Zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2023 von Newsfeed
Durch die Corona-Krise mussten auch wir, die Klasse 9a, im Hegel-Gymnasium zu anderen digitalen Mitteln greifen. So zum Beispiel auch im Fach WBS, in welchem die virtuelle Betriebserkundung eingeführt wurde. [Eine Betriebserkundung ist eine Exkursion von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des Unterrichts einen Betrieb besuchen und Einblicke in den Arbeitsalltag der jeweiligen Firma bekommen.] Dies bot sich für uns bei dem Unternehmen Google in Hamburg an. Diese Firma gibt mit einem YouTube-Video virtuelle Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
In Deutschland gibt es insgesamt 250 Leute, die für Google arbeiten, davon in Hamburg 160. Dort sind die Mitarbeiter auf 3 Stockwerke verteilt und der Aufgabenbereich betrifft hauptsächlich die Verwaltung, Marketing und Finanzen.
Was in dem Video von Google sehr hervorgehoben wird ist, dass im Unternehmen die Mitarbeiter sehr weit oben stehen. Der Betrieb legt nicht viel Wert auf Insignien, d.h. der Chef wird nicht besonders oder anders behandelt. Er bekommt beispielsweise kein größeres Büro, sondern ist an die gleichen Dinge angepasst.
Zur Motivation der Mitarbeiter stehen immer Süßigkeiten und Getränke zur Verfügung. Außerdem gibt es einen gemütlichen Raum, in dem man zum einen relaxen kann und zum anderen aber auch Meetings stattfinden. Das Unternehmen bietet alle möglichen Spielfelder, wie man sich am besten unterhalten oder auch nur Ruhe haben kann. Außerdem erhält jede Abteilung pro Jahr einen Geldbetrag von 100 Euro, womit sie ihren Arbeitsbereich verschönern kann. Es gibt aber nicht nur Aktionen für die Mitarbeiter, sondern auch für Menschen weltweit. Diese haben die Möglichkeit, einmal im Jahr ein Google Logo zu gestalten.
Damit sich die vielen Google Abteilungen austauschen können, gibt es ein internationales Konferenzsystem, in dem sich die Mitarbeiter austauschen können. Der Flur mit den Konferenzräumen ist mit vielen roten Lichtern übersäht und wird Rotlichtviertel genannt. Jeder Konferenzraum trägt einen besonderen Namen eines Ortes in Hamburg. Dieser Gag soll die Mitarbeiter motivieren.
Für Pausen oder einfach zum Luft ablassen gibt es ein Spielezimmer für die Mitarbeiter, mit einer Tischtennisplatte, Darts, Tischkicker, Wii, Playstation und einem Fernseher.
Letztendlich ist also festzustellen, dass das Unternehmen sehr viel Wert auf das Wohlergehen seiner Mitarbeiter legt, um diesen ein möglichst effektives Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Dementsprechend profitieren beide Seiten, die Mitarbeiter und das Unternehmen.
Anhand des Betriebs Google Hamburg haben wir die Vor- und Nachteile, die eine virtuelle Betriebserkundung mit sich bringt, ermittelt und herausgearbeitet. Mit denen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, konnten wir die gestellten Fragen über das Unternehmen gut beantworten und Informationen herausfiltern. Außerdem hatte man einen guten Einblick in die Abläufe und den Aufbau des Unternehmens. Ein Nachteil ist, dass man offen gebliebene Fragen oder persönliches nicht nachfragen kann, da man keine Möglichkeit hat mit einem Mitarbeiter live zu interagieren.
Trotzdem kann man abschließend sagen, dass die virtuelle Betriebserkundung eine gute neue Alternative bildet, ein Unternehmen besser kennenzulernen und auch für Unternehmen vorteilhaft ist, da sie selbst entscheiden können, was sie dem Zuschauer zeigen möchten, um ihn am besten anzulocken.
Ein aktuelles Beispiel, in welchem solch eine virtuelle Betriebserkundung sehr hilfreich sein kann, ist die Corona Pandemie. Noch dazu gibt es viel mehr Möglichkeiten, da auch internationale Unternehmen an einer solchen Betriebserkundung teilhaben können.
Carolin Burkhardt, Liselotte Grunenberg und Leni Janser (Klasse 10)
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Kunstmasken – Ergebnisse aus Klasse 9
Im vergangenen Schuljahr 2020/21 haben sich die Schülerinnen und Schüler der 9c Gedanken über die Gestaltung von Masken gemacht. Objektdesign: „Kunstmasken“; Fotokarton, Pastellkreiden, Gummiband, Gewebeband. Die Aufgabe lautete: Entwirf einen Mund-Nasen-Schutz aus Karton, der sich perfekt deinem Gesicht anpasst. Versieh ihn mit einem Motiv aus der Malerei des 19./20. Jahrhunderts (Auswahl), das du zuvor in Pastellkreide nach dem Original kopierst. Der von dir gewählte Werkausschnitt soll dabei auf der Maske gut zur Geltung kommen.
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Ausflug in das Schiller-Nationalmuseum: Die 8b auf großer Fahrt!
Am 03. Dezember machte sich die 8b bereits am frühen Morgen und trotz klirrender Kälte auf den Weg nach Marbach. Das Schiller-Nationalmuseum sollte das Ziel sein, da sich die Klasse seit einiger Zeit intensiv mit dem bedeutenden Klassiker Friedrich Schiller und dessen Freiheitsdrama „Wilhelm Tell“ auseinandersetzt.
In Marbach angekommen wanderte die Gruppe in Begleitung ihres Lehrers Philipp Sedlak ein ganzes Viertelstündchen vorbei an Schillers Geburtshaus zum Zielort, an welchem sie von der Schiller-Expertin Frau Zahler in Empfang genommen wurde. Diese führte die neugierigen und gespannten Jugendlichen alsdann in die Katakomben des Museums, in welchen bedeutsame Utensilien, Handschriften, Briefwechsel, Haarlocken und Malereien des großen Dichters und Denkers vorzufinden waren. Frau Zahler verstand es in der Folge, einen Bogen zu schlagen von Schillers Kampf gegen die sozialen Erwartungen an seine Lebensgestaltung hin zu seinem inneren Drang, das Schreiben zum Kern seines Daseins werden zu lassen. Auch konnte die Klasse die Detailverliebtheit, den Arbeitseifer und die Arbeitshaltung des großen Meisters anhand der Belege über dessen großen Recherchedrang bestaunen.
Frau Zahler leitete die Schülerinnen und Schüler ausgehend von Schillers Auseinandersetzung mit der eigenen Person nun dazu über, in den Austausch mit sich selbst zu gehen und mittels eines von den Jugendlichen mitgebrachten persönlichen Gegenstandes schreibend zu verdeutlichen, weshalb dieser Gegenstand denn gerade exemplarisch für das eigene Leben stehen könnte. Diese Übung stellte sich doch als große Herausforderung dar, war zugleich aber äußerst erkenntnisreich und informativ für alle Beteiligten, da sich die Gegenstände von Fußballtrikots über Tennis- und Basketbälle, Kanonen und Atlanten bis hin zum Eiffelturm erstreckten und folglich eine große Bandbreite an Individualität und Verschiedenheit der jungen Menschen offenbarten. Nach dem gemeinsamen Austausch über die selbst verfassten Texte und einem Dank an das Nationalmuseum ging es mit der S-Bahn wieder zurück nach Vaihingen.
Philipp Sedlak
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Ansichten des Hegel – Kunstwerke der 10c
„Zeichne eine selbst gewählte Ansicht des Schulgeländes oder Schulgebäudes des Hegel-Gymnasiums.
Kombiniere deine Zeichnung, die realistische Details enthalten soll, in einer Collage mit Frottage-Elementen, die eine Verfremdung der Situation bewirken.“ – so lautete eine Aufgabe der 10c im letzten Schuljahr. Hier sehen Sie, was dabei herausgekommen ist.
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Straßenansichten – Kunstarbeiten aus der 8a
Die 8a hat im vergangenen Schuljahr 2020/221 zum Thema „Straßenansichten“ spannende Werke angefertigt – hier ist eine kleine Auswahl davon zu sehen.
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Hegel-Schülerinnen und Schüler erfolgreich beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen
Über 250 Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg haben an dem diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Er stand unter dem Motto „More than cat videos“ bzw. in weiteren Wettbewerbssprachen „Bien plus que des vidéos de chats“ oder auch „Plus quam pellicula cinematographica de felibus“. Dahinter verbarg sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Aufgabe in der Eingangsrunde ein fremdsprachiges Kurzvideo zu einen vorgegebenen Thema zu drehen, ein Video „mit mehr Tiefe als die beliebten Katzenvideos“, wie es im Ausschreibungstext heißt. In der zweiten Runde folgte dann eine Klausur, die aufgrund der Pandemielage in diesem Jahr in einem online-Format stattfand. In den modernen Fremdsprachen galt es, einen Aufsatz zu einem vorgegebenen Thema zu schreiben, in Latein musste ein Text vom Lateinischen ins Deutsche übersetzt werden.
Vier Schülerinnen und Schüler des Hegel-Gymnasiums haben sich dieser Herausforderung gestellt und zeigen können, dass Sie sich sowohl inhaltlich als auch sprachlich mit einem Thema tiefgründig auseinandersetzen und dies auch kreativ umsetzen können. Wir freuen uns, dass alle vier Teilnehmenden mit einer Siegerurkunde ausgezeichnet wurden: Malve Gebauer (Kl. 8), Raquel Domingos (Kl. 9), Xenia Milner (Kl. 10) und Bryce Schaffer (Kl. 10). Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!
Bei besonders hohen Punktzahlen vergibt die Jury des Landes Baden-Württemberg zusätzlich noch Landespreise: Bryce Schaffer erhielt im Fach Latein einen 3. Landespreis und Xenia Milner im Fach Französisch einen 2. Landespreis. Auch zu dieser besonderen Auszeichnung gratulieren wir herzlich!
Tanja Kupke
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„Digitale Exkursion“ Kl. 7ab Latein – Archäologen zu Gast
Augusta Treverorum wäre das Ziel der „kleinen Studienfahrt“ der Lateiner Klasse 7 gewesen, aber auch hier hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Ein kleiner Trost: am 19. Juli war es möglich, durch die Unterstützung der Schulfamilie, wofür wir uns sehr herzlich bedanken möchten, eine „Digitale Exkursion“ zu unternehmen.
Mit dem Angebot „Archäologen zu Gast“ konnten wir die Althistorikerin Dr. Frauke Sonnabend in unseren Moodle-Raum einladen, die uns zu den „Göttern und Helden“ der Antike entführte. Ausgehend von der griechischen Welt konnten wir verschiedenste Fragen andenken, die uns auch in der Welt der römischen Antike immer wieder begegnen:
Was verband einen großen Kulturraum wie Griechenland? Was ist ein Gymnasium dem Wortsinn nach? Warum bauten die Griechen beim Kampf um Troja gerade ein Pferd, und nicht irgendetwas anderes? Wieso hat Cerberus drei Köpfe? Aus welchem Grund gibt es gewaltige Säulenumläufe bei den antiken Tempeln?…
Jede Menge Fragen, die die Lerngruppe der 7ab nach diesem anschaulichen und lehrreichen Besuch einer „echten Wissenschaftlerin“ beantworten kann.
(HZ)
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Hegel-Gymnasium und IHK kooperieren als Bildungspartner
Berufliche Orientierung zeigt Vielfalt der Bildungswege auf
Kooperationsvereinbarung
Tag der beruflichen Orientierung sowie beim Workshoptag der Kursstufe unterstützen. Beim Workshoptag werden Fähigkeiten, Interessen, Werte und Ziele sowie mögliche weitere Schritte im Bewerbungsverfahren besprochen. Einmal im Schuljahr findet die Informationsveranstaltung „Wege nach Klasse 10“ statt. Bei dieser Veranstaltung werden interessierte Eltern sowie Schülerinnen und Schüler von dem zuständigen Berufsberater über verschiedene Wege zum Abitur und Alternativen informiert. Bei dieser Veranstaltung informiert die IHK über die Ausbildung als echte Alternative zum Studium und Karriereperspektiven nach der Ausbildung. Die IHK lädt außerdem interessierte Schülerinnen und Schüler zu einem Tag der offenen Tür ein.
Hintergrund der Bildungspartnerschaften:
Stuttgart seit Beginn, im Jahr 2008, beteiligt ist. Neben den Bildungspartnerschaften veranstaltet die Kammer Aktionen, wie „Digitales Elterncafè“, „Azubi gesucht“ oder „Digitales Azubi-Speed-Dating“. Sie berät und vermittelt individuell zwischen ihren Ausbildungsbetrieben und
Bewerberinnen und Bewerbern. „Es geht uns darum, jungen Menschen attraktive berufliche Perspektiven zu eröffnen und gleichsam Betriebe dabei zu unterstützen ihren Fachkräftebedarf zu sichern“, sagt Schmalzl.
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Modell Europa Parlament 2020: Hegelschülerinnen und Hegelschüler diskutieren über die Europäische Union von morgen
Nachdem unsere Berlinfahrt zum Modell Europa Parlament, die für März 2020 vorgesehen war, pandemiebedingt abgesagt werden musste, fand vom 6. bis zum 13. Dezember 2020 das erste digitale Modell Europa Parlament statt.
Lange haben wir gehofft mit insgesamt über 100 Jugendlichen aus 16 Schulen aus ganz Deutschland im Bundesrat die Arbeit von EU- Abgeordneten zu simulieren. Doch Corona machte uns einen Strich durch die Rechnung. Statt im Plenarsaal des Bundesrats wurde online getagt, diskutiert und um Lösungen für die verschiedensten aktuellen Probleme, vor denen die EU steht, gerungen.
In insgesamt sieben Ausschüssen, die sich mit Themen wie zum Beispiel der Energiewende, der organisierten Kriminalität, der Bekämpfung von Fluchtursachen und der stärkeren Beteiligung Jugendlicher an demokratischen Prozessen beschäftigten, diskutierten sechs Hegelschülerinnen und -schüler aus den 10. Klassen und der Kursstufe 1 eine Woche lang intensiv über neue politische Ansätze und gingen in ihrer Rolle als EU-Abgeordnete vollkommen auf.
In der zweitägigen Generalversammlung hielten die Jugendlichen Reden wie die Profis und stellten ihre Ideen vor. Sie schlugen eine Reform des UN-Sicherheitsrates sowie einen Sitz für einen afrikanischen Staat vor, forderten das Verbot bestimmter Antibiotika und aller Reserveantibiotika in der Landwirtschaft, einen staatsspezifischen Mindestlohn in allen Mitgliedstaaten und die Schaffung einer europäischen Verteidigungsunion.
Sophie Frolova über ihre Erfahrung: „Beim MEP habe ich gelernt meine Meinung zu verteidigen und die der anderen zu akzeptieren und zu verstehen.“
Emilia S. betont: „Ich habe gelernt, wie schwierig politische Entscheidungen sind und warum am Ende manchmal nicht so gehandelt wird, wie manche es sich wünschen.“
Theodor Queckenberg empfiehlt auch anderen Jugendlichen die Teilnahme am MEP, weil dies eine einmalige Gelegenheit sei, um einen genauen Einblick in die Arbeitsweise von EU-Politikerinnen und Politikern zu erhalten und Frederik Niederhoff bilanziert: „Das MEP hat in mir politisches Interesse geweckt, von dem ich nicht mal im Traum gedacht hätte, dass es existiert.
Patrick Vexler, K1, der bereits viel MEP-Erfahrung hat, leitete einen der Ausschüsse. „Die digitale Version des Modell Europa Parlaments war etwas völlig Neues und unerwartet gut. Am Anfang nahmen wir Ausschussvorsitzenden das Digitale als Hindernis wahr, letztendlich war es nach etwas Einarbeitung deutlich übersichtlicher.“
Ein Höhepunkt der sechstägigen Simulationsveranstaltung war für alle sicherlich die Diskussion mit Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments. Auch hier drehten sich die Fragen und Kommentare der Jugendlichen um Rechtstaat, politisches Engagement und die Oppositionsbewegung in der Ukraine. Barleys Botschaft an die Jugendlichen lautete: Nutzt die Gelegenheit beim MEP, um Reden zu üben, überwindet euer Lampenfieber und engagiert euch schon in frühen Jahren. Genau dies taten Jakob Hagmann, Tom Wesloy und die gesamte Hegeldelegation mit großem Engagement.
Das Projekt Modell Europa Parlament ist Teil des von Erasmus plus geförderten EU-Jugenddialogs. Das bedeutet, dass die MEP-Resolution zum Thema Jugend tatsächlich den Weg nach Brüssel in den Rat der Jugendminister nehmen wird. Das MEP ist damit eine konkrete Möglichkeit für die jungen Menschen mitzureden. Das Hegel-Gymnasium ist seit vielen Jahren als einzige Schule Baden-Württembergs Mitglied im Verein MEP Deutschland.
Julia Fischer, MEP-Koordinatorin
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Sonderpreis 2019/2020 im Projekt „Lukratives Energiesparen in Stuttgarter Schulen (LESS)“
Zum 2. Halbjahr 2019/20 wurden am Hegel-Gymnasium zum ersten Mal in jeder Klasse Umweltsprecher/innen gewählt. Diese sollten zum einen Ansprechpartner für Einsparung von Energie und anderen Ressourcen sein. Zum anderen sollten von allen zusammen pro Halbjahr ein Umweltprojekt entwickelt und umgesetzt werden. Leider hat die Corona-Pandemie und das Verbot jahrgangsübergreifender Zusammenarbeit diesbezüglich alle Aktivitäten gestoppt. Zum 2. Halbjahr 2020/21 ist ein Neustart des Umweltsprechersystems geplant.Für das Konzept des Umweltsprechersystems haben wir einen Sonderpreis der Stadt Stuttgart im Rahmen des Projekts „Lukratives Energiesparen in Stuttgarter Schulen (LESS)“ erhalten, was uns mit einem Preisgeld von 500,- € zugute kommt.
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Virtuelle Betriebserkundung: Vorteil der Corona-Krise?
Durch die Corona-Krise mussten auch wir, die Klasse 9a, im Hegel-Gymnasium zu anderen digitalen Mitteln greifen. So zum Beispiel auch im Fach WBS, in welchem die virtuelle Betriebserkundung eingeführt wurde. [Eine Betriebserkundung ist eine Exkursion von Schülerinnen und Schülern, die im Rahmen des Unterrichts einen Betrieb besuchen und Einblicke in den Arbeitsalltag der jeweiligen Firma bekommen.] Dies bot sich für uns bei dem Unternehmen Google in Hamburg an. Diese Firma gibt mit einem YouTube-Video virtuelle Einblicke in ihren Arbeitsalltag.
In Deutschland gibt es insgesamt 250 Leute, die für Google arbeiten, davon in Hamburg 160. Dort sind die Mitarbeiter auf 3 Stockwerke verteilt und der Aufgabenbereich betrifft hauptsächlich die Verwaltung, Marketing und Finanzen.
Was in dem Video von Google sehr hervorgehoben wird ist, dass im Unternehmen die Mitarbeiter sehr weit oben stehen. Der Betrieb legt nicht viel Wert auf Insignien, d.h. der Chef wird nicht besonders oder anders behandelt. Er bekommt beispielsweise kein größeres Büro, sondern ist an die gleichen Dinge angepasst.
Zur Motivation der Mitarbeiter stehen immer Süßigkeiten und Getränke zur Verfügung. Außerdem gibt es einen gemütlichen Raum, in dem man zum einen relaxen kann und zum anderen aber auch Meetings stattfinden. Das Unternehmen bietet alle möglichen Spielfelder, wie man sich am besten unterhalten oder auch nur Ruhe haben kann. Außerdem erhält jede Abteilung pro Jahr einen Geldbetrag von 100 Euro, womit sie ihren Arbeitsbereich verschönern kann. Es gibt aber nicht nur Aktionen für die Mitarbeiter, sondern auch für Menschen weltweit. Diese haben die Möglichkeit, einmal im Jahr ein Google Logo zu gestalten.
Damit sich die vielen Google Abteilungen austauschen können, gibt es ein internationales Konferenzsystem, in dem sich die Mitarbeiter austauschen können. Der Flur mit den Konferenzräumen ist mit vielen roten Lichtern übersäht und wird Rotlichtviertel genannt. Jeder Konferenzraum trägt einen besonderen Namen eines Ortes in Hamburg. Dieser Gag soll die Mitarbeiter motivieren.
Für Pausen oder einfach zum Luft ablassen gibt es ein Spielezimmer für die Mitarbeiter, mit einer Tischtennisplatte, Darts, Tischkicker, Wii, Playstation und einem Fernseher.
Letztendlich ist also festzustellen, dass das Unternehmen sehr viel Wert auf das Wohlergehen seiner Mitarbeiter legt, um diesen ein möglichst effektives Arbeitsumfeld zu gewährleisten. Dementsprechend profitieren beide Seiten, die Mitarbeiter und das Unternehmen.
Anhand des Betriebs Google Hamburg haben wir die Vor- und Nachteile, die eine virtuelle Betriebserkundung mit sich bringt, ermittelt und herausgearbeitet. Mit denen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, konnten wir die gestellten Fragen über das Unternehmen gut beantworten und Informationen herausfiltern. Außerdem hatte man einen guten Einblick in die Abläufe und den Aufbau des Unternehmens. Ein Nachteil ist, dass man offen gebliebene Fragen oder persönliches nicht nachfragen kann, da man keine Möglichkeit hat mit einem Mitarbeiter live zu interagieren.
Trotzdem kann man abschließend sagen, dass die virtuelle Betriebserkundung eine gute neue Alternative bildet, ein Unternehmen besser kennenzulernen und auch für Unternehmen vorteilhaft ist, da sie selbst entscheiden können, was sie dem Zuschauer zeigen möchten, um ihn am besten anzulocken.
Ein aktuelles Beispiel, in welchem solch eine virtuelle Betriebserkundung sehr hilfreich sein kann, ist die Corona Pandemie. Noch dazu gibt es viel mehr Möglichkeiten, da auch internationale Unternehmen an einer solchen Betriebserkundung teilhaben können.
Carolin Burkhardt, Liselotte Grunenberg und Leni Janser (Klasse 10)