Im Kunstunterricht entstand in einer fünften Klasse eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Fische. Ausgangspunkt war eine Geschichte, zu der die Schülerinnen und Schüler jeweils einen Fisch in drei Entwicklungsstufen malten.
Das erste Bild zeigte nur einen sehr undeutlichen Umriss des Fisches. Die Form war verschwommen und kaum erkennbar, eher eine braune, ungenaue Fläche. Deshalb nannten wir dieses Bild den „Pudding“.
Beim zweiten Bild sollte der Fisch schon etwas klarer werden. Es sollte eine Mischung aus dem ersten, noch sehr undeutlichen Bild und dem letzten, fertigen Fisch sein. Diese Zwischenstufe nannten wir den „Puddingfisch“, weil sich hier der verschwommene Pudding langsam in einen richtigen Fisch verwandelte.
Das dritte Bild zeigte schließlich den fertigen Tiefseefisch: bunt, ungewöhnlich und deutlich erkennbar.
Nachdem alle Schülerinnen und Schüler ihre drei Bilder gemalt hatten, wurden sie auf dem Gang ausgelegt. Für eine kleine Aufgabe im Unterricht teilten wir die Bilder in drei Haufen auf. Die Schülerinnen und Schüler sollten herausfinden, welche drei Bilder jeweils zusammengehören und die richtige Reihenfolge bilden. Dabei entstanden viele überraschende und manchmal ziemlich abstruse Verbindungen zwischen den verschiedenen Fischen.
So wurde diese kleine Kunstaktion auf dem Gang zu einem Rätsel darüber, welcher Pudding, welcher Puddingfisch und welcher Tiefseefisch eigentlich zusammengehört.
Am 26. Februar trat unser Schulteam beim RB-Stuttgart-Finale in Ellwangen an – und sorgte für einen unvergesslichen Turniertag voller Spannung, Teamgeist und Emotionen.
Schon die Anreise hatte es in sich: Mit der Deutsche Bahn ging es schon um 6.30 Uhr los – und was eigentlich nach einer normalen Fahrt klang, entwickelte sich zu einer kleinen sportlichen Zusatzleistung. Ganze 2½ (Hinfahrt) und 3 Stunden (Rückfahrt) waren wir unterwegs, mit einer Mischung aus S-Bahn, Schienenersatzverkehr (SEV), Zug und Bus. Flexibilität, Geduld und gute Laune waren also schon vor dem ersten Anpfiff gefragt. Entsprechend war es für alle Beteiligten ein wahnsinnig langer Tag.
Insgesamt gingen sechs Mannschaften an den Start, aufgeteilt in zwei Gruppen.
Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“. In der Vorrunde zeigte unser Team eine starke Leistung: Ein Spiel gegen Bad Mergentheim konnten wir für uns entscheiden, eines gegen Schwäbisch Gmünd ging trotz großem Einsatz verloren. Am Ende bedeutete das Platz 2 in unserer Gruppe – und damit den verdienten Einzug ins Halbfinale.
Dort wartete der Erstplatzierte Künzelsau der anderen Gruppe. Mit großem Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit gelang uns ein überzeugender Sieg. Der Finaleinzug war perfekt!
Im Endspiel kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Schwäbisch Gmünd, gegen das wir in der Vorrunde noch das Nachsehen hatten. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und unser Team zeigte noch einmal, was in ihm steckt. Trotz großem Einsatz, Leidenschaft und Teamspirit mussten wir uns am Ende gegen ein Team, welches nur aus Vereinsvolleyballerinnen bestand, geschlagen geben.
Doch die Enttäuschung wich schnell dem Stolz: Ein hervorragender 2. Platz beim RB-Stuttgart-Finale ist ein großartiger Erfolg! Unsere Mannschaft hat nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch durch Fairness, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft geglänzt – für uns ganz klar die Sieger der Herzen.
Und selbst auf der langen Rückfahrt wartete noch ein schöner Moment auf uns: Zur Stärkung gab es Kuchen, den Fiona extra für unser Geburtstagskind Marlena mitgebracht hatte. So konnten wir diesen intensiven und erfolgreichen Tag gemeinsam ausklingen lassen – mit süßer Belohnung und vielen müden Gesichtern.
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu dieser tollen Leistung! Wir sind stolz auf euch!
Bereits seit dem Jahr 2019 darf sich das Hegel-Gymnasium „MINT-freundliche Schule“ nennen. Mit dieser Auszeichnung der bundesweiten Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ werden Schulen geehrt, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) legen. Alle drei Jahre muss nachgewiesen werden, dass die Kriterien weiterhin erfüllt werden.
Das Hegel-Gymnasium hat erfolgreich das Rezertifizierungsverfahren 2025 durchlaufen. Unsere vielfältigen Aktivitäten im MINT-Bereich – so etwa in den Profilfächern IMP und NwT, im Schwerpunkt Klima- und Umweltbildung, Angebote in der Berufs- und Studienorientierung oder die Einführung des Programms Mkid („Mathe kann ich doch“) – haben die Juroren offenbar überzeugt.
Am 17. Oktober 2025 wurden bei SAP in St. Leon-Rot die 115 erstmals oder erneut zertifizierten „MINT-freundlichen Schulen“ aus Baden-Württemberg geehrt. Stellvertretend für das Hegel-Gymnasium durften Herr Dr. Kirchner-Heßler und Herr Beck die Urkunde entgegennehmen. Um die Kurzvorstellung der prämierten Schule lebendig zu gestalten, hatten die Veranstalter darum gebeten, einen Gegenstand aus dem MINT-Unterricht mitzubringen. Herr Dr. Kirchner-Heßler stellte den Teilnehmenden ein Getriebefahrzeug vor, das von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse im NwT-Unterricht konstruiert und gebaut worden war.
Am Sonntag, dem 21. September 2025, haben wir uns um 9 Uhr am Gleis 16 am Hauptbahnhof getroffen. Die erste Fahrt war mit einem ICE nach München, der auch nur ein bisschen Verspätung hatte. Wir sind ungefähr um 12 Uhr in München angekommen und direkt zum nächsten Gleis gerannt. Dann ging es mit einem EuroCity nach Bischofshofen. Als letztes ging es mit einem Bus nach Schladming. Dort sind wir um 17 Uhr angekommen. Nach der Ankunft sind wir durch Schladming zu unserem Hotel gelaufen. Nach dem Check-in sind wir ein wenig in die Talbachklamm gelaufen. Dies wurde noch mit einem kleinen Stadtrundgang verbunden. Nach einem guten Abendessen im Hotel ging es dann ins Bett.
Am zweiten Tag sind wir Nach einer circa 40-minütigen Busfahrt an der Talstation des Dachsteingletschers angekommen. Anschließend sind wir mit der Dachstein-Gletscherbahn auf den Gletscher gefahren. Einige von uns durften sogar während der Fahrt auf das Dach der Gondel, um die Aussicht besser genießen zu können. Oben auf dem Gletscher war es deutlich kälter und windiger, aber wir hatten eine grandiose Aussicht.Auf der eisigen Wanderung zur Seethalerhütte hat sich gezeigt, dass gute Wanderschuhe sinnvoll waren. Der Weg war mit Eis und tiefen Pfützen bedeckt und am Rand konnten wir Gletscherspalten beobachten.
An der Hütte haben wir zwei Bergsteiger getroffen, die einen etwa 800 Meter hohen Klettersteig gemeistert haben und uns von ihren Erfahrungen erzählt haben. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, haben wir den Rückweg angetreten. Dabei sind wir noch einen anderen Berg hochgelaufen. An der Spitze gab es eine Steinpyramide und man hatte nochmals einen rundum Überblick. Zurück bei der Bergstation, haben wir noch einen Abstecher auf eine Hütte gemacht. Dort gab es leider keinen Kaiserschmarrn, was wir uns auf einer Hütte in Österreich gewünscht hätten. Mit der Gondel sind wir zurück zur Talstation gefahren und dann mit dem Bus ins Hotel. Dort hatten wir einen entspannten Abend zusammen.
Auch der dritte Tag hat mit einer Busfahrt begonnen. Nach einer 30minütigen Wanderung zum Max- und zum Annastollen hat Bernhard, der Bergführer, Max den verschütteten Maxstollen geschenkt. Angekommen am Annastollen wurden wir ausgerüstet mit Taschenlampen und Helmen und haben den Stollen betreten. Dort bekamen wir eine Führung und haben viel über den Bergbau und Annastollen gelernt. Nach einer Sprengung teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Während die eine Hälfte des Kurses den normalen Rückweg nahm, ging die andere Hälfte einen Umweg durch den extrem engen Wetterschacht.
Nachdem es auch diese Gruppe raus geschafft hatte, sind wir weiter zum Dachstein gefahren, von wo wir nach einer kurzen Wanderung mit Gepäck die Austriahütte erreichten. Nachdem wir an der Hütte angekommen waren, sind wir direkt in das hütteneigene Museum gegangen. Dort lernten wir einiges über den Dachstein und dessen Zukunft. Beispielsweise über die Klimaeinflüsse, das Leben dort und den Tourismus. Ein Eintrag ins Gästebuch hat unseren Besuch im Museum vollendet. Im Anschluss gingen wir auf eine kleine Wanderung zu einem schönen Aussichtspunkt. Zurück auf der Hütte erhielten wir eine Einweisung in die Hüttenregeln, wo wir etwas über die Wasser- und Stromversorgung, sowie die Müllentsorgung erfahren haben. Vor dem Abendessen bezogen wir das Matratzenlager. Nach dem Abendessen lernten wir von den Wegwarten, wie wichtig es ist, die Wege und Schilder zu prüfen und zu erneuern.
Am letzten Tag stand die Heimreise an. Nach einer kurzen Busfahrt zurück nach Schladming besuchten wir das Stadtmuseum. Dieses war das ehemalige „Bruderhaus“. Dort lernten wir einiges über die Geschichte und Entstehung von Schladming. Daraufhin hatten wir noch ein wenig Freizeit um Mittagessen zu gehen. Gegen Nachmittag traten wir dann unsere Heimreise an, welche wir erst gegen 21:45 beenden konnten.
Wir bedanken uns bei unseren Lehrern für diese lehrreiche und interessante Exkursion.
Am Mittwoch war es endlich so weit: Nach langem Planen, Verschieben, Diskutieren und Organisieren konnte unsere Faschingsdisco im Jugendhaus endlich stattfinden. Um 18 Uhr öffneten sich die Türen – doch die eigentliche Arbeit begann schon viele Stunden früher.
Bereits um 13 Uhr traf sich die SMV im SMV-Raum, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Besonders wichtig war natürlich die Musik: Unsere Playlist wurde sorgfältig von ganzen 17 Stunden auf die besten 7 Stunden gekürzt. Jeder einzelne Song wurde probegehört!
Gegen 16:30 Uhr trafen wir uns dann im Jugendhaus zum Aufbau. Schmuck wurden aufgehängt, der Snacktisch liebevoll vorbereitet und der Eingangsbereich hergerichtet. Stück für Stück verwandelte sich der Raum in eine echte Partylocation. Schon bald kamen die ersten Lehrkräfte vorbei – und pünktlich um 18 Uhr konnten die ersten Gäste begrüßt werden.
Die Disco verlief ruhig und sehr entspannt – was der Stimmung aber keineswegs schadete. Im Gegenteil: Es wurde viel gelacht und gefeiert. Besonders gegen 20 Uhr erreichte die Party ein neues Level: Die Neuntklässler sorgten mit dem organisierten Kostümwettbewerb für ein echtes Highlight des Abends. Kreative und lustige Verkleidungen wurden präsentiert. Gegen 21 Uhr verabschiedeten sich die jüngeren Schüler:innen, während die Neuntklässler noch ein wenig weiterfeiern durften. Die Stimmung war ausgelassen und die Musik lief auf Hochtouren.
Doch wie jede gute Party ging auch diese irgendwann zu Ende. Beim anschließenden Aufräumen machte sich dann die Müdigkeit bemerkbar. Während eine Schülerin noch die Einnahmen zählte, machten sich die anderen langsam auf den Heimweg. Gegen 22:30 Uhr lagen schließlich alle erschöpft, aber zufrieden im Bett – mit dem Wissen, am nächsten Tag noch das Außengelände des Jugendhauses mit Müllzangen zu reinigen.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Jugendhaus, an Frau Hess, Herrn Dietrich, Herrn Fehrenbacher, Herrn Schwarz, Frau Eckstein und Frau Hoffmann. Ohne diese Unterstützung wäre die Faschingsdisco nicht möglich gewesen.
Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr! 🎭✨ Eure SMV-Organisation
Heute haben die 6 Schülerinnen und 2 Schüler der Klima-AG voller Stolz ihr selbst gebautes Insektenhotel im Innenhof neben dem Schulteich aufgestellt.
Darin können Insekten Eier legen, überwintern, sich vor Regen schützen und vor Feinden verstecken. Wir hoffen, dass viele Wildbienen das Insektenhotel zur Eiablage benutzen und sich viele andere Insekten darin wohlfühlen.
Wenn Du Schülerin oder Schüler der Kl. 5 – 7 am Hegel bist und am Klimaschutz und der Natur Interesse hast, freuen wir uns, wenn Du einfach mal donnerstags von 14.00 – 14.45 Uhr in N82 vorbeischaust. Nach den Faschingsferien beginnen wir zusammen mit anderen Schüler*innen des Hegel-Gymnasiums mit dem Aufbau einer professionellen Wetterstation.
Am 23. Januar standen wir mit dem Kunst-Leistungsfach schon zehn Minuten vor der offiziellen Öffnung vor den Toren der Mannheimer Kunsthalle – weil es an diesem Morgen so kalt war, durften die Besucher*innen trotzdem schon eintreten.
Die Kunsthalle Mannheim ist nicht nur die Geburtsstätte der Neuen Sachlichkeit und beherbergt als solche eine beachtliche Gemäldesammlung – vor allem bietet sie ihren Besucher*innen einen breiten, internationalen Querschnitt an modernen und zeitgenössischen Skulpturen und Installationen. Letztere standen bei unserem Besuch im Mittelpunkt unseres Interesses.
Bei einer ersten Sondierung auf den drei Etagen des an sich schon bemerkenswerten, da mehrere Architekturstile integrierenden Museumsbaus wurden nicht nur „Lieblingswerke“ unserer Schüler*innen gefunden, sondern es entstanden auch Skizzen vor besonders anregenden Arbeiten. Einige davon zeigen wir hier – auch anstelle von Fotos der im Folgenden genannten Werke aus jüngster Vergangenheit, die wir wegen der Bildrechte leider nicht auf der Homepage abbilden dürfen.
Neben den überwältigenden Rauminstallationen von William Kentridge („The Refusal of Time“, 2012) und Laure Prouvost („Mother“, 2021), der beklemmenden Auseinandersetzung mit „Rissen in der Geschichte“ durch Anselm Kiefer, neben impressionistischer Malerei und Plastik des 19. Jahrhunderts (Manet, Pissarro, Cézanne, Van Gogh sowie Degas und Rodin), Rebecca Horns „Inferno“ aus Krankenhausbetten und dissonant krächzenden Geigen, James Turrells Licht-Räumen („Split Decision“, 2018), Louise Nevelsons riesiger Assemblage aus hölzernen Fundstücken („Vision One“, 1961) und Klassikern der Moderne wie Umberto Boccioni („Forme uniche della continuità nello spazio“, 1913) oder Constantin Brâncuși („Le Grand Poisson“, 1930-1968) hat es uns eine aktuelleArbeit ganz besonders angetan; von ihr gibt es hier – mit freundlicher Genehmigung der Kunsthalle Mannheim – gleich mehrere Bilder: „The Birds“ der dänischen Künstlerin Benedikte Bjerre aus dem Jahr 2017, die mit Hilfe einer großen Schar kleiner Pinguine aus Helium-Ballons den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel und dessen Folgen direkt und eindrücklich vermittelt. „The Birds“ bewegt sich infolge jeder Bewegung der Betrachtenden, die körperliche Interaktion mit dem Kunstobjekt ist beabsichtigt – hier haben wir besonders viel Zeit verbracht und neben aller Reflexion auch viel Spaß gehabt. Mit einem letzten Blick auf Francis Bacons schreienden Papst („Pope II“, 1951), der uns im kommenden Jahr noch lange beschäftigen wird, verließen wir die Kunsthalle am frühen Abend in bester Stimmung.
Unser großer Dank gilt der Schulfamilie des Hegel-Gymnasiums, die unsere Exkursion nach Mannheim finanziell großzügig unterstützt hat.
Der Ton ist auf den Bildern noch nicht ganz durchgetrocknet, so frisch ist die erste größere Tonplastik des Kunst Leistungsfaches der K1 noch.
Statt „Marmor zu Wachs“ (wie in der augentäuschenden Arbeit des barocken Bildhauers Gianlorenzo Bernini) wurde hier Ton zu Packpapier – und in das Papierknäuel eingebettet jeweils ein Gegenstand, der eine ganz andere Oberfläche und Struktur als das ihn umhüllende Papier aufweist: Zapfen von Fichten und Wellingtonien, Wurzeln, Muscheln, ein Schneckenhaus oder Seile aus grobem Geflecht… sie alle werden im Ton-Papier zu besonders hervorgehobenen Kunst-Gegenständen.
Somit thematisiert die Arbeit auf mehreren Ebenen Materialgegensätze: einerseits zwischen dem weichen, formbaren Ton und dem scharfkantigen, geknüllten Papier, andererseits zwischen den kubischen Formen der Hülle und den organischen Naturformen der eingebetteten Gegenstände.
Von jeder Plastik werden hier zwei Ansichten gezeigt – eine einzige Ansicht würde der Vielseitigkeit der Arbeiten nicht gerecht, die immer neue Überraschungen für die Betrachtenden bereithalten, die sie von allen Seiten anschauen.
An der DELF-AG unserer Schule kann nicht nur teilnehmen, wer am Ende des Schuljahres das DELF- Examen ablegen will – viele Teilnehmer*innen nutzen die AG zur Auffrischung und Erweiterung ihrer Französisch-Kenntnisse.
Zu den Schüler*innen, die im Rahmen der AG das DELF-Examen auf dem Niveau B1 ablegen, gehört Jolanda (jetzt in der Kursstufe 1); sie nahm im vergangenen Schuljahr die mehrstündige schriftliche Prüfung und das mündliche Examen am Institut français auf sich – mit Bravour!!
Dass sie die Prüfung sehr erfolgreich bestanden hat, weiß Jolanda schon seit Ende des vergangenen Schuljahres – nun ist auch die Urkunde aus Paris endlich eingetroffen, die Jolandas umfangreiche Kenntnisse im Französischen offiziell belegt. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!
Das DELF (= Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das eine gute Kenntnis der französischen Sprache in Wort und Schrift nachweist. Um es zu erlangen, muss eine mehrteilige Prüfung auf den Gebieten Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben eines Textes sowie eine mündliche Prüfung abgelegt werden. Auf diese Prüfung bereitet die DELF-AG am Hegel-Gymnasium gezielt vor. Ihr Besuch bedingt aber nicht automatisch die Teilnahme am DELF-Examen, sondern dient auch als zusätzliche Übungsmöglichkeit, vor allem für unsere Schüler*innen der Klassenstufe 10.
Am 12.12. fand im Jugendhaus der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Hegel-Gymnasium statt. Die Klassensiegerinnen und Klassensieger der sechsten Klassen traten dabei gegeneinander an und zeigten eindrucksvoll, wie sicher und lebendig sie lesen können. Mit Engagement und Lesefreude trugen die SchülerInnen der Klasse 6 zuerst Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor, bevor alle TeilnehmerInnen aus einem ihnen unbekannten Buch „Beste Freundschaft FREI“ von Sarah Welk vorlasen. Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl.
Für die Klasse 6a nahm Johannes teil und überzeugten mit einem konzentrierten und ausdrucksstarken Vortrag. Für die Klasse 6c sprang kurzfristig Floris ein, da die eigentliche Klassensiegerin Anastasia krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. Trotz des spontanen Einsatzes und der kurzen Vorbereitungszeit meisterte er seine Aufgabe sehr souverän. Aus der Klasse 6d trat Malia an und überzeugte mit einem sicheren Lesevortrag und einem guten Gespür für Text und Stimmung. Die Klasse 6b wurde mit einem Beitrag aus „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende durch Max vertreten; dieser Vortrag begeisterte die Jury besonders und führte schließlich zum Gewinn des Schulentscheids. Er vertritt nun die Schule im Februar 2026 auf regionaler Ebene beim Stadtentscheid.
Alle klassen- und schulbesten VorleserInnen wurden mit einer Urkunde und einem Büchergutschein, der von der Schulfamilie dankenswerterweise gestiftet wurde, ausgezeichnet. Der Schulsieger erhält beim Stadtentscheid zusätzlich ein besonderes Buchgeschenk als Preis.
Insgesamt war das Niveau der Vorlesebeiträge sehr hoch, sodass der Jury – bestehend aus den Deutschlehrkräften der Klassen sowie zwei Oberstufenschülerinnen aus dem Leistungskurs Deutsch – die Entscheidung nicht leichtfiel. Am Ende fiel das Urteil äußerst knapp aus und spiegelte die hohe Qualität aller Vorträge wider. Auch das Publikum trug zu der gelungenen Veranstaltung bei. Sie brachten den Vorlesenden ihren Respekt entgegen, indem sie aufmerksam zuhörten und jeden Beitrag mit tosendem Applaus belohnten.
Aktuelle Lesetipps und Bücherlisten zu verschiedenen Themen stellt der Vorlesewettbewerb außerdem auf seiner Webseite vor. Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 SchülerInnen der 6. Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schulwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der aktuelle Stand des 67. Vorlesewettbewerbs sowie alle Informationen, Termine und teilnehmende Schulen sind auf www.vorlesewettbewerb.de zu finden.
Zuletzt aktualisiert: 5. März 2026 von Newsfeed
Künstlerische Metamorphose von Tiefseefischen
Im Kunstunterricht entstand in einer fünften Klasse eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Fische. Ausgangspunkt war eine Geschichte, zu der die Schülerinnen und Schüler jeweils einen Fisch in drei Entwicklungsstufen malten.
Das erste Bild zeigte nur einen sehr undeutlichen Umriss des Fisches. Die Form war verschwommen und kaum erkennbar, eher eine braune, ungenaue Fläche. Deshalb nannten wir dieses Bild den „Pudding“.
Beim zweiten Bild sollte der Fisch schon etwas klarer werden. Es sollte eine Mischung aus dem ersten, noch sehr undeutlichen Bild und dem letzten, fertigen Fisch sein. Diese Zwischenstufe nannten wir den „Puddingfisch“, weil sich hier der verschwommene Pudding langsam in einen richtigen Fisch verwandelte.
Das dritte Bild zeigte schließlich den fertigen Tiefseefisch: bunt, ungewöhnlich und deutlich erkennbar.
Nachdem alle Schülerinnen und Schüler ihre drei Bilder gemalt hatten, wurden sie auf dem Gang ausgelegt. Für eine kleine Aufgabe im Unterricht teilten wir die Bilder in drei Haufen auf. Die Schülerinnen und Schüler sollten herausfinden, welche drei Bilder jeweils zusammengehören und die richtige Reihenfolge bilden. Dabei entstanden viele überraschende und manchmal ziemlich abstruse Verbindungen zwischen den verschiedenen Fischen.
So wurde diese kleine Kunstaktion auf dem Gang zu einem Rätsel darüber, welcher Pudding, welcher Puddingfisch und welcher Tiefseefisch eigentlich zusammengehört.
Zuletzt aktualisiert: 5. März 2026 von Newsfeed
JtfO Volleyball RB Finale U23
Am 26. Februar trat unser Schulteam beim RB-Stuttgart-Finale in Ellwangen an – und sorgte für einen unvergesslichen Turniertag voller Spannung, Teamgeist und Emotionen.
Schon die Anreise hatte es in sich: Mit der Deutsche Bahn ging es schon um 6.30 Uhr los – und was eigentlich nach einer normalen Fahrt klang, entwickelte sich zu einer kleinen sportlichen Zusatzleistung. Ganze 2½ (Hinfahrt) und 3 Stunden (Rückfahrt) waren wir unterwegs, mit einer Mischung aus S-Bahn, Schienenersatzverkehr (SEV), Zug und Bus. Flexibilität, Geduld und gute Laune waren also schon vor dem ersten Anpfiff gefragt. Entsprechend war es für alle Beteiligten ein wahnsinnig langer Tag.
Insgesamt gingen sechs Mannschaften an den Start, aufgeteilt in zwei Gruppen.
Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“. In der Vorrunde zeigte unser Team eine starke Leistung: Ein Spiel gegen Bad Mergentheim konnten wir für uns entscheiden, eines gegen Schwäbisch Gmünd ging trotz großem Einsatz verloren. Am Ende bedeutete das Platz 2 in unserer Gruppe – und damit den verdienten Einzug ins Halbfinale.
Dort wartete der Erstplatzierte Künzelsau der anderen Gruppe. Mit großem Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit gelang uns ein überzeugender Sieg. Der Finaleinzug war perfekt!
Im Endspiel kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Schwäbisch Gmünd, gegen das wir in der Vorrunde noch das Nachsehen hatten. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und unser Team zeigte noch einmal, was in ihm steckt. Trotz großem Einsatz, Leidenschaft und Teamspirit mussten wir uns am Ende gegen ein Team, welches nur aus Vereinsvolleyballerinnen bestand, geschlagen geben.
Doch die Enttäuschung wich schnell dem Stolz: Ein hervorragender 2. Platz beim RB-Stuttgart-Finale ist ein großartiger Erfolg! Unsere Mannschaft hat nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch durch Fairness, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft geglänzt – für uns ganz klar die Sieger der Herzen.
Und selbst auf der langen Rückfahrt wartete noch ein schöner Moment auf uns: Zur Stärkung gab es Kuchen, den Fiona extra für unser Geburtstagskind Marlena mitgebracht hatte. So konnten wir diesen intensiven und erfolgreichen Tag gemeinsam ausklingen lassen – mit süßer Belohnung und vielen müden Gesichtern.
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu dieser tollen Leistung! Wir sind stolz auf euch!
D. Busch
Zuletzt aktualisiert: 3. März 2026 von Newsfeed
Hegel-Gymnasium als „MINT-freundliche Schule“ rezertifiziert
Bereits seit dem Jahr 2019 darf sich das Hegel-Gymnasium „MINT-freundliche Schule“ nennen. Mit dieser Auszeichnung der bundesweiten Bildungsinitiative „MINT Zukunft schaffen“ werden Schulen geehrt, die einen Schwerpunkt auf die MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) legen. Alle drei Jahre muss nachgewiesen werden, dass die Kriterien weiterhin erfüllt werden.
Das Hegel-Gymnasium hat erfolgreich das Rezertifizierungsverfahren 2025 durchlaufen. Unsere vielfältigen Aktivitäten im MINT-Bereich – so etwa in den Profilfächern IMP und NwT, im Schwerpunkt Klima- und Umweltbildung, Angebote in der Berufs- und Studienorientierung oder die Einführung des Programms Mkid („Mathe kann ich doch“) – haben die Juroren offenbar überzeugt.
Am 17. Oktober 2025 wurden bei SAP in St. Leon-Rot die 115 erstmals oder erneut zertifizierten „MINT-freundlichen Schulen“ aus Baden-Württemberg geehrt. Stellvertretend für das Hegel-Gymnasium durften Herr Dr. Kirchner-Heßler und Herr Beck die Urkunde entgegennehmen. Um die Kurzvorstellung der prämierten Schule lebendig zu gestalten, hatten die Veranstalter darum gebeten, einen Gegenstand aus dem MINT-Unterricht mitzubringen. Herr Dr. Kirchner-Heßler stellte den Teilnehmenden ein Getriebefahrzeug vor, das von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse im NwT-Unterricht konstruiert und gebaut worden war.
Wir freuen uns über diesen Erfolg.
Zuletzt aktualisiert: 3. März 2026 von Newsfeed
Exkursion des Seminarfachs „Alpen“ ins Dachsteingebirge
Am Sonntag, dem 21. September 2025, haben wir uns um 9 Uhr am Gleis 16 am Hauptbahnhof getroffen. Die erste Fahrt war mit einem ICE nach München, der auch nur ein bisschen Verspätung hatte. Wir sind ungefähr um 12 Uhr in München angekommen und direkt zum nächsten Gleis gerannt. Dann ging es mit einem EuroCity nach Bischofshofen. Als letztes ging es mit einem Bus nach Schladming. Dort sind wir um 17 Uhr angekommen. Nach der Ankunft sind wir durch Schladming zu unserem Hotel gelaufen. Nach dem Check-in sind wir ein wenig in die Talbachklamm gelaufen. Dies wurde noch mit einem kleinen Stadtrundgang verbunden. Nach einem guten Abendessen im Hotel ging es dann ins Bett.
Am zweiten Tag sind wir Nach einer circa 40-minütigen Busfahrt an der Talstation des Dachsteingletschers angekommen. Anschließend sind wir mit der Dachstein-Gletscherbahn auf den Gletscher gefahren. Einige von uns durften sogar während der Fahrt auf das Dach der Gondel, um die Aussicht besser genießen zu können. Oben auf dem Gletscher war es deutlich kälter und windiger, aber wir hatten eine grandiose Aussicht. Auf der eisigen Wanderung zur Seethalerhütte hat sich gezeigt, dass gute Wanderschuhe sinnvoll waren. Der Weg war mit Eis und tiefen Pfützen bedeckt und am Rand konnten wir Gletscherspalten beobachten.
An der Hütte haben wir zwei Bergsteiger getroffen, die einen etwa 800 Meter hohen Klettersteig gemeistert haben und uns von ihren Erfahrungen erzählt haben. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, haben wir den Rückweg angetreten. Dabei sind wir noch einen anderen Berg hochgelaufen. An der Spitze gab es eine Steinpyramide und man hatte nochmals einen rundum Überblick. Zurück bei der Bergstation, haben wir noch einen Abstecher auf eine Hütte gemacht. Dort gab es leider keinen Kaiserschmarrn, was wir uns auf einer Hütte in Österreich gewünscht hätten. Mit der Gondel sind wir zurück zur Talstation gefahren und dann mit dem Bus ins Hotel. Dort hatten wir einen entspannten Abend zusammen.
Auch der dritte Tag hat mit einer Busfahrt begonnen. Nach einer 30minütigen Wanderung zum Max- und zum Annastollen hat Bernhard, der Bergführer, Max den verschütteten Maxstollen geschenkt. Angekommen am Annastollen wurden wir ausgerüstet mit Taschenlampen und Helmen und haben den Stollen betreten. Dort bekamen wir eine Führung und haben viel über den Bergbau und Annastollen gelernt. Nach einer Sprengung teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Während die eine Hälfte des Kurses den normalen Rückweg nahm, ging die andere Hälfte einen Umweg durch den extrem engen Wetterschacht.
Nachdem es auch diese Gruppe raus geschafft hatte, sind wir weiter zum Dachstein gefahren, von wo wir nach einer kurzen Wanderung mit Gepäck die Austriahütte erreichten. Nachdem wir an der Hütte angekommen waren, sind wir direkt in das hütteneigene Museum gegangen. Dort lernten wir einiges über den Dachstein und dessen Zukunft. Beispielsweise über die Klimaeinflüsse, das Leben dort und den Tourismus. Ein Eintrag ins Gästebuch hat unseren Besuch im Museum vollendet. Im Anschluss gingen wir auf eine kleine Wanderung zu einem schönen Aussichtspunkt. Zurück auf der Hütte erhielten wir eine Einweisung in die Hüttenregeln, wo wir etwas über die Wasser- und Stromversorgung, sowie die Müllentsorgung erfahren haben. Vor dem Abendessen bezogen wir das Matratzenlager. Nach dem Abendessen lernten wir von den Wegwarten, wie wichtig es ist, die Wege und Schilder zu prüfen und zu erneuern.
Am letzten Tag stand die Heimreise an. Nach einer kurzen Busfahrt zurück nach Schladming besuchten wir das Stadtmuseum. Dieses war das ehemalige „Bruderhaus“. Dort lernten wir einiges über die Geschichte und Entstehung von Schladming. Daraufhin hatten wir noch ein wenig Freizeit um Mittagessen zu gehen. Gegen Nachmittag traten wir dann unsere Heimreise an, welche wir erst gegen 21:45 beenden konnten.
Wir bedanken uns bei unseren Lehrern für diese lehrreiche und interessante Exkursion.
Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2026 von Newsfeed
Faschingsdisco 11.02.26 – Ein voller Erfolg! 🎉
Bereits um 13 Uhr traf sich die SMV im SMV-Raum, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Besonders wichtig war natürlich die Musik: Unsere Playlist wurde sorgfältig von ganzen 17 Stunden auf die besten 7 Stunden gekürzt. Jeder einzelne Song wurde probegehört!
Gegen 16:30 Uhr trafen wir uns dann im Jugendhaus zum Aufbau. Schmuck wurden aufgehängt, der Snacktisch liebevoll vorbereitet und der Eingangsbereich hergerichtet. Stück für Stück verwandelte sich der Raum in eine echte Partylocation. Schon bald kamen die ersten Lehrkräfte vorbei – und pünktlich um 18 Uhr konnten die ersten Gäste begrüßt werden.
Die Disco verlief ruhig und sehr entspannt – was der Stimmung aber keineswegs schadete. Im Gegenteil: Es wurde viel gelacht und gefeiert. Besonders gegen 20 Uhr erreichte die Party ein neues Level: Die Neuntklässler sorgten mit dem organisierten Kostümwettbewerb für ein echtes Highlight des Abends. Kreative und lustige Verkleidungen wurden präsentiert.
Gegen 21 Uhr verabschiedeten sich die jüngeren Schüler:innen, während die Neuntklässler noch ein wenig weiterfeiern durften. Die Stimmung war ausgelassen und die Musik lief auf Hochtouren.
Ein herzliches Dankeschön geht an das Jugendhaus, an Frau Hess, Herrn Dietrich, Herrn Fehrenbacher, Herrn Schwarz, Frau Eckstein und Frau Hoffmann. Ohne diese Unterstützung wäre die Faschingsdisco nicht möglich gewesen.
Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr! 🎭✨
Eure SMV-Organisation
Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2026 von Newsfeed
Insektenhotel der Klima-AG
Zuletzt aktualisiert: 27. Januar 2026 von Newsfeed
Von Pinguinen und Kraken, von Geigen und Gottesanbeterinnen, von Zeitmaschinen und vom Zeichnen – das Kunst-Leistungsfach der K1 erlebt einen Tag der Gegensätze in der Mannheimer Kunsthalle
Am 23. Januar standen wir mit dem Kunst-Leistungsfach schon zehn Minuten vor der offiziellen Öffnung vor den Toren der Mannheimer Kunsthalle – weil es an diesem Morgen so kalt war, durften die Besucher*innen trotzdem schon eintreten.
Die Kunsthalle Mannheim ist nicht nur die Geburtsstätte der Neuen Sachlichkeit und beherbergt als solche eine beachtliche Gemäldesammlung – vor allem bietet sie ihren Besucher*innen einen breiten, internationalen Querschnitt an modernen und zeitgenössischen Skulpturen und Installationen. Letztere standen bei unserem Besuch im Mittelpunkt unseres Interesses.
Bei einer ersten Sondierung auf den drei Etagen des an sich schon bemerkenswerten, da mehrere Architekturstile integrierenden Museumsbaus wurden nicht nur „Lieblingswerke“ unserer Schüler*innen gefunden, sondern es entstanden auch Skizzen vor besonders anregenden Arbeiten. Einige davon zeigen wir hier – auch anstelle von Fotos der im Folgenden genannten Werke aus jüngster Vergangenheit, die wir wegen der Bildrechte leider nicht auf der Homepage abbilden dürfen.
Neben den überwältigenden Rauminstallationen von William Kentridge („The Refusal of Time“, 2012) und Laure Prouvost („Mother“, 2021), der beklemmenden Auseinandersetzung mit „Rissen in der Geschichte“ durch Anselm Kiefer, neben impressionistischer Malerei und Plastik des 19. Jahrhunderts (Manet, Pissarro, Cézanne, Van Gogh sowie Degas und Rodin), Rebecca Horns „Inferno“ aus Krankenhausbetten und dissonant krächzenden Geigen, James Turrells Licht-Räumen („Split Decision“, 2018), Louise Nevelsons riesiger Assemblage aus hölzernen Fundstücken („Vision One“, 1961) und Klassikern der Moderne wie Umberto Boccioni („Forme uniche della continuità nello spazio“, 1913) oder Constantin Brâncuși („Le Grand Poisson“, 1930-1968) hat es uns eine aktuelle Arbeit ganz besonders angetan; von ihr gibt es hier – mit freundlicher Genehmigung der Kunsthalle Mannheim – gleich mehrere Bilder: „The Birds“ der dänischen Künstlerin Benedikte Bjerre aus dem Jahr 2017, die mit Hilfe einer großen Schar kleiner Pinguine aus Helium-Ballons den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel und dessen Folgen direkt und eindrücklich vermittelt. „The Birds“ bewegt sich infolge jeder Bewegung der Betrachtenden, die körperliche Interaktion mit dem Kunstobjekt ist beabsichtigt – hier haben wir besonders viel Zeit verbracht und neben aller Reflexion auch viel Spaß gehabt. Mit einem letzten Blick auf Francis Bacons schreienden Papst („Pope II“, 1951), der uns im kommenden Jahr noch lange beschäftigen wird, verließen wir die Kunsthalle am frühen Abend in bester Stimmung.
Unser großer Dank gilt der Schulfamilie des Hegel-Gymnasiums, die unsere Exkursion nach Mannheim finanziell großzügig unterstützt hat.
Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 27. Januar 2026 von Newsfeed
„Ton in Ton – Objekt in Papier“: Die erste Plastik des Leistungsfaches Bildende Kunst K1
Der Ton ist auf den Bildern noch nicht ganz durchgetrocknet, so frisch ist die erste größere Tonplastik des Kunst Leistungsfaches der K1 noch.
Statt „Marmor zu Wachs“ (wie in der augentäuschenden Arbeit des barocken Bildhauers Gianlorenzo Bernini) wurde hier Ton zu Packpapier – und in das Papierknäuel eingebettet jeweils ein Gegenstand, der eine ganz andere Oberfläche und Struktur als das ihn umhüllende Papier aufweist: Zapfen von Fichten und Wellingtonien, Wurzeln, Muscheln, ein Schneckenhaus oder Seile aus grobem Geflecht… sie alle werden im Ton-Papier zu besonders hervorgehobenen Kunst-Gegenständen.
Somit thematisiert die Arbeit auf mehreren Ebenen Materialgegensätze: einerseits zwischen dem weichen, formbaren Ton und dem scharfkantigen, geknüllten Papier, andererseits zwischen den kubischen Formen der Hülle und den organischen Naturformen der eingebetteten Gegenstände.
Von jeder Plastik werden hier zwei Ansichten gezeigt – eine einzige Ansicht würde der Vielseitigkeit der Arbeiten nicht gerecht, die immer neue Überraschungen für die Betrachtenden bereithalten, die sie von allen Seiten anschauen.
Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2026 von Newsfeed
Toutes nos félicitations: Die DELF-Urkunde ist eingetroffen!
An der DELF-AG unserer Schule kann nicht nur teilnehmen, wer am Ende des Schuljahres das DELF- Examen ablegen will – viele Teilnehmer*innen nutzen die AG zur Auffrischung und Erweiterung ihrer Französisch-Kenntnisse.
Zu den Schüler*innen, die im Rahmen der AG das DELF-Examen auf dem Niveau B1 ablegen, gehört Jolanda (jetzt in der Kursstufe 1); sie nahm im vergangenen Schuljahr die mehrstündige schriftliche Prüfung und das mündliche Examen am Institut français auf sich – mit Bravour!!
Dass sie die Prüfung sehr erfolgreich bestanden hat, weiß Jolanda schon seit Ende des vergangenen Schuljahres – nun ist auch die Urkunde aus Paris endlich eingetroffen, die Jolandas umfangreiche Kenntnisse im Französischen offiziell belegt. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!
Das DELF (= Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das eine gute Kenntnis der französischen Sprache in Wort und Schrift nachweist. Um es zu erlangen, muss eine mehrteilige Prüfung auf den Gebieten Hörverstehen, Leseverstehen und Schreiben eines Textes sowie eine mündliche Prüfung abgelegt werden. Auf diese Prüfung bereitet die DELF-AG am Hegel-Gymnasium gezielt vor. Ihr Besuch bedingt aber nicht automatisch die Teilnahme am DELF-Examen, sondern dient auch als zusätzliche Übungsmöglichkeit, vor allem für unsere Schüler*innen der Klassenstufe 10.
Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 27. Januar 2026 von Newsfeed
Schulentscheid zum Vorlesewettbewerb
Am 12.12. fand im Jugendhaus der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs am Hegel-Gymnasium statt. Die Klassensiegerinnen und Klassensieger der sechsten Klassen traten dabei gegeneinander an und zeigten eindrucksvoll, wie sicher und lebendig sie lesen können. Mit Engagement und Lesefreude trugen die SchülerInnen der Klasse 6 zuerst Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor, bevor alle TeilnehmerInnen aus einem ihnen unbekannten Buch „Beste Freundschaft FREI“ von Sarah Welk vorlasen. Bewertet wurden Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl.
Für die Klasse 6a nahm Johannes teil und überzeugten mit einem konzentrierten und ausdrucksstarken Vortrag. Für die Klasse 6c sprang kurzfristig Floris ein, da die eigentliche Klassensiegerin Anastasia krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte. Trotz des spontanen Einsatzes und der kurzen Vorbereitungszeit meisterte er seine Aufgabe sehr souverän. Aus der Klasse 6d trat Malia an und überzeugte mit einem sicheren Lesevortrag und einem guten Gespür für Text und Stimmung. Die Klasse 6b wurde mit einem Beitrag aus „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende durch Max vertreten; dieser Vortrag begeisterte die Jury besonders und führte schließlich zum Gewinn des Schulentscheids. Er vertritt nun die Schule im Februar 2026 auf regionaler Ebene beim Stadtentscheid.
Alle klassen- und schulbesten VorleserInnen wurden mit einer Urkunde und einem Büchergutschein, der von der Schulfamilie dankenswerterweise gestiftet wurde, ausgezeichnet. Der Schulsieger erhält beim Stadtentscheid zusätzlich ein besonderes Buchgeschenk als Preis.
Insgesamt war das Niveau der Vorlesebeiträge sehr hoch, sodass der Jury – bestehend aus den Deutschlehrkräften der Klassen sowie zwei Oberstufenschülerinnen aus dem Leistungskurs Deutsch – die Entscheidung nicht leichtfiel. Am Ende fiel das Urteil äußerst knapp aus und spiegelte die hohe Qualität aller Vorträge wider. Auch das Publikum trug zu der gelungenen Veranstaltung bei. Sie brachten den Vorlesenden ihren Respekt entgegen, indem sie aufmerksam zuhörten und jeden Beitrag mit tosendem Applaus belohnten.
Aktuelle Lesetipps und Bücherlisten zu verschiedenen Themen stellt der Vorlesewettbewerb außerdem auf seiner Webseite vor. Bundesweit nehmen jährlich rund 600.000 SchülerInnen der 6. Klassenstufe am Vorlesewettbewerb teil. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schulwettbewerbe Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der aktuelle Stand des 67. Vorlesewettbewerbs sowie alle Informationen, Termine und teilnehmende Schulen sind auf www.vorlesewettbewerb.de zu finden.
D. Busch