Ausgehend von ihrem Wissen um räumliche Darstellung mit einem Fluchtpunkt haben unsere Schüler*innen der Klassen 8a und 8c Ansichten von Fluren im Hegel-Gymnasium festgehalten. Maßgeblich für die Darstellung war die Wahrnehmung und das Festhalten der Lichtverhältnisse in den sich strukturell ähnelnden, aber in ihrer Wirkung doch verschiedenen Bereichen des Schulhauses.
Auf der Grundlage einer Vorzeichnung mit Bleistift wurde mit Pittkreide gearbeitet, hierbei ging es darum, jegliche Umrisslinien verschwinden zu lassen, es sei denn, sie waren Teil des Gegenstandes selbst (wie z.B. die Fugen zwischen den Bodenfliesen). Entstanden sind viele eindrucksvolle Arbeiten, wir zeigen hier eine kleine Auswahl aus beiden Klassen.
GFS-Leistungen verbinden viele Schüler*innen vor allem mit intensiver Recherche, dem Wälzen von Büchern und dem Erstellen von Präsentationen – doch im Fach Kunst eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten. Hier kann Lernen auch praktisch, sinnlich und unmittelbar erfahrbar sein. So entschied sich ein Schüler der Kursstufe 1 für einen besonderen Zugang: Er gestaltete im Rahmen seiner GFS ein Werk aus dem Bereich der Eat Art – einen vollständig essbaren Kuchen. Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick entstand ein Kunstwerk, das nicht nur visuell überzeugte, sondern auch neugierig machte.
Der Kuchen wurde dem Kurs präsentiert, aufmerksam betrachtet und von allen Seiten bewundert. Im Anschluss folgte der wohl spannendste Teil der Präsentation: Gemeinsam wurde das Kunstwerk „zerlegt“, probiert und genossen. Der ganze Kurs beteiligte sich mit großer Begeisterung – und stellte fest, dass Kunst nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Schmecken sein kann. Eine rundum gelungene GFS, die gezeigt hat, wie vielseitig und lebendig das Fach Kunst sein kann.
Wir, eine Gruppe von neun Schüler*innen und einer Lehrkraft, sind vom 14.03. bis zum 19.03. fünf Tage im Rahmen des deutschlandweiten Modells Europa Parlament in Berlin gewesen.
In diesen fünf Tagen haben wir viele unvergessliche Erfahrungen gesammelt und viel Neues gelernt. Nicht nur über die Funktionsweise der EU und einige der wichtigsten Themen, mit denen Sie sich beschäftigt, sondern auch über gemeinsames Arbeiten, Kompromissbereitschaft und Zusammenhalt in den Ausschüssen.
Nachdem wir aufgrund besonders guter Leistungen im schulinternen MEP ausgewählt worden waren begannen wir im Januar mit den ersten Vorbereitungen. Wir verteilten die verschiedenen Themen, mit denen sich jede*r über diese Zeit in den Ausschüssen verstärkt beschäftigen sollte und bereiteten einen kurzen Sketch zur Vorstellung des Bundeslands Baden-Württemberg vor.
Dann war der Tag der Anreise auch schon da, wir trafen uns früh morgens am Stuttgarter Hauptbahnhof, um gemeinsam den ICE zu nehmen und kamen mittags in Berlin an. Als wir am Jugendgästehaus ankamen warten dort schon einige der insgesamt 16 Delegationen aus ganz Deutschland, welche als Vertreter*innen jedes Bundeslands ein Land der EU repräsentieren und einige Gastdelegationen aus dem Ausland, welche jeweils ihr eigenes Land vertreten.
Nach einem ersten gemeinsamen Mittagessen fanden wir uns in den Ausschüssen zusammen, um sowohl unsere Mitdelegierten als auch unsere Ausschussvorsitzenden richtig kennen zu lernen und einen Sketch zur Vorstellung des Ausschussthemas vorzubereiten. In den Ausschüssen verflog die Zeit förmlich und bald trafen wir uns schon alle wieder im Festsaal zum gemeinsamen Abendessen mit anschließender Vorstellung der äußerst gelungenen Sketche der Delegationen und der Ausschüsse.
Am Sonntagmorgen begannen wir bereits um 9:00 Uhr mit der Ausschussarbeit zur Erarbeitung der Probleme innerhalb der EU in den spezifischen Themenbereichen, stellten diese fertig und fingen schon mit dem Brainstorming zu Lösungsvorschlägen an. Am Abend blieb dann Zeit die Stadt zu erkunden und mit verschiedenen Schüler*innen aus ganz Deutschland sowie aus Tschechien, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden ins Gespräch zu kommen.
Auch am Montag arbeiteten wir in den verschiedenen Ausschüssen an den Resolutionen, verteilten Reden für die anstehende Plenardebatte am nächsten Tag und konnten die fertigen Resolutionen am Abend im gemeinsamen Lobbying einander vorstellen. Danach folgte die Erarbeitung einer Verteidigungsstrategie in den Ausschüssen und für einige das Schreiben der Reden für den nächsten Tag.
Nach einer kurzen Nacht konnten wir am Dienstagmorgen mit der Debatte über die verschiedenen Resolutionen beginnen. Für diese hatten wir die einzigartige Möglichkeit, den Plenarsaal des Bundesrates zu nutzen und im Bundesfinanzministerium zu Mittag zu essen. Nach einem langen, anstrengenden aber auch durchaus spannenden und lehrreichen Tag verbrachten wir den späten Nachmittag in Berlins Innenstadt und aßen dort zu Abend, bevor einige die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Plenardebatte am nächsten Tag fortsetzten.
Die Debatte begann am Mittwoch wieder im Bundesrat. Hier hatten wir am Morgen aber zunächst die spannende Möglichkeit, eine Fishbowl-Diskussion mit zwei Abgeordneten des Bundestages zu führen. Anschließend debattierten wir über drei weitere der über die vergangenen Tage entstanden Resolutionen. Nachdem am Nachmittag dann alle Resolutionen besprochen und entweder angenommen oder abgelehnt worden waren hatten wir den größten Teil unserer Zeit in Berlin bereits hinter uns und verbrachten den Rest des Tages in der Stadt an der Spree oder in Parks und genossen die freie Zeit und das gute Wetter.
Am Abend nach einem Besuch der Dachterrasse und der Glaskuppel des Bundestages begann dann der schwierigste Teil des MEPs und zwar das Abschiednehmen, denn einige Delegationen reisten bereits am Mittwochabend ab.
Auch wir verließen Berlin am Donnerstagvormittag mit vielem neu Gelernten, einem neuen Verständnis für die Wichtigkeit der Europäischen Union, den Wert von politischem Engagement und Demokratie und vor allem unvergesslichen Erinnerungen und neuen Freundschaften.
Wir appellieren an alle, diese einmalige Möglichkeit wahr zu nehmen und sich für Demokratie einzusetzen, durch Engagement sowohl beim schulinternen als auch im nationalen MEP, denn der Weg endet nicht in Berlin, sondern geht weiter zum Beispiel nach Brüssel, Straßburg, Wien, Prag oder Luxemburg um dort im internationalen Raum Deutschland zu vertreten. Zur diesjährigen Nominierung für das internationale MEP gratulieren wir Luk Borst recht herzlich.
Wir bedanken uns bei allen, die diese Erfahrung möglich gemacht haben, insbesondere bei Herrn Sedlak und dem Organisationsteam des MEP dafür, dass wir bei diesem 27. Nationalen Modell Europa Parlament dabei sein durften.
Phillip Sedlak (Lehrer/Begleitperson), Simon Oexel (Ausschussvorsitzender), Leander Fleckenstein, Richard Duve, Malte Gebauer, Florian Lanka, Luk Borst, Max Bornträger, Levin Fleckenstein, Julia Stahl
Jeden Freitag in der siebten Stunde treffen sich die Schülerinnen der Bühnenbild-AG, um gemeinsam an neuen Kulissen zu arbeiten. Mit viel Kreativität und Engagement sind bereits vier Säulen und eine große Fernbedienung entstanden.
Aktuell widmet sich die Gruppe einem neuen Projekt: Ein Palastinnenraum wird gestaltet. Dafür wurde zuerst grundiert, bevor das Motiv mithilfe eines Beamers übertragen wird. Zurzeit entsteht die Vorzeichnung – mit viel Feuereifer setzen die beteiligten Schülerinnen ihre Ideen um. Im nächsten Schritt wird das Bild farbig ausgearbeitet.
Pünktlich zum Frühlingserwachen hat die Klasse 7 ihre Seifenkisten aka Fantasia Fahrobjekte fertiggestellt.
Zunächst haben wir uns angeguckt, wie bei Autos Funktion und Design zusammenwirken und wie sich das Design im Laufe der Zeit entwickelt hat. Anschließend haben wir Seifenkisten analysiert, bei welchen oft ein Motto im Vordergrund steht und das Design eigenständigere Bedeutung erlangt. Seifenkisten werden oft zu großen Teilen aus Recycling und Fundmaterialen gebaut, was auch wir in unserem Projekt entsprechend gehandhabt haben. Den Abschluss machten die beeindruckenden fahrbaren Bühnen beim Burning Man Festival, die für viel Spaß und großes Erstaunen sorgten. Hier kann man fast nicht mehr von Design sprechen, sondern eher von einem Kunstobjekt mit Nutzen.
Daran angelehnt hat jede/r Schüler/in ein eigenes kleines Gefährt entwickelt: Vom Konzept, übers Material sammeln und herstellen, bis hin zum eigenständigen Bau und der Außengestaltung mit zahlreichen Details. Entstanden sind höchst kreative und individuelle Arbeiten, bei denen die Schüler/innen über Wochen hinweg alle Vollgas gegeben haben – so wie jetzt ihre Seifenkisten. Diese sind alle fahrtüchtig und gemeinsam freuen wir uns schon riesig auf ein Probefahren und kleine Wettrennen in der Sonne. Im Anschluss ist noch eine Videoarbeit geplant. Auch die Fotos dieses Beitrags wurden von Schülerinnen selbst geschossen.
So arbeiten die Schüler/innen auf unterschiedlichen Ebenen: Von gestalterischen und technischen Überlegungen hin zu Inszenierung, aktiven Elementen und intermedialer Arbeit.
Am 6. Februar 2026 zeigten Schüler*innen aller Klassenstufen beim Tag der Offenen Tür ihre Arbeiten des vergangenen Jahres. Dieser Querschnitt aus dem Kunst-Unterricht des Hegel-Gymnasiums macht deutlich, wie vielfältig und individuell die Umsetzungen ein und derselben Aufgabe durch unsere Schüler*innen sind.
Neben Werken aus dem regulären Unterricht waren auch Arbeiten aus „Zeichnen-AG“ zu sehen, an der in diesem Jahr Schüler*innen aus den Klassen 5 bis 10 teilnehmen… und in der nicht nur gezeichnet, sondern – wie die Bilder zeigen – auf Wunsch der Teilnehmenden auch gemalt wird.
Aber es gab nicht nur Kunst zu sehen – ab 18 Uhr konnte auch aktiv Kunst gemacht werden! In der Kreativwerkstatt der Fachschaft Bildende Kunst entstanden tolle Frottage-Collagen unserer jungen Besucher*innen; wir zeigen hier eine kleine Auswahl der schönen Arbeiten!
So ganz repräsentativ für Baden-Württemberg ist das Ergebnis der Wahlsimulation zur Landtagswahl am Hegel-Gymnasium nicht. Während der Abstand der Grünen zur CDU deutlich stärker als in der Realität ausfiel, hielt die SPD in etwa ihr Ergebnis der letzten Wahl. Die FDP wäre den Hegel-Wahlberechtigten zufolge weiterhin im Landtag vertreten, erstmalig ebenso die Linke, wohingegen die AfD mit 1,1% aller abgegebenen Stimmen an der Fünftprozenthürde scheitern würde.
Bei den Erststimmen gewann den Wahlkreis Stuttgart II Cem Özdemir (Grüne) mit 61% aller abgegebenen Stimmen vor Klaus Nopper (CDU, 14%) sowie Sara Dahme (SPD) mit 6%. Herzlichen Dank an unsere Wahlhelfer:innen und die Klassen 8 bis K2, die mit insgesamt 280 Wählerinnen und Wählern an der Wahl teilgenommen haben.
Hier zum Vergleich die aktuelle Hochrechnung bei tagesschau.de,
Sich der Wahl zu enthalten wurde in Interviews als Option genannt, um beispielsweise Frust über „die Politik“, Parteien oder die Gesellschaft auszudrücken. Wahlen gelten jedoch als ein zentraler Grundpfeiler unserer Demokratie. Eine nicht gleichmäßig verteilte Nichtwählerquote führt unter anderem dazu, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen oder Menschen einzelner Stadtteile weniger stark repräsentiert werden. Mit der Bedeutung von Wahlen im Hinterkopf hat sich ein Gemeinschaftskundekurs der Kursstufe 2 damit beschäftigt, wie man auf humorvolle, ironische Art zur Wahlteilnahme und zum Nachdenken animieren kann. Passend zur Landtagswahl am Sonntag hier eine kleine Auswahl der Ergebnisse.
Im Kunstunterricht entstand in einer fünften Klasse eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Fische. Ausgangspunkt war eine Geschichte, zu der die Schülerinnen und Schüler jeweils einen Fisch in drei Entwicklungsstufen malten.
Das erste Bild zeigte nur einen sehr undeutlichen Umriss des Fisches. Die Form war verschwommen und kaum erkennbar, eher eine braune, ungenaue Fläche. Deshalb nannten wir dieses Bild den „Pudding“.
Beim zweiten Bild sollte der Fisch schon etwas klarer werden. Es sollte eine Mischung aus dem ersten, noch sehr undeutlichen Bild und dem letzten, fertigen Fisch sein. Diese Zwischenstufe nannten wir den „Puddingfisch“, weil sich hier der verschwommene Pudding langsam in einen richtigen Fisch verwandelte.
Das dritte Bild zeigte schließlich den fertigen Tiefseefisch: bunt, ungewöhnlich und deutlich erkennbar.
Nachdem alle Schülerinnen und Schüler ihre drei Bilder gemalt hatten, wurden sie auf dem Gang ausgelegt. Für eine kleine Aufgabe im Unterricht teilten wir die Bilder in drei Haufen auf. Die Schülerinnen und Schüler sollten herausfinden, welche drei Bilder jeweils zusammengehören und die richtige Reihenfolge bilden. Dabei entstanden viele überraschende und manchmal ziemlich abstruse Verbindungen zwischen den verschiedenen Fischen.
So wurde diese kleine Kunstaktion auf dem Gang zu einem Rätsel darüber, welcher Pudding, welcher Puddingfisch und welcher Tiefseefisch eigentlich zusammengehört.
Am 26. Februar trat unser Schulteam beim RB-Stuttgart-Finale in Ellwangen an – und sorgte für einen unvergesslichen Turniertag voller Spannung, Teamgeist und Emotionen.
Schon die Anreise hatte es in sich: Mit der Deutsche Bahn ging es schon um 6.30 Uhr los – und was eigentlich nach einer normalen Fahrt klang, entwickelte sich zu einer kleinen sportlichen Zusatzleistung. Ganze 2½ (Hinfahrt) und 3 Stunden (Rückfahrt) waren wir unterwegs, mit einer Mischung aus S-Bahn, Schienenersatzverkehr (SEV), Zug und Bus. Flexibilität, Geduld und gute Laune waren also schon vor dem ersten Anpfiff gefragt. Entsprechend war es für alle Beteiligten ein wahnsinnig langer Tag.
Insgesamt gingen sechs Mannschaften an den Start, aufgeteilt in zwei Gruppen.
Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“. In der Vorrunde zeigte unser Team eine starke Leistung: Ein Spiel gegen Bad Mergentheim konnten wir für uns entscheiden, eines gegen Schwäbisch Gmünd ging trotz großem Einsatz verloren. Am Ende bedeutete das Platz 2 in unserer Gruppe – und damit den verdienten Einzug ins Halbfinale.
Dort wartete der Erstplatzierte Künzelsau der anderen Gruppe. Mit großem Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit gelang uns ein überzeugender Sieg. Der Finaleinzug war perfekt!
Im Endspiel kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Schwäbisch Gmünd, gegen das wir in der Vorrunde noch das Nachsehen hatten. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und unser Team zeigte noch einmal, was in ihm steckt. Trotz großem Einsatz, Leidenschaft und Teamspirit mussten wir uns am Ende gegen ein Team, welches nur aus Vereinsvolleyballerinnen bestand, geschlagen geben.
Doch die Enttäuschung wich schnell dem Stolz: Ein hervorragender 2. Platz beim RB-Stuttgart-Finale ist ein großartiger Erfolg! Unsere Mannschaft hat nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch durch Fairness, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft geglänzt – für uns ganz klar die Sieger der Herzen.
Und selbst auf der langen Rückfahrt wartete noch ein schöner Moment auf uns: Zur Stärkung gab es Kuchen, den Fiona extra für unser Geburtstagskind Marlena mitgebracht hatte. So konnten wir diesen intensiven und erfolgreichen Tag gemeinsam ausklingen lassen – mit süßer Belohnung und vielen müden Gesichtern.
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu dieser tollen Leistung! Wir sind stolz auf euch!
Zuletzt aktualisiert: 19. April 2026 von Newsfeed
Licht und Schatten – die Klassen 8a und 8c zeichnen Innenansichten des Hegel-Gymnasiums
Ausgehend von ihrem Wissen um räumliche Darstellung mit einem Fluchtpunkt haben unsere Schüler*innen der Klassen 8a und 8c Ansichten von Fluren im Hegel-Gymnasium festgehalten. Maßgeblich für die Darstellung war die Wahrnehmung und das Festhalten der Lichtverhältnisse in den sich strukturell ähnelnden, aber in ihrer Wirkung doch verschiedenen Bereichen des Schulhauses.
Auf der Grundlage einer Vorzeichnung mit Bleistift wurde mit Pittkreide gearbeitet, hierbei ging es darum, jegliche Umrisslinien verschwinden zu lassen, es sei denn, sie waren Teil des Gegenstandes selbst (wie z.B. die Fugen zwischen den Bodenfliesen). Entstanden sind viele eindrucksvolle Arbeiten, wir zeigen hier eine kleine Auswahl aus beiden Klassen.
Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 16. April 2026 von Newsfeed
Eat Art
So entschied sich ein Schüler der Kursstufe 1 für einen besonderen Zugang: Er gestaltete im Rahmen seiner GFS ein Werk aus dem Bereich der Eat Art – einen vollständig essbaren Kuchen. Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick entstand ein Kunstwerk, das nicht nur visuell überzeugte, sondern auch neugierig machte.
Eine rundum gelungene GFS, die gezeigt hat, wie vielseitig und lebendig das Fach Kunst sein kann.
Zuletzt aktualisiert: 14. April 2026 von Newsfeed
Modell Europaparlament 2026 Berlin
Wir, eine Gruppe von neun Schüler*innen und einer Lehrkraft, sind vom 14.03. bis zum 19.03. fünf Tage im Rahmen des deutschlandweiten Modells Europa Parlament in Berlin gewesen.
In diesen fünf Tagen haben wir viele unvergessliche Erfahrungen gesammelt und viel Neues gelernt. Nicht nur über die Funktionsweise der EU und einige der wichtigsten Themen, mit denen Sie sich beschäftigt, sondern auch über gemeinsames Arbeiten,
Kompromissbereitschaft und Zusammenhalt in den Ausschüssen.
Nachdem wir aufgrund besonders guter Leistungen im schulinternen MEP ausgewählt worden waren begannen wir im Januar mit den ersten Vorbereitungen. Wir verteilten die verschiedenen Themen, mit denen sich jede*r über diese Zeit in den Ausschüssen verstärkt beschäftigen sollte und bereiteten einen kurzen Sketch zur Vorstellung des Bundeslands Baden-Württemberg vor.
Dann war der Tag der Anreise auch schon da, wir trafen uns früh morgens am Stuttgarter Hauptbahnhof, um gemeinsam den ICE zu nehmen und kamen mittags in Berlin an. Als wir am Jugendgästehaus ankamen warten dort schon einige der insgesamt 16
Delegationen aus ganz Deutschland, welche als Vertreter*innen jedes Bundeslands ein Land der EU repräsentieren und einige Gastdelegationen aus dem Ausland, welche jeweils ihr eigenes Land vertreten.
Nach einem ersten gemeinsamen Mittagessen fanden wir uns in den Ausschüssen zusammen, um sowohl unsere Mitdelegierten als auch unsere Ausschussvorsitzenden richtig kennen zu lernen und einen Sketch zur Vorstellung des Ausschussthemas vorzubereiten. In den Ausschüssen verflog die Zeit förmlich und bald trafen wir uns schon alle wieder im Festsaal zum gemeinsamen Abendessen mit anschließender Vorstellung der äußerst gelungenen Sketche der Delegationen und der Ausschüsse.
Am Sonntagmorgen begannen wir bereits um 9:00 Uhr mit der Ausschussarbeit zur Erarbeitung der Probleme innerhalb der EU in den spezifischen Themenbereichen, stellten diese fertig und fingen schon mit dem Brainstorming zu Lösungsvorschlägen an. Am Abend blieb dann Zeit die Stadt zu erkunden und mit verschiedenen Schüler*innen aus ganz Deutschland sowie aus Tschechien, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden ins Gespräch zu kommen.
Auch am Montag arbeiteten wir in den verschiedenen Ausschüssen an den Resolutionen, verteilten Reden für die anstehende Plenardebatte am nächsten Tag und konnten die fertigen Resolutionen am Abend im gemeinsamen Lobbying einander vorstellen. Danach folgte die Erarbeitung einer Verteidigungsstrategie in den Ausschüssen und für einige das Schreiben der Reden für den nächsten Tag.
Nach einer kurzen Nacht konnten wir am Dienstagmorgen mit der Debatte über die verschiedenen Resolutionen beginnen. Für diese hatten wir die einzigartige Möglichkeit, den Plenarsaal des Bundesrates zu nutzen und im Bundesfinanzministerium zu Mittag zu essen. Nach einem langen, anstrengenden aber auch durchaus spannenden und lehrreichen Tag verbrachten wir den späten Nachmittag in Berlins Innenstadt und aßen dort zu Abend, bevor einige die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Plenardebatte am nächsten Tag fortsetzten.
Die Debatte begann am Mittwoch wieder im Bundesrat. Hier hatten wir am Morgen aber zunächst die spannende Möglichkeit, eine Fishbowl-Diskussion mit zwei Abgeordneten des Bundestages zu führen. Anschließend debattierten wir über drei weitere der über die vergangenen Tage entstanden Resolutionen. Nachdem am Nachmittag dann alle Resolutionen besprochen und entweder angenommen oder abgelehnt worden waren hatten wir den größten Teil unserer Zeit in Berlin bereits hinter uns und verbrachten den Rest des Tages in der Stadt an der Spree oder in Parks und genossen die freie Zeit und das gute Wetter.
Am Abend nach einem Besuch der Dachterrasse und der Glaskuppel des Bundestages begann dann der schwierigste Teil des MEPs und zwar das Abschiednehmen, denn einige Delegationen reisten bereits am Mittwochabend ab.
Auch wir verließen Berlin am Donnerstagvormittag mit vielem neu Gelernten, einem neuen Verständnis für die Wichtigkeit der Europäischen Union, den Wert von politischem Engagement und Demokratie und vor allem unvergesslichen Erinnerungen und neuen
Freundschaften.
Wir appellieren an alle, diese einmalige Möglichkeit wahr zu nehmen und sich für Demokratie einzusetzen, durch Engagement sowohl beim schulinternen als auch im nationalen MEP, denn der Weg endet nicht in Berlin, sondern geht weiter zum Beispiel nach Brüssel, Straßburg, Wien, Prag oder Luxemburg um dort im internationalen Raum Deutschland zu vertreten. Zur diesjährigen Nominierung für das internationale MEP gratulieren wir Luk Borst recht herzlich.
Wir bedanken uns bei allen, die diese Erfahrung möglich gemacht haben, insbesondere bei Herrn Sedlak und dem Organisationsteam des MEP dafür, dass wir bei diesem 27. Nationalen Modell Europa Parlament dabei sein durften.
Phillip Sedlak (Lehrer/Begleitperson), Simon Oexel (Ausschussvorsitzender), Leander Fleckenstein, Richard Duve, Malte Gebauer, Florian Lanka, Luk Borst, Max Bornträger, Levin Fleckenstein, Julia Stahl
Von Julia Stahl
Zuletzt aktualisiert: 6. April 2026 von Newsfeed
Kleiner Einblick in die Bühnenbild AG
Jeden Freitag in der siebten Stunde treffen sich die Schülerinnen der Bühnenbild-AG, um gemeinsam an neuen Kulissen zu arbeiten. Mit viel Kreativität und Engagement sind bereits vier Säulen und eine große Fernbedienung entstanden.
Aktuell widmet sich die Gruppe einem neuen Projekt: Ein Palastinnenraum wird gestaltet. Dafür wurde zuerst grundiert, bevor das Motiv mithilfe eines Beamers übertragen wird. Zurzeit entsteht die Vorzeichnung – mit viel Feuereifer setzen die beteiligten Schülerinnen ihre Ideen um. Im nächsten Schritt wird das Bild farbig ausgearbeitet.
Von Anne Maier
Zuletzt aktualisiert: 18. März 2026 von Newsfeed
Seifenkisten aka Fantasia Fahrobjekte Klasse 7
Pünktlich zum Frühlingserwachen hat die Klasse 7 ihre Seifenkisten aka Fantasia Fahrobjekte fertiggestellt.
Zunächst haben wir uns angeguckt, wie bei Autos Funktion und Design zusammenwirken und wie sich das Design im Laufe der Zeit entwickelt hat. Anschließend haben wir Seifenkisten analysiert, bei welchen oft ein Motto im Vordergrund steht und das Design eigenständigere Bedeutung erlangt. Seifenkisten werden oft zu großen Teilen aus Recycling und Fundmaterialen gebaut, was auch wir in unserem Projekt entsprechend gehandhabt haben. Den Abschluss machten die beeindruckenden fahrbaren Bühnen beim Burning Man Festival, die für viel Spaß und großes Erstaunen sorgten. Hier kann man fast nicht mehr von Design sprechen, sondern eher von einem Kunstobjekt mit Nutzen.
Daran angelehnt hat jede/r Schüler/in ein eigenes kleines Gefährt entwickelt: Vom Konzept, übers Material sammeln und herstellen, bis hin zum eigenständigen Bau und der Außengestaltung mit zahlreichen Details. Entstanden sind höchst kreative und individuelle Arbeiten, bei denen die Schüler/innen über Wochen hinweg alle Vollgas gegeben haben – so wie jetzt ihre Seifenkisten. Diese sind alle fahrtüchtig und gemeinsam freuen wir uns schon riesig auf ein Probefahren und kleine Wettrennen in der Sonne. Im Anschluss ist noch eine Videoarbeit geplant. Auch die Fotos dieses Beitrags wurden von Schülerinnen selbst geschossen.
So arbeiten die Schüler/innen auf unterschiedlichen Ebenen: Von gestalterischen und technischen Überlegungen hin zu Inszenierung, aktiven Elementen und intermedialer Arbeit.
Anna Baumgärtner
Zuletzt aktualisiert: 10. März 2026 von Newsfeed
Kunst beim Hegel-Open 2026: Werke unserer aktuellen und künftigen Schüler*innen
Am 6. Februar 2026 zeigten Schüler*innen aller Klassenstufen beim Tag der Offenen Tür ihre Arbeiten des vergangenen Jahres. Dieser Querschnitt aus dem Kunst-Unterricht des Hegel-Gymnasiums macht deutlich, wie vielfältig und individuell die Umsetzungen ein und derselben Aufgabe durch unsere Schüler*innen sind.
Neben Werken aus dem regulären Unterricht waren auch Arbeiten aus „Zeichnen-AG“ zu sehen, an der in diesem Jahr Schüler*innen aus den Klassen 5 bis 10 teilnehmen… und in der nicht nur gezeichnet, sondern – wie die Bilder zeigen – auf Wunsch der Teilnehmenden auch gemalt wird.
Aber es gab nicht nur Kunst zu sehen – ab 18 Uhr konnte auch aktiv Kunst gemacht werden! In der Kreativwerkstatt der Fachschaft Bildende Kunst entstanden tolle Frottage-Collagen unserer jungen Besucher*innen; wir zeigen hier eine kleine Auswahl der schönen Arbeiten!
Wir freuen uns auf viele kreative Talente, die ab dem kommenden Schuljahr das Hegel-Gymnasium besuchen!
Die Fachschaft Bildende Kunst
Zuletzt aktualisiert: 8. März 2026 von Newsfeed
Grüne deutlich vor CDU, FDP und Linke im Landtag, AfD scheitert an Fünfprozenthürde
So ganz repräsentativ für Baden-Württemberg ist das Ergebnis der Wahlsimulation zur Landtagswahl am Hegel-Gymnasium nicht. Während der Abstand der Grünen zur CDU deutlich stärker als in der Realität ausfiel, hielt die SPD in etwa ihr Ergebnis der letzten Wahl. Die FDP wäre den Hegel-Wahlberechtigten zufolge weiterhin im Landtag vertreten, erstmalig ebenso die Linke, wohingegen die AfD mit 1,1% aller abgegebenen Stimmen an der Fünftprozenthürde scheitern würde.
Bei den Erststimmen gewann den Wahlkreis Stuttgart II Cem Özdemir (Grüne) mit 61% aller abgegebenen Stimmen vor Klaus Nopper (CDU, 14%) sowie Sara Dahme (SPD) mit 6%. Herzlichen Dank an unsere Wahlhelfer:innen und die Klassen 8 bis K2, die mit insgesamt 280 Wählerinnen und Wählern an der Wahl teilgenommen haben.
Hier zum Vergleich die aktuelle Hochrechnung bei tagesschau.de,
Zuletzt aktualisiert: 6. März 2026 von Newsfeed
Wählen gehen! Ein Aufruf des gk3-Kurses
Sich der Wahl zu enthalten wurde in Interviews als Option genannt, um beispielsweise Frust über „die Politik“, Parteien oder die Gesellschaft auszudrücken. Wahlen gelten jedoch als ein zentraler Grundpfeiler unserer Demokratie. Eine nicht gleichmäßig verteilte Nichtwählerquote führt unter anderem dazu, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen oder Menschen einzelner Stadtteile weniger stark repräsentiert werden. Mit der Bedeutung von Wahlen im Hinterkopf hat sich ein Gemeinschaftskundekurs der Kursstufe 2 damit beschäftigt, wie man auf humorvolle, ironische Art zur Wahlteilnahme und zum Nachdenken animieren kann. Passend zur Landtagswahl am Sonntag hier eine kleine Auswahl der Ergebnisse.
Alexander Schwarz
Zuletzt aktualisiert: 5. März 2026 von Newsfeed
Künstlerische Metamorphose von Tiefseefischen
Im Kunstunterricht entstand in einer fünften Klasse eine kleine Unterrichtseinheit zum Thema Fische. Ausgangspunkt war eine Geschichte, zu der die Schülerinnen und Schüler jeweils einen Fisch in drei Entwicklungsstufen malten.
Das erste Bild zeigte nur einen sehr undeutlichen Umriss des Fisches. Die Form war verschwommen und kaum erkennbar, eher eine braune, ungenaue Fläche. Deshalb nannten wir dieses Bild den „Pudding“.
Beim zweiten Bild sollte der Fisch schon etwas klarer werden. Es sollte eine Mischung aus dem ersten, noch sehr undeutlichen Bild und dem letzten, fertigen Fisch sein. Diese Zwischenstufe nannten wir den „Puddingfisch“, weil sich hier der verschwommene Pudding langsam in einen richtigen Fisch verwandelte.
Das dritte Bild zeigte schließlich den fertigen Tiefseefisch: bunt, ungewöhnlich und deutlich erkennbar.
Nachdem alle Schülerinnen und Schüler ihre drei Bilder gemalt hatten, wurden sie auf dem Gang ausgelegt. Für eine kleine Aufgabe im Unterricht teilten wir die Bilder in drei Haufen auf. Die Schülerinnen und Schüler sollten herausfinden, welche drei Bilder jeweils zusammengehören und die richtige Reihenfolge bilden. Dabei entstanden viele überraschende und manchmal ziemlich abstruse Verbindungen zwischen den verschiedenen Fischen.
So wurde diese kleine Kunstaktion auf dem Gang zu einem Rätsel darüber, welcher Pudding, welcher Puddingfisch und welcher Tiefseefisch eigentlich zusammengehört.
Zuletzt aktualisiert: 5. März 2026 von Newsfeed
JtfO Volleyball RB Finale U23
Am 26. Februar trat unser Schulteam beim RB-Stuttgart-Finale in Ellwangen an – und sorgte für einen unvergesslichen Turniertag voller Spannung, Teamgeist und Emotionen.
Schon die Anreise hatte es in sich: Mit der Deutsche Bahn ging es schon um 6.30 Uhr los – und was eigentlich nach einer normalen Fahrt klang, entwickelte sich zu einer kleinen sportlichen Zusatzleistung. Ganze 2½ (Hinfahrt) und 3 Stunden (Rückfahrt) waren wir unterwegs, mit einer Mischung aus S-Bahn, Schienenersatzverkehr (SEV), Zug und Bus. Flexibilität, Geduld und gute Laune waren also schon vor dem ersten Anpfiff gefragt. Entsprechend war es für alle Beteiligten ein wahnsinnig langer Tag.
Insgesamt gingen sechs Mannschaften an den Start, aufgeteilt in zwei Gruppen.
Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen jeden“. In der Vorrunde zeigte unser Team eine starke Leistung: Ein Spiel gegen Bad Mergentheim konnten wir für uns entscheiden, eines gegen Schwäbisch Gmünd ging trotz großem Einsatz verloren. Am Ende bedeutete das Platz 2 in unserer Gruppe – und damit den verdienten Einzug ins Halbfinale.
Dort wartete der Erstplatzierte Künzelsau der anderen Gruppe. Mit großem Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit gelang uns ein überzeugender Sieg. Der Finaleinzug war perfekt!
Im Endspiel kam es dann zum erneuten Aufeinandertreffen mit dem Team aus Schwäbisch Gmünd, gegen das wir in der Vorrunde noch das Nachsehen hatten. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, und unser Team zeigte noch einmal, was in ihm steckt. Trotz großem Einsatz, Leidenschaft und Teamspirit mussten wir uns am Ende gegen ein Team, welches nur aus Vereinsvolleyballerinnen bestand, geschlagen geben.
Doch die Enttäuschung wich schnell dem Stolz: Ein hervorragender 2. Platz beim RB-Stuttgart-Finale ist ein großartiger Erfolg! Unsere Mannschaft hat nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch durch Fairness, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft geglänzt – für uns ganz klar die Sieger der Herzen.
Und selbst auf der langen Rückfahrt wartete noch ein schöner Moment auf uns: Zur Stärkung gab es Kuchen, den Fiona extra für unser Geburtstagskind Marlena mitgebracht hatte. So konnten wir diesen intensiven und erfolgreichen Tag gemeinsam ausklingen lassen – mit süßer Belohnung und vielen müden Gesichtern.
Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team zu dieser tollen Leistung! Wir sind stolz auf euch!
D. Busch