarbe und pH-Wert Indikatoreigenschaften für den Humusgehalt besitzen.
Die Masse des organischen Kohlenstoffs (Corg) in den Bodenproben wurde parallel mit zwei unterschiedlichen Methoden an der Universität untersucht. Dr. Reiner Ruser (Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, Fachgebiet Düngung und Bodenstoffhaushalt) begleitete und unterstützte die Arbeiten der Arbeitsgruppe.
Eine Methode zur Bestimmung des organischen Kohlenstoffs (Corg) in den Bodenproben bestand im „Vermuffeln“ der organischen Substanz. Dazu wurden die Proben nach der Vortrocknung (Abbildung 10) im Muffelofen für 4 Stunden einer Temperatur von 500°C ausgesetzt (Abbildung 11). Aus dem dann gemessenen Massenverlust lässt sich der Humusgehalt berechnen. Die zweite Analyse wurde mit einem organischen Elementaranalysator durchgeführt. Hierbei werden nach einer Hochtemperaturverbrennung (1200°C) die entstehenden Verbrennungsgase analysiert.
Mit den Untersuchungen konnten wir u.a. folgende Zusammenhänge aufzeigen:
Die Ergebnisse zeigen, dass Bewirtschaftungsform, Düngung und Kulturart den Humusgehalt landwirtschaftlicher Böden maßgeblich beeinflussen. Die Zufuhr von organischem Dünger erhöht den Humusanteil des Bodens. Die ergänzende Zugabe von Mineraldünger zum organischen Dünger wirkt sich nicht spürbar positiv auf die Humusbildung aus. Die alleinige mineralische Düngung kann ebenso zu einer Humusanreicherung (organische Substanz durch Ernterückstände, Wurzeln) führen, die aber nur rund halb so groß ist wie eine vergleichbare Düngung mit organischem Dünger.
Die hohen organischen Kohlenstoffgehalte im Grünland (53 t/ha im Oberboden) sowie unter Miscanthus (65,1 t/ha) deuten darauf hin, dass dauerhafte Bodenbedeckung und ein durchgängiger Biomasseeintrag zur Stabilisierung und Erhöhung des Bodenkohlenstoffspeichers beitragen können. Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass eine intensive Bewirtschaftung nicht zwangsläufig mit einer erhöhten Kohlenstoffspeicherung einhergeht, insbesondere wenn ein hoher Biomasseentzug erfolgt. Dies spiegeln die höheren Kohlenstoffgehalte der ungedüngten Flächen im Oberboden wieder, welche 10 Tonnen Kohlenstoff mehr speichern könnten.
Eine gezielte Einbringung von organischem Material in Ackerflächen durch Ernterückstände (z.B. Stroh, Bioenergiepflanzen), Kompost, Schnittgut aus der Landschaftspflege erhöht somit den Corg-Gehalt, reduziert den Anteil des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid und trägt zudem zur Verbesserung der Bodenqualität bei.
Die geringen Kohlenstoffwerte auf gepflügten Flächen unterstreichen die Bedeutung reduzierter Bodenbearbeitung für den Erhalt des organischen Kohlenstoffs im Boden. Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Landnutzung weisen die Ergebnisse darauf hin, dass extensivere Nutzungssysteme, mehrjährige Kulturen sowie reduzierte Bodenbearbeitung ein erhöhtes Potenzial zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung im Boden haben.
Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2026 von Newsfeed
Félicitations! 9 Hegel-Schülerinnen haben das DELF-Examen erfolgreich abgelegt
Auch in diesem Jahr haben sich gleich 9 Teilnehmerinnen der DELF-AG dazu entschieden, die Prüfung für das DELF scolaire (in Zusammenarbeit mit dem Institut français Stuttgart) auf dem Niveau B1 abzulegen – und alle 9 haben mit Erfolg bestanden!
Die offiziellen Urkunden aus Paris werden erst Ende des Jahres eintreffen, die Attestations de réussite liegen aber schon vor (hier ausgedruckt auf blauem Papier). Wir gratulieren Anna, Janina, Julia, Ronja und Victoria aus der 10a sowie Amelie, Hannah, Lara (nicht im Bild) und Marlen aus der 10d ganz herzlich!
Das DELF (= Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das eine gute Kenntnis der französische Sprache in Wort und Schrift nachweist. Um es zu erlangen, müssen eine schriftliche und eine mündliche Prüfung abgelegt werden. Auf diese Prüfung bereitet die DELF-AG am Hegel-Gymnasium vor, die sich in der Regel an Schüler*innen der 10. Klassen richtet.
Auch im kommenden Schuljahr steht die DELF-AG wieder allen Teilnahmewilligen offen. Ihr Besuch bedingt nicht automatisch die Teilnahme an der Prüfung, sondern ist auch als zusätzliche Übungsmöglichkeit denkbar.
Claudia Bahmer
Erstellt am 23. Juli 2026 von Newsfeed
Ablauf des letzten Schultags
Bitte alle Schließfächer räumen – im kommenden Schuljahr werden neue Fächer zugewiesen.
Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2026 von Newsfeed
Mal eben die Marketing-Strategie wechseln? Der Wi-Kurs (Jg1) beim Management Simulation Day.
Mal eben die Marketing-Strategie wechseln? Der Wi-Kurs (Jg1) beim Management Simulation Day.
Eine schöne Möglichkeit, Wirtschaft hautnah zu erleben, ist der Management Simulation Day an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Unser Wirtschaft Leistungskurs (K1) hat dieses Jahr daran teilgenommen.
Das Projekt fand am Donnerstag, den 16. Juli 2026, von 9 bis 13 Uhr in Stuttgart statt. Dabei wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, die alle ein eigenes Unternehmen leiteten, nämlich einen Snow- und Wakeboard-Hersteller. Ausgehend von ein paar grundlegenden Daten zu Produktions- und Lagerkosten entschieden wir nun Quartal für Quartal, wie viele Boards wir produzieren und verkaufen und wie viel Geld wir für Werbung bzw. Weiterentwicklung ausgeben wollten. Außerdem gab es einen kurzen Exkurs, wie man im Unternehmen selbst Kosten sparen kann und welche Auswirkungen dies für die Mitarbeiter hat.
Ziel des Planspiels war es, mit dem Startkapital einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Die Herausforderung: saisonale Schwankungen der Produktverkaufszahlen im Sommer und Winter und die Konkurrenz der anderen Gruppen.
Am Anfang war es ziemlich schwierig, gute Entscheidungen zu treffen, da wir mit dem Planspiel noch nicht vertraut waren. Schon bald wurde klar, dass jede Gruppe eine andere Strategie entwickelte, um erfolgreich zu sein. Sehr geholfen hat, dass wir nach jedem Quartal unsere Entscheidungen mit einem Profi analysieren konnten. Mit Sebastian Schwägele, unserem Planspielleiter, haben wir nämlich immer wieder die Strategien verglichen und reflektiert. Also: Mal eben von Billig- auf Hochpreisstrategie setzen, während man das Marketing- und Entwicklingsbudget kürzt? Keine gute Idee!
Rückblickend hat sich der Management Simulation Day richtig gelohnt. Indem wir erlebten , wie Wirtschaft unter (fast) realen Bedingungen funktioniert, ergänzte er den naturgemäß theoretischen Wirtschaftsunterricht perfekt.
Unser Dank geht an Herrn Schwägele, dem Spielleiter, und an unseren Wi-Lehrer Herrn Hanstein für die Organisation! (Ilja)
Zuletzt aktualisiert: 25. Juli 2026 von Newsfeed
Exkursion: Die Geschichte der „Gastarbeiter“ in Bad Cannstatt
Zuletzt aktualisiert: 22. Juli 2026 von Newsfeed
Schau genau hin! Die 6a zeichnet …
Zum Schuljahresende wollen wir noch einige kleine, aber feine Arbeiten der 6a zeigen, die eher “zwischendrin“ entstanden… als Übungen des „zeichnerischen Auges“ und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu sehen sind zwei kleine Reihen, die jeweils eine Auswahl an feinfühlig zu Papier gebrachten Beobachtungen zeigen… zum einen von „Augen“, die den Betrachtenden auf je eigene Weise lebendig entgegenblicken.
Zum anderen zeichnete die 6a Pflanzen nach Fotografien von Karl Blossfeldt aus dem Band „Urformen der Kunst“ von 1928 – zum einen in ihrer ganzen Gestalt, zum anderen in einem selbstgewählten Detail; hier werden nicht nur Einzelheiten des gegenständlichen Motivs, sondern auch gestalterische Mittel selbst erkundet.
Vielleicht regen diese kleinen Zeichnungen, die in einer größeren Auswahl im Schulhaus zu sehen sind, ihre Betrachter*innen ja sogar selbst zum Zeichnen an…
Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 17. Juli 2026 von Newsfeed
Antiker Stoff in neuem Gewand: Die Theatergruppe der Mittelstufe spielt „Die Heimkehr des Odysseus“ von Inge Arnold
Zechende Freier, die ihre Mafiakontakte spielen lassen wollen, ein Held, der lieber Schokoriegel als Wachteleier isst, und ein Göttervater, der gerne einmal von Kanal zu Kanal zappt …
Das ist „Die Heimkehr des Odysseus“ in einer etwas anderen Version, die von den Schülern und Schülerinnen des Mittelstufentheaters unter der Leitung von Frau Krebs-Eckstein aufgeführt wird. Fans des antiken Epos werden in einem modernen Arrangement vielleicht sogar Originalverse von Homer wiedererkennen, während Odysseus-Neulinge auf unterhaltsame Weise die Strapazen und Abenteuer des Titelhelden miterleben. Die 17 in Leintuchtogen gekleideten Schauspieler und Schauspielerinnen der Jahrgangsstufen 7-10 wollen Sie mit auf die Reise in die Antike nehmen und freuen sich über zahlreiche Zuschauer.
Die Aufführungen finden am Donnerstag, den 23. Juli und Freitag, den 24. Juli jeweils um 19 Uhr in der Aula des Hegel-Gymnasiums statt (Einlass 18:30, freie Platzwahl).
Zur besseren Planung und auch für eure Sicherheit einen guten Platz zu bekommen: Tragt euch bitte vorab (unverbindlich) in die Liste im Glasgang ein, ob ihr am Donnerstag oder am Freitag dabei seid.
Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch,
eure Theater AG der Mittelstufe
Die Plakate zu unserer Aufführung, die aktuell auch im Schulhaus aushängen, wurden gestaltet von Frederike und Greta, beide aus dem Kunst-Leistungsfach K1.
Zuletzt aktualisiert: 13. Juli 2026 von Newsfeed
Aktuell im Glasgang: Die KUNST-AG stellt aus!
In der KUNST-AG, die einmal als „Zeichnen-AG“ begann, haben sich Schüler*innen der Klassen 5, 6, 7 und 10 ein Schuljahr lang für eine Stunde pro Woche mit ganz verschiedenen Techniken und Motiven des bildnerischen Gestaltens auseinandergesetzt – dabei ging es weniger darum, ein bestimmtes „Ziel“ zu erreichen, als eher um den Prozess des Machens und um die künstlerische Erfahrung selbst. Nichtsdestoweniger – oder vielleicht gerade deshalb – können sich die Ergebnisse sehen lassen. Obwohl unsere AG-Teilnehmer*innen aus ganz unterschiedlichen Klassenstufen kommen, sieht man den Arbeiten den Altersunterschied ihrer Urheber*innen nicht unbedingt an – wie die Fotos zeigen, sind die Ergebnisse gerade auch unserer jüngeren Künstler*innen ganz erstaunlich.
Was man den Bildern aber vor allem ansieht, ist die Freude, die alle beim Malen und Zeichnen hatten – sie ist die Basis für die vielen beeindruckenden Zeichnungen und Malereien. Obgleich die Arbeiten immer in ein gemeinsames Thema hatten, sind sie alle sehr unterschiedlich und zeugen von der Individualität und Kreativität ihrer Schöpfer*innen.
Einen Eindruck von den Techniken und Motiven, mit denen wir uns im zurückliegenden Schuljahr beschäftigt haben, geben die Fotos in der Galerie.
Wir hoffen, dass die KUNST-AG auch im kommenden Schuljahr wieder viele begeisterte Teilnehmer*innen findet.
Die Ausstellung ist aktuell zu sehen im Glasgang des Hegel-Gymnasiums, sie dauert noch bis zum 21. Juli 2026.
Claudia Bahmer