Wie entdecke ich den richtigen Beruf?

Schule, Ausbildung oder Studium und dann bis zur Rente im Traumberuf? Dass es so eher nicht läuft, erfuhr die Klassenstufe 10 am 22. Januar 2025 im Hegel-Gymnasium bei der Veranstaltung „Eltern und Alumni stellen ihren Weg ins Berufsleben vor“.

Frau Gebauer als Vertreterin der Elternschaft konnte acht Referenten aus den Kreisen der Eltern und ehemaligen Schüler rekrutieren. Diese berichteten nun in den Bereichen Medizin bis Mathematik, Architektur bis Automobil, sozialen Netzwerken bis Schienennetz von ihrem Werdegang.
Schon vor Weihnachten hat dafür jeder Schüler im WBS-Unterricht zwei Wunsch-Experten ausgewählt, über diese recherchiert und Fragen formuliert: Wie ist ihre Arbeitszeit? Geht auch mal etwas schief? Wann haben Sie viel Stress? Was ist spannend in Ihrem Beruf? Wie viel verdienen Sie? War das Studium aufwändig?

Was hat es gebracht? Die wichtige Erkenntnis, dass es nicht den „einen“ Weg in den Beruf gibt! Manchmal sind gerade vermeintliche Umwege wertvoll. Außerdem arbeiten nur die wenigsten ihr ganzes Leben in „einem“ Beruf. Wechsel sind vollkommen normal, denn nicht nur die Arbeit verändert sich, sondern man verändert sich auch selbst.
Vielen Dank allen Referenten für ihr Kommen und die spannenden Einblicke, außerdem natürlich vielen Dank Frau Gebauer und Herrn Hanstein, dem BO-Beauftragten, für die Organisation.

Take 5 – die zweite Challenge!

Das Projekt Take 5  der Umweltsprecher*innen des Hegel-Gymnasiums geht in die zweite Runde. Die Umweltsprecher*innen motivieren alle Schüler*innen und Eltern, daheim auszumisten. Bis zu den Faschingsferien sollen möglichst viele Klamotten, CDs und Bücher verkauft (z.B. über Momox, Vinted oder Kleinanzeigen), verschenkt oder gespendet werden.

Das zweite Take 5-Video wird in den nächsten Tagen hierzu in den Klassen 5 – 10 gezeigt.

Wie funktioniert die Challenge?

Die Schüler*innen melden bis zu den Faschingsferien die Anzahl der verkauften, verschenkten oder gespendeten Kleidungsstücke, CDs oder Bücher an die Klassenumweltsprecher*innen.

Was haben die Schüler*innen und Eltern davon, wenn sie bei der Challenge mitmachen?


  1. Mehr Platz und Ordnung zuhause.
  2. Die Umwelt profitiert (und somit indirekt auch die Schüler*innen und Eltern), da weniger Ressourcen für die Herstellung der genannten Dinge verwendet werden.
  3. Die Klasse, deren Schüler*innen bis zu den Faschingsferien die meisten Kleidungsstücke, CDs oder Bücher weitergeben, erhält 100 € zur freien Verfügung.
  4. Geldeinnahmen für die Dinge, die verkauft werden.
  5. Freude an einer gemeinsamen Aktion in der Klasse.

In diesem Sinne: Take 5!

Im Namen der Umweltsprecher*innen,


Alexander Morgenstern

Girls‘ Day/Boys‘ Day 2025

Liebe die Schülerinnen und Schüler,

am 03.04.2025 findet wieder der Girls‘ Day/Boys‘ Day statt. An diesem Tag habt ihr die Möglichkeit, einen Einblick in Berufsfelder, die eher selten von Mädchen bzw. Jungen ausgewählt werden, zu bekommen. Hierfür öffnen bestimmte Betriebe eigens ihre Tore. An diesem Tag können die Schülerinnen und Schüler sich vom Unterricht befreien lassen (das entsprechende Formular ist zwingend notwendig).

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind gesetzlich unfallversichert, da es sich um eine Schulveranstaltung handelt. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sollen sich selbständig um einen Platz kümmern (z.B. über die Internetseiten: www.girls-day.de / www.boys-day.de) und das Formular dann bei Frau Kronenburg (Fach) bis spätestens 27. März 2025 abgeben. Bitte beachten Sie unbedingt, dass nach diesem Termin keine Anmeldungen mehr angenommen werden!

Mit freundlichen Grüßen,

Kristin Kronenburg
Beauftragte für Chancengleichheit

Neues Jahr, neuer Blick – das Leistungsfach Bildende Kunst BK2 / K1 besucht die aktuelle Fotoausstellung „Neues Sehen, Neue Sachlichkeit und Bauhaus“ in der Staatsgalerie Stuttgart

Zum ersten Mal im neuen Jahr 2025 kam das Leistungsfach Bildende Kunst BK2 der Kursstufe 1 in der Neuen Staatsgalerie zusammen. Passend zum neuen Schwerpunktthema über Oskar Schlemmer und das „Triadische Ballett“, dessen sieben der Staatsgalerie als Leihgabe überlassene Figurinen bei dieser Gelegenheit im Original angeschaut wurden, besuchten wir die groß angelegte Ausstellung zur Fotografie der 20er und der beginnenden 30er Jahre – hier sollte ein „Neues Sehen“ zum Ausdruck kommen. Nicht zuletzt über die Fotografie dieser Zeit lässt sich auch Oskar Schlemmers Drang verstehen, mit allen althergebrachten Formen der künstlerischen Darstellung zu brechen.

Fotografie des BAUHAUSES in Dessau, in der Ausstellung NEUES SEHEN, mit freundlicher Genehmingung der Staatsgalerie Stuttgart

Nach dem Ersten Weltkrieg wird ein Neuanfang in allen Dingen gesucht – auch in der Kunst soll eine neue Zeit mit neuen Ausdrucksmitteln beginnen. Die Fotografie dieser Jahre sucht eine neue Wahrhaftigkeit in der ungeschönten, unmittelbaren Wiedergabe der Wirklichkeit, einer – wie es der Direktor der Mannheimer Kunsthalle, Gustav Friedrich Hartlaub, im Jahr 1925 benennt – „Neuen Sachlichkeit“. Zugleich ist es eine Zeit der Experimente, auch in der Fotografie; davon zeugen zahlreiche Versuche mit Doppel- und Mehrfachbelichtung sowie Fotogramme, Collagen und Montagen.

In der Ausstellung NEUES SEHEN, mit freundlicher Genehmigung der Staatsgalerie Stuttgart

Die 1919 in Weimar gegründete und ab 1925 in Dessau fortgeführte, innovative Kunsthochschule des „Bauhauses“ knüpft an diese Suche nach einer Verbindung von „Kunst“ und „Leben“ an; das Bauhaus ist in der Stuttgarter Ausstellung nicht nur als Motiv präsent, sondern auch mit vielen Arbeiten von Künstler*innen, die dort lehrten und arbeiteten.

In der Ausstellung NEUES SEHEN, mit freundlicher Genehmigung der Staatsgalerie Stuttgart

Da einige der in Stuttgart ausgestellten Bilder nicht zur Veröffentlichung freigegeben sind, können wir hier nur einen ungefähren Eindruck von der Fotoausstellung vermitteln – sie läuft noch bis 23. Februar, ein Besuch lohnt sich! Unsere Aufnahmen zeigen wir mit freundlicher Genehmigung der Staatsgalerie Stuttgart; sie stammen aus der Sammlung Dietmar Siegert, aus der die Staatsgalerie Stuttgart im Jahr 2022 mehr als 200 Originalabzüge erwerben konnte.

Text: Claudia Bahmer
Fotos: Anna Dransfeld; hier gezeigt mit freundlicher Genehmigung der Staatsgalerie Stuttgart

Neues Projekt Take 5 der Umweltsprecher*innen beginnt

Diese Woche ist das neue Projekt Take 5 der Umweltsprecher*innen des Hegel-Gymnasiums gestartet. Bei diesem Projekt motivieren die ca. 50 Umweltsprecher*innen ihre Mitschüler*innen (Klassen 5 bis 10), sich bei 5 Mitmachaktionen zu beteiligen. Hierzu wurden am Samstag, 29. November 5 Videos im Game Lab der HdM (Hochschule der Medien, S-Vaihingen) erstellt. Die Filmemacher Johannes und Michael Krauss aus Vaihingen haben die Umweltsprecher*innen an einem Workshoptag an der HdM fit gemacht, so dass diese selbständig die 5 Videos gedreht, den Ton aufgenommen und die Bestandteile geschnitten haben.

-5 schulinterne Video-Challenges thematisieren Weihnachtsspende, Bücher/CDs/Klamotten verkaufen, Müllsammelaktion, Schulradeln, Wildblumenbeete
- durch den Mitmachaufruf der 5 Videos sind 5 mal 100€ für die Klassen zu gewinnen

Jetzt hat die erste Challenge „Weihnachtsspende“ begonnen, die durch das erste Video beworben wird. Die Umweltsprecher*innen wollen möglichst viele Mitschüler*innen mit dem Video dazu motivieren, bis zum Ende der Weihnachtsferien Geld für WWF oder Greenpeace zu spenden. 

Take 5!


Bilder vom Workshoptag:

Zeichnen auf dem Zentralfriedhof – Eine Erinnerung an die Studienfahrt „WIEN 2024“

Das Jahr wollen wir grafisch ausklingen lassen mit Skizzen und Zeichnungen, die unser diesjähriger Abiturjahrgang zu Ende des letzten Schuljahres im Rahmen der Studienfahrt nach Wien gemacht hat.
Auf dem Wiener Zentralfriedhof boten sich unseren Schüler*innen aus dem Basisfach bk2 und aus dem Leistungsfach BK1 viele Motive dar, die teils in schnellen Skizzen, teils in sorgfältig angelegten Zeichnungen festgehalten wurden.
Einige davon wollen wir hier zeigen, denn ihre existentiellen Motive erinnern uns zu Ende des Jahres an die letzten Dinge, die Bestand und Bedeutung haben.
Claudia Bahmer

Hegelbilderschau 2024

Für die Vaihinger Schulen hat sich die Schulbilderschau am ersten Adventswochenende zu einer lieb gewordenen, über Jahre gewachsenen Tradition entwickelt – leider hat das Vaihinger Rathaus in diesem Jahr seine Pforten für die Ausstellung der Werke von Vaihinger Schüler*innen aller Schularten geschlossen. So können auch unsere Schüler*innen vom Hegel-Gymnasium ihre künstlerischen Arbeiten dort nun nicht zeigen. Da die Absage relativ kurzfristig erfolgte, stand bereits eine Vorauswahl für die diesjährige Ausstellung fest; die tollen Arbeiten unserer Schüler*innen, die im Rathaus zu sehen gewesen wären, wollen wir nun wenigstens online einem größeren Publikum zeigen. In diesem Jahr kommen sie aus den Klassenstufen 5, 6, 9, 10 und aus der Kursstufe.

Anders als die traditionelle Schulbilderschau, bei der sich das Publikum unter allen teilnehmenden Vaihinger Schulen für Lieblingswerke innerhalb verschiedener Altersstufen entscheiden konnte,  findet unsere Hegelbilderschau ohne Abstimmung statt; daher müssen die Schöpfer*innen der jeweiligen Werke nun auch nicht geheim bleiben.

Ihre Namen, Klassen und die Titel ihrer Werke bzw. der zugehörigen Aufgaben sind unter den jeweiligen Arbeiten zu finden, die von Klasse 5 bis zur Kursstufe nach Alter aufsteigend angeordnet sind  – viel Spaß beim Anschauen unserer digitalen Bilderschau 2024!

Wir hoffen, dass die schöne Tradition der Vaihinger Schulbilderschau ab dem kommenden Jahr an einem geeigneten Ausstellungsort wieder aufgenommen werden kann!

Fachschaft Bildende Kunst

Die 6c und 6d auf großer Fahrt

Kumt Riin, kumt Senenskiin,
kum junk of lekelk Tiren,
tö Söl wü hual aural,
wü bliiv truu Sölring Liren.
Christian P. Christiansen und Thomas Hübbe

Ganz in der Tradition dieses friesischen Lieds und zahlreicher Klassen vor uns fanden sich zwei sechste Klassen des Hegel-Gymnasiums in aller Frühe am Stuttgarter Hauptbahnhof ein. Von hier aus sollte es zu einem 900 Kilometer weit entfernten Höhepunkt des Schulleben gehen. Pünktlich setzte sich der ICE in Bewegung, der rund 60 Kinder und vier Lehrkräfte dem Schullandheim ein gutes Stück näher brachte. Sylt (Söl) Ende Oktober? Große, schwere Koffer zeugten beim Ein- und Umsteigen davon, dass man auf jedes Wetter vorbereitet war – sei es Regen (Riin) oder Senenskiin. Moderner Unterhaltungselektronik sowie Zug-WLAN sei Dank kam während der neunstündigen Reise kaum Langeweile auf und selbst Klassiker wie »Stadt, Land, Vollpfosten« oder Tabu vermochten die Jugend noch zu begeistern.

Am frühen Abend, den ersten Schock über Gemeinschaftszimmer mit nur einer einzigen Steckdose (junk Tiren – dunkle Zeiten) halbwegs überwunden, begann im Jugenderholungsheim Puan Klent eine Woche voller Erlebnisse und neuer Eindrücke (lekelk Tiren – glückliche Zeiten). Ob nun die Klassiker Wattführung, Strandwanderungen an die Südspitze oder Kutterfahrt zu den Seehundbänken – die Lehrkräfte der 6d, Frau Lemmer und Herr Walter sowie der 6c, Frau Is und Herr Schwarz, hatten ein buntes Programm zusammengestellt, das die Schülerinnen und Schüler die Insel im Laufe einer Woche in all ihren Facetten erleben ließ.

Nach dem Motto »Geographie vor Ort« waren das Ökosystem Wattenmeer und seine besondere Schutzbedürftigkeit der rote Faden vieler Ausflüge und Besuche. Auch an die Abendunterhaltung war gedacht: Spieleabende, Disco, Karaoke und eine nächtliche Wanderung durch die Dünen führten seltsamerweise dazu, dass die Nachtruhezeiten nicht immer pünktlich eingehalten werden konnten. Klopfgeräusche aus dem Nebenzimmer, lautes Kichern auf dem Gang und »wir können aber nicht einschlafen« leisteten einen zusätzlichen Beitrag zu so manch müden Gesichtern am Frühstücksbuffet.

Im Laufe der Woche ermöglichte das örtliche Rettungsschwimmer-Team ein paar besonders abgehärteten Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ein wahrscheinlich unvergessliches Bad im Sonnenuntergang und in den Wellen einer zwölf Grad kalten Nordsee. Wem das Meer doch irgendwie zu suspekt war, der hatte am darauffolgenden Tag noch einmal die Chance. Im Freizeitbad »Sylter Welle« reichten die künstlichen Wellen zwar nicht ans Original heran, das aufbereitete Meerwasser war aber doch ein paar entscheidende Grad wärmer.

Eingedeckt mit jeder Menge Proviant und Souvenirs vom Bummel durch Westerland trat die leicht übernächtigte Gruppe der 6c am Freitagmorgen als erste die Heimreise an, bevor sich auch die 6d auf den Weg machte und alle am Abend wieder in ihren eigenen Betten schlafen konnten. Eine anstrengende und intensive Woche ging zu Ende, die uns nicht nur viele Einblicke in eine völlig andere Landschaft ermöglicht, sondern auch die Klassengemeinschaft einander näher gebracht und gestärkt hat. »Wir bleiben treue Sylter Leute« – bis zum nächsten Mal!

Alexander Schwarz

Ton in Ton: Figur und „Ding“ begegnen sich

Eine kleine plastische Arbeit des neuen Leistungsfaches BK2 der Kursstufe 1

Anders als im vorigen Jahr begann die Kursstufe für das neue Leistungsfach Bildende Kunst BK2 nicht mit Malerei, Grafik und Fotografie, sondern mit Arbeiten im dreidimensionalen Raum.

In einer ersten Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Körper, Raum und Oberfläche einerseits und dem Wunsch nach einer möglichst naturnahen Darstellung eines gewählten Gegenstandes andererseits entstanden kleine Plastiken in Ton, die wir hier zeigen wollen. Das gegenständlich erkennbare „Ding“ fügt sich dabei in eine abstrakt angelegte Figur aus Ton ein.

Jeder der hier gezeigten Arbeiten ist in zwei verschiedenen Ansichten zu sehen, die Plastiken wurden in ungebranntem Zustand aufgenommen.

Claudia Bahmer

Wer wollen wir zusammen sein? Wie wollen wir miteinander leben?

Die große Hegel-Aktion zum 9. November ist abgeschlossen!

Am 8.11.2024 wurden die ersten Plaketten zu den Fragen „Wer wollen wir zusammen sein? Wie wollen wir miteinander leben?“ von der Klasse 7b und zwei Kunst-Leistungskursen gestaltet und an der großen Glasfront im Eingangsbereich unserer Schule angebracht.
Seitdem haben sich alle Klassen und die Kursstufe des Hegel-Gymnasiums aus Anlass des 35-jährigen Jubiläums des Mauerfalls diese Fragen gestellt und zusammen mit ihren Lehrer*innen unser schulumfassendes Bilder-Bild Tag für Tag wachsen lassen.
Das Ergebnis ist nun zu betrachten – wir zeigen es hier in seiner Gesamtheit und in Ausschnitten.

Unser Dank gilt allen, die daran beteiligt waren und die damit gezeigt haben, dass wir eine starke, vielfältige Gemeinschaft sind. Freiheit, gegenseitiger Respekt, Frieden und Demokratie sollen unser Zusammenleben bestimmen – dies geht aus den vielfältigen und differenzierten Gestaltungen der Plaketten unserer Schüler*innen und Lehrer*innen deutlich hervor.

Claudia Bahmer