Am 22.10.2024 nahmen die Schüler*innen des Hegelgymnasiums an einer UN-Klimakonferenz-Simulation im Häussler-Bürger-Forum teil. Während dieser Veranstaltung, die von der ersten bis zur sechsten Stunde dauerte, sollten wir die Verhandlungen eines echten Klimagipfels nachstellen und Strategien entwickeln, um die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen – ein Thema, dass uns alle betrifft.
Der Workshop begann mit einer Einführung in die Grundlagen des Klimawandels. Der Leiter erklärte uns den Treibhauseffekt, die Ursachen und Folgen des Klimawandels, sowie die dringende Notwendigkeit aktiv zu werden. Mithilfe von Bildern und Graphiken wurde uns das Ausmaß der Klimakrise vor Augen geführt.
Danach startete die Simulation. Wir wurden über Losverfahren in Gruppen eingeteilt, die jeweils ein Land oder eine Ländergruppe repräsentierten. Jede Gruppe erhielt Dokumente mit wichtigen Informationen, die uns dabei halfen, die wirtschaftlichen, sozialen und umweltpolitischen Hintergründe besser zu verstehen und eine realistische Rolle einzunehmen. Innerhalb von drei Diskussionsrunden mussten wir dann entscheiden, wer wie viel in einen gemeinsamen Klimafond einzahlt, wer davon profitiert und welche Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen getroffen werden. Eines der zentralen Themen war die Abholzung und Wiederaufforstung von Wäldern. Zwischendurch griff der Leiter ein und zeigte uns mit weiteren Präsentationen die fatalen Folgen des Klimawandels. Die Bilder von Dürren, Überschwemmungen und Waldbränden verstärkten den Druck sich auf strengere Klimaziele zu einigen. Am Ende der Simulation konnten wir zwar die Erderwärmung etwas senken, verfehlten allerdings das Ziel von 1,5 Grad Celsius. Die Erfahrung zeigte uns, wie schwierig es ist internationale Kompromisse zu finden, besonders wenn wirtschaftliche Interessen im Spiel sind.
Die Teilnahme an der Simulation war für mich eine bereichernde Erfahrung. Durch die realitätsnahen Diskussionen und das Einnehmen einer Rolle wurde mir der Ernst der Lage erneut bewusst. Es ist wichtig, das junge Menschen die Dringlichkeit des Themas verstehen, denn wir sind die Generation, die gegen den Klimawandel ankämpfen muss. Trotzdem gab es auch einige Herausforderungen: Die finanziellen Beiträge waren schwer zu verhandeln, da wir keine klaren Budgets hatten und somit nicht genau wussten wie viel Geld uns zu Verfügung steht. Ich hätte es auch gut gefunden, wenn wir zukunftsorientierte Ideen entworfen und besprochen hätten, um zusätzlich zu den kurzfristigen Entscheidungen auch langfristige Perspektiven zur Eindämmung des Klimawandels zu entwickeln.
Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts führte die Klasse 9c am 14.11.2024 eine Exkursion zum Polizeirevier Möhringen durch, um sich vor Ort über das staatliche Gewaltmonopol und die Ausübung dieses zu informieren.
Nach dem freundlichen Empfang erhielt die Klasse einen Überblick unterschiedlicher Arbeitsschwerpunkte. So stellten die Beamten die Jugenddelikte und deren Bearbeitung, die häusliche Gewalt, die Cyberkriminalität und die Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften vor Ort ins Zentrum ihrer Ausführungen. Dabei wurden teils ungute gesellschaftliche Entwicklungen wie die immer stärker zunehmende Respektlosigkeit gegenüber den Männern und Frauen in Uniform anschaulich geschildert, aber auch die durch den Beruf zu erlangenden bereichernden Erfahrungen und der sinnstiftende Aspekt der Tätigkeit betont.
Wie es gelingen kann, bei häufig stark emotionalisierten Situationen die Ruhe zu bewahren und immer die Rechtsstaatlichkeit und die Würde des Menschen im Blick zu behalten, waren weitere spannende Ausführungen der Polizisten. Mit einem Blick auf die vielfältige Ausrüstung und in eine karge Arrestzelle ging die Exkursion dann zu Ende.
Wir bedanken uns beim Polizeirevier Möhringen für die äußerst informative Veranstaltung und wünschen den Polizistinnen und Polizisten immer ein gutes Händchen. Sk
Im Zusammenhang mit der Unterrichtseinheit „Internationale Beziehungen“ machte sich der K2-Basiskurs Gemeinschaftskunde am 11. November am frühen Morgen auf nach Brüssel, um das Hauptquartier des westlichen Verteidigungsbündnisses NATO zu besichtigen. Da nur wenige Tage zuvor Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt worden war, stellte sich die Frage, ob die Sicherheitsorganisation überhaupt noch ihren Aufgaben nachkommen würde. Doch so viel vorneweg: Die Allianz steht!
Vor Ort wurden wir sehr freundlich von der Mitarbeiterin des deutschen diplomatischen Dienstes bei der NATO, Frau Karhausen, in Empfang genommen und in das Hauptquartier geleitet. An einem Modell des Gebäudes erläuterte sie uns den Aufbau dieses und ging insbesondere auf die symbolträchtige Architektur ein, stellt diese doch zwei ineinander greifende Hände dar.
Nato-Hauptquartier in Brüssel, Urheber des Fotos: Ad Meskens, veröffentlicht unter CC BY-SA 4.0
Im Anschluss durften wir dann die Bekanntschaft des Fregattenkapitäns a.D. Martin Ruchay machen, der im diplomatischen Dienst für Deutschland bei der NATO als Referent für Verteidigung die militärische Beratung verantwortet.
Herr Ruchay führte uns kurz in die zentralen Aufgaben der NATO ein und gab uns einen kurzweiligen Überblick über die Entwicklungen und die damit einhergehenden Veränderungen der Organisation seit ihrer Gründung 1949.
Aber auch den Aufbau und die Arbeitsstruktur skizzierte er kurz und verdeutlichte in diesem Zusammenhang, dass entgegen der allgemeinen Wahrnehmung das Bündnis sowohl effizient als auch effektiv arbeite und infolgedessen einen enorm wichtigen Beitrag bei der weltweiten Friedenssicherung und internationalen Konfliktbewältigung leiste.
Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und der bereits angesprochenen Wahl Donald Trumps waren dann die Diskussionsthemen schnell gesetzt. Dass hierbei auch Aspekte wie die nukleare Abschreckung und die Weiterentwicklung klassischer Kriege hin zur hybriden Kriegsführung nicht nur in Schulbüchern, sondern in der Realität eine entscheidende Rolle spielen, stellte Herr Ruchay anschaulich dar, beruhigte uns anschließend aber auch wieder, da man es seiner Meinung nach in Ost wie in West mit rational agierenden Machthabern zu tun habe, die einerseits auch von der NATO abhängig seien (USA) und andererseits einer enormen Truppenstärke gegenüber stünden (RUS), die eine weitere Eskalation unwahrscheinlich mache. Nichtsdestrotz müsse die NATO insbesondere das Agieren Russlands unter Putin detailliert im Auge behalten, ließe der doch pro Woche mehr Panzer produzieren als in jeder Woche des Zweiten Weltkriegs, die er wiederum für den Ukrainekrieg aufgrund der dort gewählten Kriegstaktik gar nicht benötige. Warum das also?
Mit dem Fokus auf die BRICS-Staaten gerichtet setzte Ruchay dann abschließend einen weiteren Diskussionspunkt und legte hier seinen Schwerpunkt auf den bisherigen Profiteur des Ukrainekrieges: China. Ob sich hier eine neue Bedrohungslage für die westliche Welt herausbilden würde und welcher Art diese dann letztlich sein könnte, könne man aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig sagen.
Wir jedenfalls können uns eindeutig bei der NATO und hier beim diplomatischen Dienst der Bundesrepublik vor Ort für die Einladung bedanken, die uns sehr bereichert hat. Zusätzlich bedanken wir uns bei der Hauptstadt Belgiens für leckere Frittjes und Gaufres.
Die Vaihinger Buchwochen, die zum ersten Mal nach einer längeren Pause wieder ins Leben gerufen wurden, waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Insgesamt nahmen Schülerinnen aus 16 Klassen aus den Klassenstufen 5 bis 8 an der Veranstaltung teil und konnten sich über zahlreiche Lesungen und Begegnungen mit unterschiedlichen Autorinnen in der Alten Kelter und in der Stadtteilbibliothek Vaihingen freuen. Die Organisatoren hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das sich sowohl an die Interessen als auch an das Leseverständnis der verschiedenen Altersgruppen anpasste. Dafür möchten wir uns herzlich bei Frau Fecke und ihrem Team bedanken!
Begegnung mit den Autor*innen
Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit von verschiedenen Autorinnen, die die Schülerinnen nicht nur in ihre Werke einführten, sondern auch für Fragen und Diskussionen zur Verfügung standen. So konnten die Schülerinnen direkt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Bücher und den Alltag der Schriftstellerinnen gewinnen. Diese persönlichen Begegnungen motivierten viele Schülerinnen, selbst zum Buch zu greifen und in die Welt der Literatur einzutauchen. So konnten die Schüler*innen direkt am Ende der Lesung neben Autogrammkarten und Lesezeichen die vorgestellten Bücher an einem vom Vaihinger Buchladen bereitgestellten Büchertisch erwerben. Viele nahmen dieses Angebot dankend an. Die anwesenden Autorinnen waren sehr vielfältig, sodass von humorvollen Geschichten bis hin zu spannenden Abenteuerromanen über Themen wie Umwelt und Demokratie, fantasievollen Erzählungen und Themen zum Nachdenken für jeden Geschmack etwas dabei war.
Förderung der Lesekompetenz und Lesefreude
Das Ziel der Vaihinger Buchwochen, die Lesefreude und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu stärken, wurde damit voll erfüllt. Die Schülerinnen hatten nicht nur die Möglichkeit, neue Bücher und Geschichten kennenzulernen, sondern wurden auch dazu ermutigt, über das Gelesene nachzudenken und ihre eigenen Eindrücke zu teilen. Die interaktiven Elemente und der direkte Austausch mit den Autorinnen regten die Schüler*innen dazu an, selbst kreativ zu werden und über das Gelesene nachzudenken. Insgesamt waren die Vaihinger Buchwochen eine gelungene Veranstaltung, die bei den Schülerinnen großen Anklang fand und sicherlich dazu beitragen wird, die Lesebegeisterung bei jungen Menschen zu fördern. Die Zusammenarbeit mit den Autorinnen und das Engagement der Lehrer*innen und Organisatoren haben diese Buchwochen zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr und auf viele weitere spannende Lesemomente!
Unsere schulweite Aktion zum Gedenken an den 9. November hat begonnen
Am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 35. Mal – auch in anderer Hinsicht ist dieser Tag für die Geschichte unserer Gesellschaft und unseres Landes bedeutsam. Vor sechs Jahren haben wir gemeinsam des 80. Jahrestages der Pogromnacht im Nationalsozialismus gedacht – in einer groß angelegten und vielfältigen Aktion, an die sich viele Mitglieder unserer Schulgemeinschaft noch erinnern. Nun wollen wir uns angesichts dieses wichtigen Datums als Schulgemeinschaft erneut die Frage nach dem Zusammenleben in unserer Gesellschaft stellen, steht doch der 9. November wie kein anderer Tag für Wünsche und Hoffnungen, aber auch für Ängste und Unwägbarkeiten, die wir mit diesem Zusammenleben verbinden.
Seit heute können Schüler*innen, Lehrer*innen und alle, die zu unserer Schule gehören, diese Frage auf individuelle Weise beantworten und sichtbar machen. Die Klassenleitungen, Geschichts- bzw. Gemeinschaftskundelehrer*innen, aber auch Fachlehrer*innen aller Klassen und Stufen thematisieren ab heute und in der gesamten kommenden Woche die historische und gesellschaftliche Relevanz des 9. Novembers; unsere Schüler*innen halten dabei ihre Gedanken zu den Fragen, die über unserer Aktion stehen, in Bildern und Texten auf kleinen Plaketten fest.
Diese Plaketten werden schließlich auf der großen Glaswand im Eingangsbereich des Hegel-Gymnasiums zu einem großen, immer weiter anwachsenden Bilder-Bild miteinander verbunden. Der gesamte Prozess soll sich bis zum 20. November erstrecken.
Die ersten Bilder sind bereits entstanden; sie bilden den Kern unseres nun immer weiterwachsenden Gemeinschaftsbildes. Alle, die gerne möchten, sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Am Montag kamen die SüdafrikanerInnen abends am Hegel-Gymnasium an. Nach dem Empfang wurde von Frau Kupke eine Willkommensrede gehalten. Danach grillten alle gemeinsam und tauschten sich aus. Es war, als würde man alte Bekannte empfangen. Als dann das Grillen beendet war, gingen alle in ihre Familien.
Am Dienstag startete der Tag damit, dass die Hegel-SchülerInnen ihre AustauschpartnerInnen mit in den regulären Unterricht nahmen. Nachdem wir dann die 1. und 2. Stunde normalen Unterricht hatten, besuchten die SüdafrikanerInnen ohne uns den Fernsehturm und machten anschließend einen Spaziergang zum Teehaus und anschließend zum Schlossplatz. So viele Wege zu Fuß zurückzulegen waren unsere Gäste nicht gewohnt!
Am Nachmittag trafen die Hegel SchülerInnen ihre AustauschpartnerInnen dann an der Freitreppe beim Schlossplatz, um ihnen Stuttgart zu zeigen. Anschließend stand ein Besuch im Mercedes-Benz Museum an. Unter Anderem waren die verschiedenen Automodelle und der Boxenstopp Simulator sehr interessant.
Am Mittwoch fand für die SüdafrikanerInnen und Hegel SchülerInnen ein Ganztagesausflug nach Tübingen statt. Wir benutzten die öffentlichen Verkehrsmittel, was für die Gäste schon ein spannendes Erlebnis war. Als wir in Tübingen ankamen, hatten wir freie Zeit zur Verfügung, die wir dafür nutzten, unseren Austauschschülern die Stadt zu zeigen, mit ihnen zum Einkaufen gingen oder in Cafés eine Kleinigkeit aßen. Um 12:00 Uhr fand dann die gemeinsame Stocherkahnfahrt statt. Die Kähne waren aus Holz und sehr lang und dünn. Deswegen wackelten sie stark bei der Fahrt, was das ganze spannend machte. Einige von uns durften die Kähne sogar steuern!
Anschließend fand dann die Stadtführung auf dem Programm. Die StadtführerInnen zeigten uns vor allem die Altstadt und erzählten uns etwas über die Geschichte Tübingens und die Entstehung der Stadt.
Der Donnerstag begann damit, dass wir unsere AustauschschülerInnen von der 1. bis zur 4. Stunde mit in den Unterricht nahmen. In der 5. Stunde, fand dann die Begegnungsstunde statt, bei der alle SüdafrikanerInnen und die ganze K1 teilnahmen. Die Stunde wurde von Hegel Schülern geleitet und das Ziel der Stunde war es, ein bisschen mehr über das andere Land kennenzulernen. Schüler der K1 tauschten sich unter anderem über Politik, Natur und Städte mit den Südafrikanern aus und die Stunde schien den meisten zu gefallen. Nach einem schnellen Mittagessen ging es dann nach Waldenbuch zum Rittersport Workshop, bei dem wir unsere eigene Schokolade herstellen durften. Im Anschluss wurde der Shop gestürmt und viele Tafeln Schokolade gekauft, um sie nach Südafrika zu exportieren.
Am Freitagmorgen mussten wir unsere Gäste schon wieder viel zu früh weiterziehen lassen. Der Abschied fiel allen schwer und es kullerten sogar ein paar Tränen, da die Zeit mit den Südafrikanern echt toll war. Als dann alle SüdafrikanerInnen in den Bus gestiegen waren, wurde noch ein letztes Mal gewunken, bevor sie wegfuhren. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Februar!
Kurz vor Schulbeginn kam die Nachricht vom Tode Rebecca Horns – einer der bekanntesten deutschsprachigen Künstlerinnen der Gegenwart, die in ihrem Werk viele Ausdrucksformen miteinander verbindet: Performances, Installationen, Filme, plastische Arbeiten, beseelte Maschinen, Gedichte…
Nicht nur, weil dieses Werk Teil des Kunstabiturs sein wird, wollten wir es nicht versäumen, Rebecca Horns Arbeit in der Münchener Gesamtschau ganz unmittelbar zu erleben – in einer groß angelegten und auch großartigen Ausstellung im Haus der Kunst, die leider nur noch bis Mitte Oktober zu sehen sein wird.
Dorthin gefahren sind alle Leistungsfächer der Kursstufe; die Kursstufe 2 machte den Anfang am 18. September, die Kursstufe 1 folgte mit ihren beiden Kursen am 30. September.
In der Ausstellung ging es nicht nur darum, die Werke Horns anzuschauen, sondern sie auch zum Anlass einer eigenen zeichnerischen Auseinandersetzung zu machen – in kleinen Skizzen, welche die Arbeiten Horns nicht nur wiedergeben, sondern deren Aussage und Wirkung auch interpretieren.
An dieser Stelle zeigen wir Bilder vom Besuch sowie einige Skizzen des Leistungsfaches der K2; die Skizzen der K1 befinden sich in Skizzenbüchern und begleiten die Schüler*innen durch das kommende Jahr.
Unser großer Dank gilt einmal mehr der Schulfamilie des Hegel-Gymnasiums, die beide Exkursionen durch ihre großzügige Unterstützung erst möglich gemacht hat.
Nachdem unsere Schüler*innen Lisanne Krepp (hier nicht im Bild) und Michael Bayer im vergangenen Juni mit großem Erfolg das DELF-Zertifikat auf dem Niveau B1 abgelegt haben, sind nun endlich ihre offiziellen Urkunden aus Frankreich eingetroffen. Wir gratulieren Lisanne und Michael ganz herzlich dazu!
Das DELF (= Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das eine gute Kenntnis der französische Sprache in Wort und Schrift nachweist. Um es zu erlangen, müssen eine schriftliche und eine mündliche Prüfung (am Stuttgarter Institut Français) abgelegt werden. Auf diese Prüfung bereitet die DELF-AG am Hegel-Gymnasium vor, die sich in der Regel an Schüler*innen der 10. Klassen richtet; in der Vergangenheit waren unter den Prüfungskandidat*innen aber auch schon sehr motivierte Neuntklässler*innen.
Auch in jedem Schuljahr steht die DELF-AG allen Schüler*innen ab der 9. Klasse offen. Ihr Besuch bedingt nicht automatisch die Teilnahme an der Prüfung, sondern ist auch als zusätzliche Übungsmöglichkeit denkbar. Text und Foto: Claudia Bahmer
Am 29. September 2024 durfte der K2 Sport-Leistungskurs, den TVB 1898 Stuttgart, dann mit Daniel Fernández in Aktion erleben. In der Porsche Arena bot der spektakuläre Einlauf der Spieler, begleitet von lauter Musik und entsprechender Lichtshow ein faszinierendes Erlebnis. Der TVB versuchte hartnäckig das Spiel zu gewinnen und bot ein spannendes, mitreißendes Spiel, welches er dann leider mit 23:26 verlor. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmal herzlich beim TVB 1898 Stuttgart für die tolle Kooperation, die Trainingseinheit und die Einladung zu einem Bundesligaspiel. Andrea Lemmer
Nachdem die Umweltsprecher*innen im November 2023 die Hegel-Challenge 30.000 Watt ausriefen, ist viel geschehen:
Bis auf wenige Ausnahmen wurden alle Klassen und Kurse des Hegel-Gymnasiums über die Vorteile von Balkonkraftwerken und die Hegel-Challenge informiert. Gleichzeitig mit der Hegel-Challenge wurde ein schulinterner Wettbewerb mit Geldpreisen für die Klassenkasse ausgerufen. Die Klasse, die die meisten Eltern, Verwandte, Freunde dazu motiviert, ein Balkonkraftwerk zu installieren, erhält 200€, die zweitbeste Klasse 100€.
Am 11. Juni organisierten die Umweltsprecher*innen einen Infoabend zum Thema Photovoltaik in Zusammenarbeit mit dem Energieberatungszentrum Stuttgart (Thabo von Roman), den Solarscouts Vaihingen und der Initiative SOLiDACH des Theaters RAMPE.
Wir wurden beim Wettbewerb Energiesparmeister Landessieger in BW und in Deutschland Fünfter bei über 400 Anmeldungen.
Balkonkraftwerke mit einer Leistung von 14.070 Wp wurden von Eltern, Lehrkräften und deren Freundes- und Bekanntenkreis installiert. Das entspricht einer Einsparung von ca. 6000 kg CO2 pro Jahr.
Die Klasse 7c erhält 200 € für die Klassenkasse, da sie mit 3450Wp den größten Beitrag für die Hegel-Challenge erzielt hat, die Klasse 10a erhält 100 € für 1665 Wp.
Zuletzt aktualisiert: 20. November 2024 von Newsfeed
UN-Klimakonferenz-Simulation der Kurstufe 1
Am 22.10.2024 nahmen die Schüler*innen des Hegelgymnasiums an einer UN-Klimakonferenz-Simulation im Häussler-Bürger-Forum teil. Während dieser Veranstaltung, die von der ersten bis zur sechsten Stunde dauerte, sollten wir die Verhandlungen eines echten Klimagipfels nachstellen und Strategien entwickeln, um die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen – ein Thema, dass uns alle betrifft.
Der Workshop begann mit einer Einführung in die Grundlagen des Klimawandels. Der Leiter erklärte uns den Treibhauseffekt, die Ursachen und Folgen des Klimawandels, sowie die dringende Notwendigkeit aktiv zu werden. Mithilfe von Bildern und Graphiken wurde uns das Ausmaß der Klimakrise vor Augen geführt.
Danach startete die Simulation. Wir wurden über Losverfahren in Gruppen eingeteilt, die jeweils ein Land oder eine Ländergruppe repräsentierten. Jede Gruppe erhielt Dokumente mit wichtigen Informationen, die uns dabei halfen, die wirtschaftlichen, sozialen und umweltpolitischen Hintergründe besser zu verstehen und eine realistische Rolle einzunehmen. Innerhalb von drei Diskussionsrunden mussten wir dann entscheiden, wer wie viel in einen gemeinsamen Klimafond einzahlt, wer davon profitiert und welche Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen getroffen werden. Eines der zentralen Themen war die Abholzung und Wiederaufforstung von Wäldern. Zwischendurch griff der Leiter ein und zeigte uns mit weiteren Präsentationen die fatalen Folgen des Klimawandels. Die Bilder von Dürren, Überschwemmungen und Waldbränden verstärkten den Druck sich auf strengere Klimaziele zu einigen.
Am Ende der Simulation konnten wir zwar die Erderwärmung etwas senken, verfehlten allerdings das Ziel von 1,5 Grad Celsius. Die Erfahrung zeigte uns, wie schwierig es ist internationale Kompromisse zu finden, besonders wenn wirtschaftliche Interessen im Spiel sind.
Die Teilnahme an der Simulation war für mich eine bereichernde Erfahrung. Durch die realitätsnahen Diskussionen und das Einnehmen einer Rolle wurde mir der Ernst der Lage erneut bewusst. Es ist wichtig, das junge Menschen die Dringlichkeit des Themas verstehen, denn wir sind die Generation, die gegen den Klimawandel ankämpfen muss. Trotzdem gab es auch einige Herausforderungen: Die finanziellen Beiträge waren schwer zu verhandeln, da wir keine klaren Budgets hatten und somit nicht genau wussten wie viel Geld uns zu Verfügung steht. Ich hätte es auch gut gefunden, wenn wir zukunftsorientierte Ideen entworfen und besprochen hätten, um zusätzlich zu den kurzfristigen Entscheidungen auch langfristige Perspektiven zur Eindämmung des Klimawandels zu entwickeln.
Frederike Zumpfe (K1)
Zuletzt aktualisiert: 18. November 2024 von Newsfeed
Zu Besuch beim Freund und Helfer
Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts führte die Klasse 9c am 14.11.2024 eine Exkursion zum Polizeirevier Möhringen durch, um sich vor Ort über das staatliche Gewaltmonopol und die Ausübung dieses zu informieren.
Nach dem freundlichen Empfang erhielt die Klasse einen Überblick unterschiedlicher Arbeitsschwerpunkte. So stellten die Beamten die Jugenddelikte und deren Bearbeitung, die häusliche Gewalt, die Cyberkriminalität und die Zusammenarbeit mit den US-Streitkräften vor Ort ins Zentrum ihrer Ausführungen. Dabei wurden teils ungute gesellschaftliche Entwicklungen wie die immer stärker zunehmende Respektlosigkeit gegenüber den Männern und Frauen in Uniform anschaulich geschildert, aber auch die durch den Beruf zu erlangenden bereichernden Erfahrungen und der sinnstiftende Aspekt der Tätigkeit betont.
Wie es gelingen kann, bei häufig stark emotionalisierten Situationen die Ruhe zu bewahren und immer die Rechtsstaatlichkeit und die Würde des Menschen im Blick zu behalten, waren weitere spannende Ausführungen der Polizisten. Mit einem Blick auf die vielfältige Ausrüstung und in eine karge Arrestzelle ging die Exkursion dann zu Ende.
Wir bedanken uns beim Polizeirevier Möhringen für die äußerst informative Veranstaltung und wünschen den Polizistinnen und Polizisten immer ein gutes Händchen.
Sk
Zuletzt aktualisiert: 18. November 2024 von Newsfeed
Und es gibt sie noch!
Im Zusammenhang mit der Unterrichtseinheit „Internationale Beziehungen“ machte sich der K2-Basiskurs Gemeinschaftskunde am 11. November am frühen Morgen auf nach Brüssel, um das Hauptquartier des westlichen Verteidigungsbündnisses NATO zu besichtigen. Da nur wenige Tage zuvor Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt worden war, stellte sich die Frage, ob die Sicherheitsorganisation überhaupt noch ihren Aufgaben nachkommen würde. Doch so viel vorneweg: Die Allianz steht!
Vor Ort wurden wir sehr freundlich von der Mitarbeiterin des deutschen diplomatischen Dienstes bei der NATO, Frau Karhausen, in Empfang genommen und in das Hauptquartier geleitet. An einem Modell des Gebäudes erläuterte sie uns den Aufbau dieses und ging insbesondere auf die symbolträchtige Architektur ein, stellt diese doch zwei ineinander greifende Hände dar.
Im Anschluss durften wir dann die Bekanntschaft des Fregattenkapitäns a.D. Martin Ruchay machen, der im diplomatischen Dienst für Deutschland bei der NATO als Referent für Verteidigung die militärische Beratung verantwortet.
Herr Ruchay führte uns kurz in die zentralen Aufgaben der NATO ein und gab uns einen kurzweiligen Überblick über die Entwicklungen und die damit einhergehenden Veränderungen der Organisation seit ihrer Gründung 1949.
Aber auch den Aufbau und die Arbeitsstruktur skizzierte er kurz und verdeutlichte in diesem Zusammenhang, dass entgegen der allgemeinen Wahrnehmung das Bündnis sowohl effizient als auch effektiv arbeite und infolgedessen einen enorm wichtigen Beitrag bei der weltweiten Friedenssicherung und internationalen Konfliktbewältigung leiste.
Mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und der bereits angesprochenen Wahl Donald Trumps waren dann die Diskussionsthemen schnell gesetzt. Dass hierbei auch Aspekte wie die nukleare Abschreckung und die Weiterentwicklung klassischer Kriege hin zur hybriden Kriegsführung nicht nur in Schulbüchern, sondern in der Realität eine entscheidende Rolle spielen, stellte Herr Ruchay anschaulich dar, beruhigte uns anschließend aber auch wieder, da man es seiner Meinung nach in Ost wie in West mit rational agierenden Machthabern zu tun habe, die einerseits auch von der NATO abhängig seien (USA) und andererseits einer enormen Truppenstärke gegenüber stünden (RUS), die eine weitere Eskalation unwahrscheinlich mache. Nichtsdestrotz müsse die NATO insbesondere das Agieren Russlands unter Putin detailliert im Auge behalten, ließe der doch pro Woche mehr Panzer produzieren als in jeder Woche des Zweiten Weltkriegs, die er wiederum für den Ukrainekrieg aufgrund der dort gewählten Kriegstaktik gar nicht benötige. Warum das also?
Mit dem Fokus auf die BRICS-Staaten gerichtet setzte Ruchay dann abschließend einen weiteren Diskussionspunkt und legte hier seinen Schwerpunkt auf den bisherigen Profiteur des Ukrainekrieges: China. Ob sich hier eine neue Bedrohungslage für die westliche Welt herausbilden würde und welcher Art diese dann letztlich sein könnte, könne man aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht eindeutig sagen.
Wir jedenfalls können uns eindeutig bei der NATO und hier beim diplomatischen Dienst der Bundesrepublik vor Ort für die Einladung bedanken, die uns sehr bereichert hat. Zusätzlich bedanken wir uns bei der Hauptstadt Belgiens für leckere Frittjes und Gaufres.
Sk
Zuletzt aktualisiert: 11. November 2024 von Newsfeed
Bericht zu den Vaihinger Buchwochen
Die Vaihinger Buchwochen, die zum ersten Mal nach einer längeren Pause wieder ins Leben gerufen wurden, waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Insgesamt nahmen Schülerinnen aus 16 Klassen aus den Klassenstufen 5 bis 8 an der Veranstaltung teil und konnten sich über zahlreiche Lesungen und Begegnungen mit unterschiedlichen Autorinnen in der Alten Kelter und in der Stadtteilbibliothek Vaihingen freuen. Die Organisatoren hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das sich sowohl an die Interessen als auch an das Leseverständnis der verschiedenen Altersgruppen anpasste. Dafür möchten wir uns herzlich bei Frau Fecke und ihrem Team bedanken!
Begegnung mit den Autor*innen
Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit von verschiedenen Autorinnen, die die Schülerinnen nicht nur in ihre Werke einführten, sondern auch für Fragen und Diskussionen zur Verfügung standen. So konnten die Schülerinnen direkt Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Bücher und den Alltag der Schriftstellerinnen gewinnen. Diese persönlichen Begegnungen motivierten viele Schülerinnen, selbst zum Buch zu greifen und in die Welt der Literatur einzutauchen. So konnten die Schüler*innen direkt am Ende der Lesung neben Autogrammkarten und Lesezeichen die vorgestellten Bücher an einem vom Vaihinger Buchladen bereitgestellten Büchertisch erwerben. Viele nahmen dieses Angebot dankend an. Die anwesenden Autorinnen waren sehr vielfältig, sodass von humorvollen Geschichten bis hin zu spannenden Abenteuerromanen über Themen wie Umwelt und Demokratie, fantasievollen Erzählungen und Themen zum Nachdenken für jeden Geschmack etwas dabei war.
Förderung der Lesekompetenz und Lesefreude
Das Ziel der Vaihinger Buchwochen, die Lesefreude und Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu stärken, wurde damit voll erfüllt. Die Schülerinnen hatten nicht nur die Möglichkeit, neue Bücher und Geschichten kennenzulernen, sondern wurden auch dazu ermutigt, über das Gelesene nachzudenken und ihre eigenen Eindrücke zu teilen. Die interaktiven Elemente und der direkte Austausch mit den Autorinnen regten die Schüler*innen dazu an, selbst kreativ zu werden und über das Gelesene nachzudenken.
Insgesamt waren die Vaihinger Buchwochen eine gelungene Veranstaltung, die bei den Schülerinnen großen Anklang fand und sicherlich dazu beitragen wird, die Lesebegeisterung bei jungen Menschen zu fördern. Die Zusammenarbeit mit den Autorinnen und das Engagement der Lehrer*innen und Organisatoren haben diese Buchwochen zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr und auf viele weitere spannende Lesemomente!
Daniela Busch
Zuletzt aktualisiert: 8. November 2024 von Newsfeed
Wer wollen wir zusammen sein? Wie wollen wir miteinander leben?
Unsere schulweite Aktion zum Gedenken an den 9. November hat begonnen
Am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 35. Mal – auch in anderer Hinsicht ist dieser Tag für die Geschichte unserer Gesellschaft und unseres Landes bedeutsam. Vor sechs Jahren haben wir gemeinsam des 80. Jahrestages der Pogromnacht im Nationalsozialismus gedacht – in einer groß angelegten und vielfältigen Aktion, an die sich viele Mitglieder unserer Schulgemeinschaft noch erinnern.
Nun wollen wir uns angesichts dieses wichtigen Datums als Schulgemeinschaft erneut die Frage nach dem Zusammenleben in unserer Gesellschaft stellen, steht doch der 9. November wie kein anderer Tag für Wünsche und Hoffnungen, aber auch für Ängste und Unwägbarkeiten, die wir mit diesem Zusammenleben verbinden.
Seit heute können Schüler*innen, Lehrer*innen und alle, die zu unserer Schule gehören, diese Frage auf individuelle Weise beantworten und sichtbar machen. Die Klassenleitungen, Geschichts- bzw. Gemeinschaftskundelehrer*innen, aber auch Fachlehrer*innen aller Klassen und Stufen thematisieren ab heute und in der gesamten kommenden Woche die historische und gesellschaftliche Relevanz des 9. Novembers; unsere Schüler*innen halten dabei ihre Gedanken zu den Fragen, die über unserer Aktion stehen, in Bildern und Texten auf kleinen Plaketten fest.
Diese Plaketten werden schließlich auf der großen Glaswand im Eingangsbereich des Hegel-Gymnasiums zu einem großen, immer weiter anwachsenden Bilder-Bild miteinander verbunden. Der gesamte Prozess soll sich bis zum 20. November erstrecken.
Die ersten Bilder sind bereits entstanden; sie bilden den Kern unseres nun immer weiterwachsenden Gemeinschaftsbildes. Alle, die gerne möchten, sind herzlich eingeladen mitzumachen!
Text und Fotos: Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 7. November 2024 von Newsfeed
Besuch südafrikanischer Schüler und Schülerinnen am Hegel (23.9 bis 27.9)
Am Montag kamen die SüdafrikanerInnen abends am Hegel-Gymnasium an. Nach dem Empfang wurde von Frau Kupke eine Willkommensrede gehalten. Danach grillten alle gemeinsam und tauschten sich aus. Es war, als würde man alte Bekannte empfangen. Als dann das Grillen beendet war, gingen alle in ihre Familien.
Am Dienstag startete der Tag damit, dass die Hegel-SchülerInnen ihre AustauschpartnerInnen mit in den regulären Unterricht nahmen. Nachdem wir dann die 1. und 2. Stunde normalen Unterricht hatten, besuchten die SüdafrikanerInnen ohne uns den Fernsehturm und machten anschließend einen Spaziergang zum Teehaus und anschließend zum Schlossplatz. So viele Wege zu Fuß zurückzulegen waren unsere Gäste nicht gewohnt!
Am Nachmittag trafen die Hegel SchülerInnen ihre AustauschpartnerInnen dann an der Freitreppe beim Schlossplatz, um ihnen Stuttgart zu zeigen. Anschließend stand ein Besuch im Mercedes-Benz Museum an. Unter Anderem waren die verschiedenen Automodelle und der Boxenstopp Simulator sehr interessant.
Am Mittwoch fand für die SüdafrikanerInnen und Hegel SchülerInnen ein Ganztagesausflug nach Tübingen statt. Wir benutzten die öffentlichen Verkehrsmittel, was für die Gäste schon ein spannendes Erlebnis war. Als wir in Tübingen ankamen, hatten wir freie Zeit zur Verfügung, die wir dafür nutzten, unseren Austauschschülern die Stadt zu zeigen, mit ihnen zum Einkaufen gingen oder in Cafés eine Kleinigkeit aßen. Um 12:00 Uhr fand dann die gemeinsame Stocherkahnfahrt statt. Die Kähne waren aus Holz und sehr lang und dünn. Deswegen wackelten sie stark bei der Fahrt, was das ganze spannend machte. Einige von uns durften die Kähne sogar steuern!
Anschließend fand dann die Stadtführung auf dem Programm. Die StadtführerInnen zeigten uns vor allem die Altstadt und erzählten uns etwas über die Geschichte Tübingens und die Entstehung der Stadt.
Der Donnerstag begann damit, dass wir unsere AustauschschülerInnen von der 1. bis zur 4. Stunde mit in den Unterricht nahmen. In der 5. Stunde, fand dann die Begegnungsstunde statt, bei der alle SüdafrikanerInnen und die ganze K1 teilnahmen. Die Stunde wurde von Hegel Schülern geleitet und das Ziel der Stunde war es, ein bisschen mehr über das andere Land kennenzulernen. Schüler der K1 tauschten sich unter anderem über Politik, Natur und Städte mit den Südafrikanern aus und die Stunde schien den meisten zu gefallen. Nach einem schnellen Mittagessen ging es dann nach Waldenbuch zum Rittersport Workshop, bei dem wir unsere eigene Schokolade herstellen durften. Im Anschluss wurde der Shop gestürmt und viele Tafeln Schokolade gekauft, um sie nach Südafrika zu exportieren.
Am Freitagmorgen mussten wir unsere Gäste schon wieder viel zu früh weiterziehen lassen. Der Abschied fiel allen schwer und es kullerten sogar ein paar Tränen, da die Zeit mit den Südafrikanern echt toll war. Als dann alle SüdafrikanerInnen in den Bus gestiegen waren, wurde noch ein letztes Mal gewunken, bevor sie wegfuhren. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Februar!
David Stein
Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2024 von Newsfeed
Zurück in München: Die Kunst-Leistungskurse besuchen Rebecca Horn im Haus der Kunst
Kurz vor Schulbeginn kam die Nachricht vom Tode Rebecca Horns – einer der bekanntesten deutschsprachigen Künstlerinnen der Gegenwart, die in ihrem Werk viele Ausdrucksformen miteinander verbindet: Performances, Installationen, Filme, plastische Arbeiten, beseelte Maschinen, Gedichte…
Nicht nur, weil dieses Werk Teil des Kunstabiturs sein wird, wollten wir es nicht versäumen, Rebecca Horns Arbeit in der Münchener Gesamtschau ganz unmittelbar zu erleben – in einer groß angelegten und auch großartigen Ausstellung im Haus der Kunst, die leider nur noch bis Mitte Oktober zu sehen sein wird.
Dorthin gefahren sind alle Leistungsfächer der Kursstufe; die Kursstufe 2 machte den Anfang am 18. September, die Kursstufe 1 folgte mit ihren beiden Kursen am 30. September.
In der Ausstellung ging es nicht nur darum, die Werke Horns anzuschauen, sondern sie auch zum Anlass einer eigenen zeichnerischen Auseinandersetzung zu machen – in kleinen Skizzen, welche die Arbeiten Horns nicht nur wiedergeben, sondern deren Aussage und Wirkung auch interpretieren.
An dieser Stelle zeigen wir Bilder vom Besuch sowie einige Skizzen des Leistungsfaches der K2; die Skizzen der K1 befinden sich in Skizzenbüchern und begleiten die Schüler*innen durch das kommende Jahr.
Unser großer Dank gilt einmal mehr der Schulfamilie des Hegel-Gymnasiums, die beide Exkursionen durch ihre großzügige Unterstützung erst möglich gemacht hat.
Bildnachweis für Fotos aus der Ausstellung: Rebecca Horn, Haus der Kunst München, 2024; © VG Bild-Kunst, Bonn 2024
Fotografiert von: Isidora Rajić, Hegel-Gymnasium, Kursstufe 2
Text: Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 9. Oktober 2024 von Newsfeed
Post aus Paris! Die DELF-Urkunden sind eingetroffen!
Nachdem unsere Schüler*innen Lisanne Krepp (hier nicht im Bild) und Michael Bayer im vergangenen Juni mit großem Erfolg das DELF-Zertifikat auf dem Niveau B1 abgelegt haben, sind nun endlich ihre offiziellen Urkunden aus Frankreich eingetroffen. Wir gratulieren Lisanne und Michael ganz herzlich dazu!
Das DELF (= Diplôme d’Études en Langue Française) ist ein international anerkanntes Sprachdiplom, das eine gute Kenntnis der französische Sprache in Wort und Schrift nachweist. Um es zu erlangen, müssen eine schriftliche und eine mündliche Prüfung (am Stuttgarter Institut Français) abgelegt werden. Auf diese Prüfung bereitet die DELF-AG am Hegel-Gymnasium vor, die sich in der Regel an Schüler*innen der 10. Klassen richtet; in der Vergangenheit waren unter den Prüfungskandidat*innen aber auch schon sehr motivierte Neuntklässler*innen.
Auch in jedem Schuljahr steht die DELF-AG allen Schüler*innen ab der 9. Klasse offen. Ihr Besuch bedingt nicht automatisch die Teilnahme an der Prüfung, sondern ist auch als zusätzliche Übungsmöglichkeit denkbar.
Text und Foto: Claudia Bahmer
Zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2024 von Newsfeed
Gegenbesuch beim Spiel TVB Stuttgart gegen HSG Wetzlar
Am 29. September 2024 durfte der K2 Sport-Leistungskurs, den TVB 1898 Stuttgart, dann mit Daniel Fernández in Aktion erleben. In der Porsche Arena bot der spektakuläre Einlauf der Spieler, begleitet von lauter Musik und entsprechender Lichtshow ein faszinierendes Erlebnis. Der TVB versuchte hartnäckig das Spiel zu gewinnen und bot ein spannendes, mitreißendes Spiel, welches er dann leider mit 23:26 verlor. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmal herzlich beim TVB 1898 Stuttgart für die tolle Kooperation, die Trainingseinheit und die Einladung zu einem Bundesligaspiel.
Andrea Lemmer
Zuletzt aktualisiert: 6. Oktober 2024 von Newsfeed
Hegel-Challenge: 14.070 Watt durch Balkonkraftwerke erreicht.
Nachdem die Umweltsprecher*innen im November 2023 die Hegel-Challenge 30.000 Watt ausriefen, ist viel geschehen:
Gleichzeitig mit der Hegel-Challenge wurde ein schulinterner Wettbewerb mit Geldpreisen für die Klassenkasse ausgerufen. Die Klasse, die die meisten Eltern, Verwandte, Freunde dazu motiviert, ein Balkonkraftwerk zu installieren, erhält 200€, die zweitbeste Klasse 100€.
Alexander Morgenstern