Eine fotografische Zeitreise: Das Leistungsfach Bildende Kunst besucht die Sibylle-Bergemann-Ausstellung in Göppingen 

Sibylle Bergemann zählt zu den bekanntesten Vertreterinnen der Fotografie der DDR. Der fliegende Friedrich Engels von 1986, eigentlich Teil einer Dokumentation vom Aufbau eines (seit 1975 auf Usedom geschaffenen) Marx-Engels-Denkmals in Berlin, gilt heute vielen als symbolträchtiges Bild für die letzten Tage der Deutschen Demokratischen Republik. 

Zählt die Serie „Das Denkmal“ zu Bergemanns bekanntesten Arbeiten, umfasst das fast fünf Jahrzehnte umspannende Werk der Künstlerin viele weitere Themen: Portraits, Stadtansichten, Modefotografie (in der zufällig ebenfalls so benannten Zeitschrift „Sibylle“) und – nach der Wende – Reiseeindrücke aus aller Welt. Die Kunsthalle Göppingen zeigt noch bis zum 28. Juni 2026 einen breit gefächerten Überblick über Bergemanns vielschichtiges Werk.

Fotos freigegeben mit freundlicher Genehmigung der Kunsthalle Göppingen.

Ausstellung: Sibylle Bergemann – Fotografie 1966-2010

03.03. – 28.06.26 / Kunsthalle Göppingen 

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Estate Sibylle Bergemann.© Estate Sibylle Bergemann/Ostkreuz; courtesy Loock Berlin 

Da Sibylle Bergemann nicht zuletzt auch zu den neuen Schwerpunktthemen im Kunst-Abitur 2027 gehört, wollten wir uns die Möglichkeit, ihre Arbeit aus eigener Anschauung kennen zu lernen, nicht entgehen lassen. Eine lebendige und kenntnisreiche Führung durch die Ausstellung ermöglichte uns einen unmittelbaren Zugang zu Sibylle Bergemanns Schaffen – dafür danken wir der Göppinger Kunsthalle, die am 22. Mai auch für uns schon vormittags ihre Pforten öffnete, sehr herzlich. 

Die Bilder vermitteln einen kleinen Eindruck von unserem Besuch in der aktuellen, sehr sehenswerten Ausstellung in der Göppinger Kunsthalle.    

Claudia Bahmer