Hegelbilderschau 2025

Auch in diesem Jahr kann die Vaihinger Schulbilderschau leider nicht im Rathaus stattfinden – deshalb zeigen wir Kunstwerke unserer Schülerinnen und Schüler aller Alterststufen online in unserer eigenen „Hegelbilderschau“.   

Anders als die traditionelle Schulbilderschau, bei der sich das Publikum unter allen teilnehmenden Vaihinger Schulen für „Lieblingswerke“ entscheiden konnte, findet unsere Hegelbilderschau ohne Abstimmung statt; daher müssen die Schöpfer*innen der jeweiligen Werke auch nicht geheim bleiben. 

Die Arbeiten sind nach Alter aufsteigend angeordnet, von jedem Thema in einer Klasse bzw. einem Kurs sind mehrere Beispiele vertreten, um die Vielfalt der Ergebnisse selbst innerhalb derselben Gruppe zu zeigen. Die Werke stammen aus ganz unterschiedlichen Bereichen des bildnerischen Schaffens: Malerei und Grafik, aber auch dreidimensionale Werke aus Ton, Draht, Pappmaché und Gips sind zu entdecken sowie eine Arbeit, die Installation und Fotografie miteinander verknüpft – viel Spaß beim Anschauen! 

Wir hoffen, dass die schöne Tradition der Vaihinger Schulbilderschau als „Live-Ausstellung“ ab dem kommenden Jahr wieder aufgenommen werden kann!

Die Fachschaft Bildende Kunst

Klasse 6 – Unterwasserwesen, Quallen, Malerei und Tusche
Klasse 8 – Namensdruck, Wolken
Klasse 10 – Masken
K1 – Schneefigur
K1 – Nah und Fern
K1 – Tanz und Ausdruck
K2 – Actionpainting

Expedition der Klasse 8D zum Rathaus

Am 12.11.2025 besuchten wir, die Klasse 8D mit unserem GK-Lehrer, Herrn Sedlak, das Vaihinger Bezirksrathaus. Er plante die Exkursion, da wir gerade die politische Mitbestimmung in der Kommune, unter anderem bei Jugendlichen, im Unterricht behandeln. Dort trafen wir auf den Bezirksvorsitzenden, Herrn Wolf. Obwohl wir bereits viel darüber gelernt haben, erfuhren wir viele neue interessante Dinge. Er berichtete, wie er selbst zur Politik gekommen ist: schon seit seiner Jugend  engagiert er sich in seiner Gemeinde, später studierte er im politischen Bereich weiter und wurde schließlich Bezirksvorsitzender von Vaihingen. 
Besonders interessant fanden wir, dass dieser Beruf sehr vielfältig ist, zu seinen täglichen Aufgaben gehören zum Beispiel das Leiten von Sitzungen, das Treffen von Entscheidungen für den Bezirk, Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern sowie die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Außerdem kümmert er sich um Themen wie Verkehr, Schulen, Jugendangebote und die Entwicklung des Stadtteils. Nachdem wir eine Einführung bekommen hatten, durften wir unsere vorbereiteten Fragen stellen. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass der Arbeitsalltag oft sehr lang sein kann und viele unterschiedliche Aufgaben umfasst. Er erklärte uns auch, welche Entscheidungen besonders schwierig sind, zum Beispiel wenn verschiedene Interessen aufeinandertreffen und man Kompromisse finden muss. Auf die Frage, was ihm in seinem Beruf besonders gut gefällt, antwortete er, dass ihm der direkte Kontakt zu den Menschen wichtig sei und er es spannend finde, gemeinsam an Verbesserungen im Bezirk zu arbeiten.
Ein zentrales Thema unseres Besuchs war die Frage, wie Jugendliche sich politisch beteiligen können. Herr Wolf betonte, dass junge Menschen viel mehr denken. Etwa über Beteiligungprojekte oder eigene Ideen, die sie im Rathaus einbringen können. Gleichzeitig meinte er, dass sich manche Jugendliche noch mehr einbringen können, weil ihre Perspektiven für politische Entscheidungen sehr wertvoll sind. Zum Schluss zeigt er uns noch sein beeindruckendes Büro.
Der Besuch im Bezirksrathaus hat uns gezeigt, wie wichtig kommunale Politik für unseren Alltag ist und viele Dinge, die wir täglich nutzen. Park, Straßen, Schulen oder Sportanlagen werden von dort geplant und entschieden. Durch das Gespräch mit Herrn Wolf haben wir besser verstanden wie viel Verantwortung dieser Beruf mit sich bringt und wie wichtig es ist, dass sich auch Jugendliche beteiligen. Insgesamt war die Exkursion sehr informativ und hat uns geholfen, politische Abläufe viel besser zu verstehen
 
Von :
Mila, Emily , Delphine und Friederike

Unser „Novemberprojekt 2025“ hat begonnen: „Deine Stimme zählt!“

Vor einem Jahr haben wir mit dem Projekt zum 9. November anlässlich des 35. Jahrestages des Mauerfalls ein Zeichen für Miteinander und Demokratie gesetzt – es war wunderbar zu erleben, wie die gesamte Schulgemeinschaft die Aktion mitgetragen und mitgestaltet hat.

In diesem Jahr möchten wir gerne an diese besondere Erfahrung anknüpfen mit einer neuen schulweiten Aktion zum Thema „Deine Stimme zählt! Wofür trittst du ein?“

Dass Demokratie keineswegs selbstverständlich ist, sondern dass sie gestaltet werden muss, erfahren unsere Schüler*innen aller Klassenstufen in eigenen Projektstunden zur Demokratiebildung im Zeitraum vom 19.11. bis Anfang Dezember. Durch die Beschäftigung mit beispielhaften Persönlichkeiten, die für ihre Werte in der Vergangenheit eintraten und noch heute eintreten, wollen wir über den Wert der eigenen „Stimme“ in der Demokratie nachdenken – denn jede*r kann eine Veränderung bewirken, wenn er / sie weiß und zum Ausdruck bringt, wofür er / sie einsteht. Nur indem man die eigene Stimme geltend macht, kann auch Demokratie lebendig bleiben. 

Wofür die Schüler*innen ihre je eigene Stimme einsetzen (würden), wird deutlich in individuellen Icons, die zusammengenommen einen „Stamm“ ihrer Werte und Ziele abbilden. Die Basis hierfür bildet eine mit Packpapier ummantelte Säule in der Aula, die sich schon am ersten Tag des Projektes rasch gefüllt hat. Durch das leichte Überlappen der Icons entsteht nach und nach eine rindenartige Struktur, die an einen mächtigen Baumstamm erinnern soll.

Den Beginn machte dabei am Morgen des 19.11. die Klasse 5b, die mit eindrucksvollen Texten und Bildern die Basis für das Emporwachsen des Wertestammes legte. Hier sind einige Icons des ersten Tages zu sehen – Fortsetzung folgt!

Claudia Bahmer, Tanja Hildebrand und Katharina Leser

Text und Fotos: Claudia Bahmer

Sport-Leistungskurs zu Besuch im Stadion

Am 06.11. besuchte der Sport-Leistungskurs der Klassenstufe 12 des Hegel-Gymnasiums im Rahmen der Unterrichtseinheit Fußball das Europaleague-Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Feyenoord Rotterdam. Ziel des Stadionbesuchs war es, das im Unterricht erworbene taktische Wissen praktisch anzuwenden und ein professionelles Fußballspiel einmal live mitzuerleben. Die Schülerinnen und Schüler erhielten den Beobachtungsauftrag, die Spielsysteme beider Mannschaften zu analysieren und Veränderungen im Spielverlauf zu erkennen.

Schon beim Betreten der ausverkauften Arena war die Begeisterung groß. Die besondere Stadionatmosphäre half dabei, das Spielgeschehen noch intensiver wahrzunehmen. Mit fortschreitender Spielzeit entwickelte sich ein spannendes Duell, das von beiden Teams taktisch diszipliniert geführt wurde. Gegen Ende sorgte der VfB Stuttgart für die Highlights: Zwei späte Treffer führten zu einem 2:0-Sieg und zu einer riesigen Jubeltraube der Schülerinnen und Schüler.

Der Besuch war ein voller Erfolg. Neben wertvollen fachlichen Erkenntnissen nahmen alle vor allem das eindrucksvolle gemeinsame Erlebnis mit, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Patrick Gebbert

„Doppelkäseplatte“ – unser erster Ausstellungbesuch mit dem Leistungsfach Bildende Kunst K1 im neuen Schuljahr

Mochte die Ankündigung einer „Doppelkäseplatte“ im Museum für manche noch verlockend klingen, verging dem neuen Leistungsfach Bildende Kunst der Appetit am 10. Oktober augenblicklich beim Anblick des titelgebenden Werkes von Dieter Roth in der groß angelegten Ausstellung des Kunstmuseums Stuttgart zum 100-jährigen Bestehen seiner Sammlung bzw. zum 20-jährigen Jubiläum des Museumsbaus am Schlossplatz  – nur der Appetit auf Käse wohlgemerkt, nicht aber der Appetit auf Kunst.  

Vor Dieter Roth, Doppelkäseplatte, um 1968, organische Materialien zwischen 2 Glasscheiben, Ausstellungsansicht »Doppelkäseplatte. 100 Jahre Sammlung, 20 Jahre Kunstmuseum Stuttgart«, 2025

Auf drei Ebenen zeigte das Kunstmuseum Stuttgart bis zum 12. Oktober 2025 einen breiten Querschnitt der Sammlung mit Werken, die zwischen 1925 und 2025 entstanden bzw. erworben worden waren. Wie sich der hinter einer Glasscheibe zersetzende Käse bei Dieter Roth mit der Zeit verändert und sich zu einer fast landschaftlich anmutenden Struktur verwandelt, waren und sind auch die Werke der Sammlung einem konstanten Veränderungsprozess unterworfen – nicht nur die Zeit, sondern auch der Blick der Betrachtenden bestimmen immer neu ihre Wirkung und Deutung. 

Im Raum EINDEUTIG KONKRET, Ausstellungsansicht Doppelkäseplatte. 100 Jahre Sammlung, 20 Jahre Kunstmuseum Stuttgart«, 2025

Kurz vor ihrer Schließung besuchten wir mit dem Leistungsfach die umfangreiche Ausstellung, um die in thematischen Räumen gezeigten Werke auf ihre Zusammenhänge zu befragen; dabei offenbarte sich die Sammlung in vielfältigen Gegensätzen: der zerfallende Käse der „Doppelkäseplatte“ kontrastierte mit den von mathematischer Exaktheit geprägten Arbeiten von Anton Stankowski (im Raum „EINDEUTIG KONKRET“), die ironisch-kritischen Kommentare zur Wohlstandsgesellschaft der Nachkriegszeit im Raum „GEGENWART DELUXE“ wurden gefolgt von Otto Dix‘ und Kara Walkers eindringlichen Darstellungen von Gewalt und deren Folgen (im 1. Weltkrieg  bei Dix bzw. einer von Rassismus geprägten Gesellschaft bei Walker) im Raum „BÖSE GEISTER“.

Im Raum GEGENWART DELUXE, Ausstellungsansicht Doppelkäseplatte. 100 Jahre Sammlung, 20 Jahre Kunstmuseum Stuttgart«, 2025

Die Ausstellung umfasste noch weitere Räume, aus denen wir aus Gründen der Bildrechte leider keine Aufnahmen zeigen können. Ein Besuch im Kunstmuseum lohnt sich – auch nach Ende der Ausstellung „Doppelkäseplatte“ – aber umso mehr!

Claudia Bahmer

Fotos: aufgenommen von Katharina Tasiounis (K1), veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Kunstmuseums Stuttgart

Unendliche Weiten – Kl.7b

Das Weltall ist nicht nur für die Astronomie ein unerschöpfliches und faszinierendes Forschungsfeld, sondern auch für die Kunst. Warum? Weil der Weltraum mit all seinen Bestandteilen eine wahre Farbenpracht in allen nur erdenklichen Tönen zu bieten hat: Sterne, Planeten, schwarze Löcher, Sonnenstürme, Kometen, Sternennebel… Die Kl.7b hatte die Aufgabe, sich diesen Phänomenen mit dem Werkzeug der Malerei anzunähern. Hierbei galt es, vor allem mit den unterschiedlichen Möglichkeiten des Farbauftrags den vielfältigen Erscheinungsformen und Beschaffenheiten der abgebildeten Motive gerecht zu werden. Es entstanden faszinierende, leuchtende Bildwelten, die den/die Betrachter/in auf eine Reise in die unendlichen Weiten des Weltraums mitnehmen.

Sprichwörter und Redensarten á la Keith Haring – Kl.7a

„Die kenne ich irgendwo her“. Das geht wohl jedem von uns durch den Kopf, wenn man Bilder des amerikanischen Künstlers Keith Haring zu sehen bekommt. Seine reduzierten, lustigen, bunten Figuren im Comic-Stil sind unverwechselbar und weltberühmt. Man begegnet ihnen immer wieder in unterschiedlichsten Zusammenhängen, auf Postkarten, Kleidung, als Graffiti oder in der Werbung. Die Schüler/innen der Klasse 7a haben sich mit der Arbeit des Künstlers auf eine ganz besondere Art auseinandergesetzt. Es galt, bekannte Sprichwörter und Redensarten ohne Worte in der ganz speziellen Bildsprache Keith Harings darzustellen. Hier einige Ergebnisse aus dem Unterricht. Um welche Sprichwörter bzw. Redensarten handelt es sich hier…?

Klimakonferenz-Simulation der Kursstufe 1 – Geo-Politik hautnah erlebt

Am 20.10.2025 fand im exklusiven Ambiente des Rudi-Häussler-Saals im Bürgerforum Vaihingen eine besondere Veranstaltung für die gesamte Kursstufe 1 statt: eine Simulation der UN-Klimakonferenz. Rund 75 Schüler:innen schlüpften für einen Vormittag in die Rolle internationaler Delegierter und erlebten hautnah, wie komplex und anspruchsvoll globale Klimaverhandlungen sein können.
 
Ziel der Konferenz war es – ganz wie im echten Pariser Abkommen – die Erderwärmung bis zum Jahr 2100 möglichst auf unter 2 °C zu begrenzen. Dazu verhandelten die Teilnehmenden in Länder- und Interessengruppen über Emissionsziele, den Umgang mit fossilen Brennstoffen, Entwaldung, Landnutzung und die Einrichtung eines internationalen Klimafonds.
 
Über mehrere Stunden hinweg wurde intensiv diskutiert, gerechnet, überzeugt und schließlich abgestimmt. Die emotionale und politische Dynamik einer echten Weltklimakonferenz wurde dabei eindrucksvoll spürbar. 
Am Ende einigten sich die Delegierten auf ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann: Die simulierte Weltgemeinschaft beschloss Maßnahmen, die eine globale Temperaturerhöhung auf 1,9 °C begrenzen würden – ein Zeichen dafür, dass gemeinsames Handeln und Kompromissbereitschaft entscheidend sind, um globale Herausforderungen zu bewältigen.

Ein besonderer Dank gilt der Technik-AG für die Unterstützung der Veranstaltung und der Stadt Vaihingen für die Bereitstellung des Saals, die diese eindrucksvolle Erfahrung möglich gemacht haben.

(p.s. Die Zwischenrechnung lag nach der ersten Konferenzrunde bei 2,5°. Nach der dritten und letzten Verhandlungsrunde wurden die 1,9° erreicht.)

Michael Walter

Exkursion zum „Next Generation Energy Day“ an der Universität Stuttgart

Am 02.10.25 besuchten die Klassen 10a, 10c und 10d im Rahmen des NWT- und Physik-Unterrichts den „Next Generation Energy Day (NGED)“ am Institut für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und Energiespeicherung (IGTE) der Universität Stuttgart.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten spannende Einblicke in die Räumlichkeiten einer Universität und konnten erstmals das Flair eines echten Hörsaals erleben. In verschiedenen Experimenten und Vorführungen wurden physikalische Phänomene aus dem Alltag anschaulich erklärt – etwa wie sich Energie effizient speichern, umwandeln und nutzen lässt. Dabei standen die Themen Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusster Umgang mit Energie im Mittelpunkt.

Ergänzt wurden die praktischen Einheiten durch Beispielberechnungen aus der Physik, die halfen, die zugrunde liegenden Prozesse besser zu verstehen. So gelang eine anschauliche Verbindung von theoretischem Unterrichtsstoff und realer Forschungspraxis.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Die Teilnehmenden wurden den Vormittag mit Getränken versorgt und konnten in der Universitätsmensa ein kostenloses Mittagessen genießen.

Der NGED bot damit eine hervorragende Gelegenheit, aktuelle Themen der Energiewirtschaft, Forschung und Technikhautnah zu erleben und einen ersten Einblick in das universitäre Arbeiten zu gewinnen.

Katharina Hess, Philipp Isele und Michael Walter

Nutzung von Untis am Hegel

Am Hegel nutzen wir die Software Untis nicht nur für die Stundenplanung – auch Krankmeldung und Kommunikation mit den Lehrkräften sind hierüber möglich. Im Bereich „Service“ – „Entschuldigungen und Beurlaubungen“ finden Sie eine kompakte Zusammenfassung für die Nutzung am Hegel.